Häuptling Falscher Hase

Gasumlage • Winnetou und Ribanna

Man müsste es eigentlich bei allen Berichten über die unfähige Bundesregierung immer wieder voranstellen: Dreiviertel der Wähler wollten die SPD nicht als Kanzlerpartei, und 85 Prozent wollten die Grünen ums Verrecken nicht in einer Regierung sehen. Erst mit Hilfe der FDP, die gerade mal 11,5 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, kam die rotgrüne Dilettantentruppe an Ämter und Pfründe.

Die überwältigende Mehrheit der Deutschen wusste wohl schon, was sie erwartet, und muss nun hilflos dem großen Scheitern zusehen. 100 Milliarden hierhin, 100 Milliarden dorthin, sichere Stromlieferanten dichtgemacht, Russengas abgestellt, die EU-„Partner“-Länder zeigen solidarisch den Vogel. Nun also die „Gasumlage“, eine Erfindung des Märchenerzählers und Ministers der Tausendundeinenacht-Behörde Robert Habeck.

Was ist die „Gasumlage“? Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen sicherheitshalber bei der Propagandaabteilung nach, und die erklärt das so:

„Die Gasumlage soll Gasimporteure vor der Pleite retten, die wegen des fehlenden Gases aus Russland nun teureres Gas auf dem Weltmarkt einkaufen müssen und deshalb in finanzielle Schieflage geraten. Die Kosten sollten die Verbraucher tragen…“ (Tagesschau)

Die Verbraucher? Alle Verbraucher? Nein, neben Familien, Rentnern und Studierenden sollen nun auch diejenigen steuerlich entlastet werden, „die verdienen, aber trotzdem rechnen müssen“, sagte jüngst der Bundeskanzler, was schön klingt, aber Unsinn ist. Wahrscheinlich meint Olaf die, die nicht viel verdienen, aber die zahlen eh schon wenig Steuern, denen schlagen dafür überproportional die 20% Sozialabgaben auf den Magen.

Das Geld erhalten hingegen Firmen, die nicht rechtzeitig auf die Lage reagiert haben und vor der Wand stehen, genauso wie solche, die entsprechend vorsorgten und sich nun über den Extra-Geldsegen freuen.

Mit anderen Worten: Der Habeck-Plan ist Murks, wie selbst die scheintote Union und sogar viele Presseschmeichler erkannt haben. Also prüft die Bundesregierung jetzt eine Korrektur der staatlichen Gasumlage. Genosse Kevin zeigt den Weg: „Wir brauchen nicht nur finanzielle Entlastung, sondern auch seelische Entlastung.“

 

Übergewinnsteuer? Erst kommt Biontech, dann sehen wir weiter...

 

Also sprach der SEDler Dietmar Bartsch: „Es ist den Bürgerinnen und Bürgern kaum zu erklären, warum hierzulande der Sparzwang und explodierende Preise gelten sollen, wenn gleichzeitig in Größenordnungen Strom exportiert wird. Dass dafür auch Gas genutzt wird, ist nicht vermittelbar.“

Wo lebt der Genosse? Hat er nicht miterlebt, welchen hanebüchenen Unsinn die Presse den Bürgern „vermitteln“ kann?

 

„Winnetou, der große Dreiteiler“ (2016) war nicht gerade ein Erfolg für RTL, und auch „Der junge Häuptling Winnetou“, der nun in die Kinos kommt, wäre wohl unter ferner liefen gelandet ohne das linkshysterische Geschrei um das Buch zum Film. Die Zeit der Winnetou-Filme ist halt vorbei, und außerdem kann es nur einen geben: Pierre Brice.

Nun gefällt sich die ARD, eine hoch-korrupte Veranstaltung öffentlichen Rechts, mit der Bekanntmachung, sie werde keine alten Winnetou-Filme mehr zeigen. Was kein Wunder ist, denn die ARD hat die Ausstrahlungsrechte seit zwei Jahren nicht mehr. Die liegen beim ZDF, das die Filme weiter zeigen will.

Achten Sie, verehrte Leser, auf die kleinen Perlen, die in den alten Schinken verborgen sind. Etwa wenn in Winnetou II die Häuptlingstochter Ribanna zum Häupling der Apachen spricht: „Die Assiniboine sagen: Frauen, deren Rede plätschert wie das Wasser der Quelle, rauben dem Mann die Ruhe“. Und die kannten damals Katrin Göring-Eckardt noch nicht, die Assiniboine.

Ach, und noch was aus einem Indianerzelt: Unvergessen wie selbst ein Dreikäsehoch unsere Annalena als Plapperlena entlarvte...

 

Selbst die Treuesten wanken. So lasen wir im beschlagenen Spiegel über Karl Lauterbach: „Wenn er etwas erreichen will, sollte er sich endlich auch anderen Projekten widmen.“

 

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