Willkommen in Berlin
(Gangster’s Paradise)!

In Berlin säße Boris Becker besser • Lawrow • Merz • Nebenwirkungen

Zweiter Mai. Berlin räumt auf und transportiert die abgefackelten Autos (angeblich 13) ab. Bisschen Antisemitismus, bisschen linksradikale Randale, keine besonderen Vorkommnisse im Reichshauptslum, wie Welt-Autor Don Alphonso das versiffte Berlin mal nannte.

Unsere politische Elite macht auch genau da weiter, wo sie aufgehört hat. Kiew! Kiew! Wir fahren jetzt nach Kiew! Nun also der tapfere Friedrich Merz, der Wert auf die Feststellung legt, er habe beim BKA nicht um Personenschutz gebeten, er habe lediglich Bescheid gesagt, dass er fahre. Söder begrüßt die Reise seines Partei“freundes“ ausdrücklich, so dicke waren sie ja nie.

 

Apropos. Söder, dem die Felle in Bayern so langsam wegschwimmen wegen seiner Corona-„Maßnahmen“, hat sich etwas Populistisches ausgedacht, um wieder aufzuholen: Die TV-Zwangsgebühren. Die sollten für drei Monate komplett ausgesetzt und danach sozial gestaffelt werden.

Dabei verlieren ARD und ZDF und ihre diversen Ableger schon jetzt langsam den Status des Volksempfängers. Nur noch die Alten schalten in großer Zahl ein, die U-50 sind größtenteils verloren.

 

Die Lauterbach-Dämmerung

In Sachsen wurden nun Entschädigungen für Impfnebenwirkungen bewilligt (Lesen Sie hier, was als Impfschaden anerkannt wurde), und wenn es auch nur eine kleine Zahl ist, der Damm bricht. Eine Studie behauptet, dass 28.000 Verdachtsfälle unterschlagen wurden, entweder durch Aufsichtsbehörden (PEI), oder impffanatische Ärzte.

 

… und jetzt ins Ausland

Gut, dass das nicht hier passiert ist! Putins Lawrow hatte im italienischen Fernsehen noch mal seine Irritation darüber zum Ausdruck gebracht, dass niemand den russischen Angriff auf die Ukraine unterstützt, obwohl es doch gegen Nazis geht (die ja auch in der Bundeswehr sehr zahlreich sein sollen, wenn wir den Ministern Ursel, Annekret und Chrischtine glauben dürfen).

Als Gegenargument werde gesagt, so Lawrow: „Wie kann es eine Nazifizierung geben, wenn er (der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj) Jude ist? Ich kann mich irren. Aber Adolf Hitler hatte auch jüdisches Blut. Das heißt überhaupt nichts. Das weise jüdische Volk sagt, dass die eifrigsten Antisemiten in der Regel Juden sind.“

Die Fassbombe, die Lawrow da aufgemacht hatte, explodierte sofort. Das sei eine „unverzeihliche, skandalöse Äußerung“ schimpfte Israels Außenminister und bestellte mal gleich den russischen Botschafter zu einem „harten Gespräch“ ein.

Unsere Medienschaffenden können ihre Hände in Unschuld waschen, denn bei uns würde es niemals Interviews mit Russen geben, die dürfen nicht mal mehr in der Oper singen.

 

Da lacht der Berliner Clanbruder, wenn er über die kurzzeitige Unterbringung des Boris Becker liest (oder man ihm vorliest). „Es bröselt überall, ist überfüllt und rattenverseucht“, beschreibt die Daily Mail das 170 Jahre alte Wandsworth Prison aus der Viktorianischen Zeit, als Menschenrechte in England höchstens theoretisch bekannt waren.

Deutsche Gefängnisse hingegen sind beliebt bei Zuwanderern aus aller Welt, besonders die Berliner Anstalt Heidering (nicht Heidenring, das wäre rassistisch) hat es den Spitzbuben angetan.

Eine Fußmatte begrüßt den Häftling herzlich mit „Welcome“, der Knast wurde für 118 Millionen mit „Kunst“, ungewöhnlichen Farben und schicken Sportplätzen, von denen die meisten Berliner Schulen nur träumen können, ausgestattet. Natürlich kümmert sich eine Frau als Anstaltsleiterin um das Wohlergehen ihrer Gäste, die ihre eigene Bettwäsche und Gangsta-Garderobe mitbringen dürfen.

Angeblich teilt sich Boris 6 Quadratmeter mit einem Zellengenossen, in Heidering hätte er zehn Quadratmeter mit Bett, Tisch, Stuhl, Schrank, Regal und einem extra Sanitärbereich.

Merke: Steuerlich ist England zu empfehlen, zum Absitzen von Haftstrafen hingegen Berlin.

 

Kennen Sie Angela Rayner, das hübsche Labour-Luder? Wahrscheinlich nicht, dabei ist die Geschichte so unterhaltsam. Also, Angela erzählte einigen Abgeordneten bei einer Zigarette während einer Parlamentspause glucksend, wie sie Boris Johnson gerne vom Manuskript abzulenken pflege: mit dem Sharon Stone-Trick (Ältere erinnern sich an die Beinüberschlag-Szene in Basic Instinct, bei der bis heute ungeklärt ist, ob sie ein Höschen anhatte oder nicht).

Die englische Asphaltpresse übernahm die Geschichte begeistert und detailreich, Angela schäumte und fühlte sich in ihrer Frauenehre gekränkt (gekürzte Wiedergabe, Langfassung hier), und England hatte wieder ein wenig Ablenkung von Corona, Partygate und Ukraine.

 

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