Oberst Kiesewetters
Tagesbefehl an die Ukrainer

Damit mal was vorangeht

Karneval im Rheinland, oder wie es in München heißt: „Lichtermeer für Demokratie“, das Motto überall das gleiche: Fröhliches Bekenntnis zu unserer segensreichen Führung.

Ein Wahlvorstand besoffen, aber trotzdem Glück gehabt, beziehungsweise richtig ausgezählt: in Berlin bleiben SPD, Grüne, CDU und SED vor der AfD.

Chef Olaf ist in die USA gereist, um dem alten Joe die neuesten Kriegspläne von Roderich Kiesewetter (Atlantik-Brücke, trilaterale Kommission, CDU und einiges mehr) vorzutragen, wahrscheinlich im Unwissen darüber, wo solche Pläne ausgetüftelt wurden. Der alte Joe nickte entsprechend schnell gelangweilt ein, aber Olaf redete, ein wenig rücksichtslos, weiter auf den alten Herrn ein.

Zurück in Schland, weihte der Chef dann mit seinem Pistolerius eine Munitionsfabrik ein. Beim letzten Krieg gegen Russland durfte die SPD aus heute gar nicht mehr nachzuvollziehenden Gründen ja nicht mitmachen.

Oberst Roderich Kiesewetter, Generalstabschef der Herzen, hat für die Ukrainer folgenden Tagesbefehl: „Der Krieg muss nach Russland getragen werden. Russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssen zerstört werden. Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.“

Das ist recht mutig von dem Mann, angesichts der Tatsache, dass das EU-Hauptquartier des US-Marine Corps nicht weit von seinem Wahlkreis liegt, und die Russen, man kennt sie ja, irgendwann zurückschießen könnten.

Vielleicht haben die Russen aber auch die jüngste Bestandsaufnahme des US-Wirtschaftsdienstes Bloomberg gelesen, und machen sich nicht allzu große Sorgen wegen der kriegslüsternen Deutschen, denn im Krieg gilt noch mehr als im Frieden: Ohne Moos nix los. „Deutschlands Tage als industrielle Supermacht sind gezählt“, so die nüchterne Bestandsaufnahme aus den USA: „Die Energiekrise bedeutete für viele Betriebe den Todesstoß“, und „das politisch gelähmte Berlin scheint kein Rezept zu haben“. Nur ein Einwand: Was heißt da „scheint“?

 

Und jetzt zum Sport. Entscheidend is‘ zwar auf‘m Platz (Dortmunder Fußball-Weisheit), aber drumherum ist auch ganz schön. Wer das Spiel des Meisters gegen Leverkusen, beziehungsweise gegen Bayern, wenn man vom aktuellen Tabellenstand ausgeht, nicht sehen konnte, weil der Staatsfunk kein Geld für Fußballübertragungen hat, konnte sich zumindest an Thomas Müllers Spielanalyse erfreuen.  Und all die, denen American Football ein ewiges Rätsel geblieben ist, hatten Freude an Taylor Swift, die zum ersten Mal in ihrer erstaunlichen Karriere öffentlich vorführte, dass sie ein Bier auf Ex herunterzuwürgen vermag.

7 comments

  1. Krufi 12 Februar, 2024 at 20:29 Antworten

    Wurde der Tagesbefehl von Oberst Roderich Kiesewetter vorbereitet und wird er demnächst umgesetzt?? BILD berichtet: „Nach BILD-Informationen sind hochrangige deutsche Militärs in die Ukraine gefahren, um sich mit ihren dortigen Amtskollegen auszutauschen. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Breuer, ist derzeit, unter anderem in Begleitung von Generalmajor Dr. Freuding, in der Ukraine. Hochrangiger geht es nicht!“ Was machen deutsche Generäle in Kiew???? Hinterfragt das niemand??? Tja, die Kriegstrommeln werden lauter.

    Und sonst so???
    Ein offizieller US-Regierungsbericht bescheinigt Biden dement – also de facto amtsunfähig – zu sein. Wurde mit dem Bericht Bidens Absetzung eingeleitet??? Hinzu kommt, Harris erklärte ihre Bereitschaft, das Amt des Präsidenten anstelle von Biden zu übernehmen. Na dann…..

  2. habu 12 Februar, 2024 at 22:35 Antworten

    Dem Vernehmen nach war dieser Roderich einstmals Offizier, sogar ein hochrangiger, obwohl man dazu, zumindest früher, ein Minimum an Verstand mitbringen musste. Die Zeit in der Merkel-Union hat da offensichtlich Schaden angerichtet.
    Dennoch wird er noch wissen, wie man eine Waffe hält. Also Herr Roderich, ab an die ukrainische Front und den Krieg nach Russland getragen! Die freuen sich bestimmt über einen abgehalfterten deutschen Militär. Machen sie sich dort nützlich, wo es weh tut, statt wohlfeil rumzuschwätzen bei der Deutschen Welle.

  3. frifix 12 Februar, 2024 at 22:45 Antworten

    Also heut bin ich mal ein wenig schweigsam. Der Rote ist alle und das Bett winkt. Hab da noch ein paar Sprüche auf Lager, die ich aber nur bei passender Gelegenheit losschiesse. Sonst sagt unser Cheffe: “Gehört nicht zu den Tagesaktualitäten!” Verstanden, Cheffe!
    Aber der Danisch, Hadmut, also sein Statement zu den kenianischen Busfahrern! Hat mich mit manchem Unsinn von ihm völlig versöhnt!
    Guckst Du?

  4. Jorgos48 13 Februar, 2024 at 08:37 Antworten

    Ganz ehrlich, man bekommt Angst bei diesem Personal. Das Annalenchen hat dem Ivan schon den Krieg erklärt, war wohl ein bisschen zu früh und der Roderich will den Krieg nach tragen. Habe sowieso den Eindruck man möchte uns auf einen Krieg vorbereiten. Ach wie schön ist das Soldatenleben, solange es noch ist. Im TV Serien über unsere Bundeswehr, mit tollen Panzern, die besten der Welt.Vorneweg die Grüne Friedenspartei
    mit dem Recken Anton dem Tapferen, wie einst Prinz Eisenherz. Hurra, diesmal sind wir an der richtigen Seite.

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