„Drinnen“ und „draußen“

Der Mordfahrer von Leipzig hört auf den Namen Jeffrey und hatte sich Tage vor der Mordtat selbst in die Psychiatrie begeben. Die er kurz drauf wieder verließ. Freiwillig, sagen die einen, zwangsweise (weil er so aggressiv war) sagen andere (etwa Bild). Jedenfalls wird er nun wieder eingeliefert.

Übrigens. Würde es Antifanten und deren Sympathisanten beunruhigen, wenn Bilder, auf denen Jeffrey ein Antifa-T-Shirt trug, echt wären?

In den Klapsen muss es inzwischen mindestens so bunt zugehen wie „draußen“ in unserem bundesrepublikanischen Freilufttheater. Der von vereinten Kräften aus Politik und Zivilgesellschaft ins Meer hinausgeschleppte Wal* soll ertrunken sein, Jens Spahn unterstützt den Kanzler, indem er den letzten Platz auf der Beliebtheitsskala von ihm übernimmt, und in Berlin-Friedrichsfelde wird vor aggressiven, grillenden „Rumänen“ gewarnt.

*Die staatlich alimentierte Amadeu-Antonio-Stiftung einer gewissen Anetta Kahane warnt, die „Rettungsaktion“ habe als „antidemokratisches Mobilisierungsmoment“ in einem „rechtsextremen Kulturkampf“ gedient. Wachsam immer!

Stets wachsam ist auch ein gewisser Reiner Haseloff von der CDU, der sich als Sachsen-Anhalts Ministerpräsident rechtzeitig vor den Wahlen im September aus dem Staub gemacht hat, weil ein AfD-Triumph erwartet wird. Über den Spiegel – ist für die Linken, was für Zeugen Jehovas ihrWachtturm ist, ließ er die Schüler seiner Heimat wissen, dass im Falle eines Wahlsieges der AfD ihre Abiturzeugnisse nicht mehr überall anerkannt werden. Was meinst du mit „nicht mehr überall“, Reiner? In Berlin, Hamburg, Bremen und Teilen des Homelands NRW?

Eine Mehrheit der Deutschen fordert angeblich Neuwahlen. Und dann? AfD bei 30 Prozent und eine Regierung aus SED, SPD, Grünen und Union?

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7 Kommentare zu „„Drinnen“ und „draußen““

  1. Der Wal hatte leider keine Wahl.
    Was ihm blieb, war nur die Qual …

    … eine solche wird er wohl empfunden haben bei dem, was mit ihm angestellt worden ist. Wenn er tatsächlich zum Sterben in die Ostsee kam, wäre es doch ein Leichtes gewesen, ihm das zu ermöglichen. Dazu hätte man ihn nur in Ruhe lassen müssen. In diese Richtung scheinen die „Experten“ nicht gedacht zu haben. Oder passte denen diese Option, aus welchen Gründen auch immer, nicht in den Kram …

    … Gute Nacht!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. Ich vermute, Timmys IQ liegt deutlich über dem der Anetta. Kam er extra wegen des rechtsextremen Kulturkampfes angeschwommen?

  3. Selbstverständlich geht es in den Klapsen genauso zu wie draußen, ist die BRD doch insgesamt eine gigantische Freiland-Psychiatrie. Ich bete jeden Tag, dass unsere Nachbarn noch etwas Geduld mit uns haben mögen und nicht befinden, dass Schland eigentlich eine geschlossene Anstalt sein sollte und anfangen, eine Mauer außenrum zu bauen.
    Während die Betreuung der Patienten in der Freiland-Psychiatrie durch die Medien erfolgt, sind die Klapsen Stützpunkte, in denen noch zusätzliches Hilfspersonal ausgewählte Insassen versorgt. Das können Intensivpsychonten sein, zunehmend aber auch mordende Gäste, denen man den Strafvollzug ersparen will. Eine sehr schöne Geste der Gastfreundschaft, die mich stolz auf unser Land macht.

  4. „Und dann? AfD bei 30 Prozent und eine Regierung aus SED, SPD, Grünen und Union?“
    Eine solche Regierung nennt man eine „Regierung der Nationalen Errettung“.
    Dagegen gibts doch wirklich nix zu sagen…oder? Heidi als Finanzministernde….und mit einem Kanzler Spahn an der Spitze werden Umfragen zur Beliebtheit von Politikern am besten gleich verboten.
    Noch Fragen, Kienzle?

  5. „…Jeffrey…“
    Deutet der name nicht auf einen australischen austauschstudenten hin?

    „…Amadeu-Antonio-Stiftung … „Rettungsaktion“ … „antidemokratisches Mobilisierungsmoment“ in einem „rechtsextremen Kulturkampf“…
    Gibt’s eigentlich schon einen nobelpreis für die großartigste einzellerleistung des jahres?

    PS: die seite war gestern abend nicht erreichbar. (D)DoS-attacke? Gehackt?

  6. „Der männliche Vorname Jeffrey ist eine mittelalterliche Variante von Geoffrey, einer englischen Schreibform des französisch-normannischen Namens Geoffroy, der vom germanischen Gautfrid/Gaufrid abgewandelt wurde. Die Bedeutung lautet „der Gote, der den Frieden schützt“, „der friedliche Gote“, „der schützende Gote“ und „die friedliche Gegend“ oder auch „der fremde Beschützer“. (www.baby-vornamen.de)
    In diesem Fall: Nomen non est omen.

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