Wahlergebnisse in Absurdistan –
geschätzt und geschüttelt

Saustall Berlin – Grüne Untergangspläne – Söder sagt ab, wegen Party

Ist es eine Erwähnung wert, dass in Berlin Wahlergebnisse geschätzt statt ausgezählt wurden? Spricht es für die besondere Wahlbegeisterung der Berliner, dass vielerorts eine Wahlbeteiligung über 100% gezählt wurde? Oder sind die Berliner nur ein bisschen blöder als andere, weil in mindestens 99 Wahlbezirken ungewöhnlich viele ungültige Stimmen gezählt wurden?

Nirgendwo wird das Wahlrecht so ernstgenommen wie in Berlin, Deutschlands Favela Nummer Eins, weshalb ja auch gleich über 4 Fragen an einem Tag abgestimmt wurde: Wer soll in Abgeordnetenhaus, Bundestag, Bezirksverordnetenversammlung? Enteignung ja oder ja? Bei den Profis der ehemaligen Hauptstadt der DDR geht das in einem Abwasch. Hier ein Kreuz, da und dort, und noch eins und noch eins, fertig ist eine Rotrotgrüne Regierung mit Enteignungsermächtigung.

Man darf bei einer Stadt, die Heimstatt unzähliger linker, staatsfinanzierter NGOs ist, davon ausgehen, dass diese Vereine gerne antifaschistische Wahlhelfer en masse zur Verfügung stellen, so dass ein reibungsloser Ablauf ohne unerwünschte Resultate gewährleistet ist. Umso ärgerlicher die kleinen Unstimmigkeiten, die Stück für Stück bekannt werden. Erst die Wahlzettel im falschen Wahlbezirk oder gleich auf dem Müll, die es sogar in die Tagesschau schafften. Dann fiel tatsächlich dem Staatsfunk (RBB) auf, dass Charlottenburg-Wilmersdorf für verschiedene Wahllokale die exakt gleichen Zahlen meldete. Keine Sorge, beruhigt der zuständige Apparatschik, wird alles „nacherfasst“.

Dann fiel dem RBB auf, dass in mindestens 99 Berliner Wahlbezirken ungewöhnlich viele ungültige Stimmen gezählt wurden.

Der Tagesspiegel berichtet schließlich von Unstimmigkeiten in 16 Berliner Bezirken. Vielerorts wurde anscheinend eine Wahlbeteiligung über 100 Prozent gezählt.

Beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ lag die Wahlbeteiligung in Reinickendorf bei 150 Prozent. Für die Berliner Leser fügt Bild erklärend hinzu, das sei mathematisch natürlich gar nicht möglich.

  (gefunden bei Klonovsky.de)

Der Bezirkswahlleiter, der auch noch Dreher heißt, sieht als Ursache der wundersamen Stimmenvermehrung in dem Briefwahllokal (sic!) in Reinickendorf einen „Übertragungsfehler”.

 

Das Elend nimmt seinen Lauf...

Anderswo ging bestimmt alles korrekt zu. So wurde aus Hamburg über den grünen Listenplatz drei die 23-jährige Emilia Fester ins Parlament geschickt, die, wie der NDR mächtig stolz erzählt, „Jugendbewegungen wie Fridays for Future” eine Stimme geben und sich „für Frauen einsetzen“ will. Sie studiert irgendwas und ist „freischaffende Regieassistentin im Kinder- und Jugendtheater (wie unsere Witzepräsidentin Claudia!) und kämpft für Klimagerechtigkeit, will eine CO2-Steuer und die Klimadividende.“

Und was ist mit den 200 Millionen Menschen (grob geschätzt), „die aufgrund unseres Verhaltens schon jetzt strukturell bedroht sind“ vom Klimawandel? Da stellt sich die aufgeweckte Maid einen Klimapass vor, der einem EU-Pass gleichkommt. Hören Sie doch mal rein...

 

Scholz und Habeck wollen als erstes den Familiennachzug „für Geflüchtete“ beschleunigen (NDR Magazin Panorama) und „Strukturen schaffen, um auch diese Aufgabe schnell und zügig lösen zu können“ (Scholz). Mehr Personal in der Visabearbeitung, Anträge auch digital stellbar, „um Familienangehörigen Zeit, Ressourcen und zum Teil lebensgefährliche Reisen zu ersparen“ (Habeck).

 

Söder lässt nicht ab

Laschet wollte unbedingt mit der FDP sprechen, bevor die am Sonntag mit der SPD zusammentrifft, aber Söder kann leider nicht. Er muss auf eine Geburtstagsparty am Freitag (Happy Birthday, Ede!) und am Samstag auf eine lange geplante Konferenz. Gut, dass der Söder nicht Kanzlerkandidat geworden ist, bei den vielen unaufschiebbaren Terminen, die er jetzt schon hat. Ach, und am Dienstag, das kündigt er schon mal an, bringt er auch die Dorothee nit zum Treffen mit der FDP – für den Fall, dass es um dieses Digitale geht. Er ist schon ein Saukerl!

 

Haben Sie Claudia Roth bei Maischberger gesehen? Würden wir sie nicht kennen, hätten wir sie gar nicht wiedererkannt, die sonst so quietschbunt gekleidete Vizepräsidentin vom Bundestag, Claudia Roth. Bei Maischberger gestern hellbeige Ton in Ton von der Haarfarbe bis zu den Strümpfen (in Turnschuhen), dazu eine dicke Perlenkette um den Hals, kam sie daher wie eine reich geschiedene Metzgersfrau aus dem Bayerischen Wald mit Münchner Stilberater. Dabei ist sie natürlich trotzdem die Alte geblieben: Gegen die AfD müssten die linksdemokratischen Blablabla. Weiterlesen hier...

P.S. Zwischen 22 Uhr und sechs Uhr kann es zu Störungen kommen (Wartungsarbeiten).

 

Foto: Werner Spremberg / Shutterstock.com

13 comments

  1. Krufi 30 September, 2021 at 20:21 Antworten

    Ich glaube, ich muss mal eine Auszeit von diesem Wahnsinn nehmen, sonst werde ich noch verrückt. Ich werde jetzt nochmals in Ruhe und aus heutiger Sicht das Buch von Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ lesen. Mal schauen, wo er überall in seinen Prognosen richtig lag bzw. liegt.

    Zu der 23-jährigen Emilia Fester gibt es auch einen ausführlichen Beitrag auf der Seite von Hadmut Danisch.

    • Chris 1 Oktober, 2021 at 04:14 Antworten

      Es ist nur noch zum Verruecktwerden und dann noch diese ganzen Vollidioten um einem herum, die jubelnd ihrem eigenen Untergang entgegengehen und diesen auch noch freudig waehlen (mit Hurra in den Untergang)… Jeder der noch bei Verstand ist und des einfachen 1×1 maechtig ist, weiß, was auf diese Gesellschaft sehr bald zukommt…Aber dieses Dummvolk aus Dummland waehlt seinen Henker nun mal lieber selber…

      • Karsten Schmidt 2 Oktober, 2021 at 13:39 Antworten

        Daß es sich hier um eine weltweite Sache handelt, habt Ihr aber nicht vergessen, oder? Hier geht es um die Neue Weltordnung, die Eine-Welt-Regierung, die offensichtlich bereits amtiert, da seit anderthalb Jahren alle Länder für jedermann offensichtlich gleichgeschaltet sind und diesem Wahnsinnsbetrug unbeirrt folgen!
        Lektüren wie Sarrazin greifen da natürlich zu kurz.
        Ich kenen Euren Wissensstand und weiß nicht, in wieweit Ihr die offensichtliche und lange bekannte Realität jetzt erkennen könnt, aber seit Euch im klaren darüber, daß es sich hier um kein Problem deutschnationaler Politik handelt, denn die ist seit sehr langer Zeit nur noch reine Muppets Show.

  2. Mimus Polyglottos 30 September, 2021 at 20:36 Antworten

    Hahahaha, “…eine reich geschiedene Metzgersfrau aus dem Bayerischen Wald mit Münchner Stilberater.” Darf ich das verwenden (natürlich mit Quellenangabe) und es Personen, auf die das zutrifft, ins Ohr säuseln? Ich kenne da ein halbes Dutzend von der Sorte.
    Mist, weshalb fällt mir niemals so eine Granate ein? Ja, ja, Sie wissen die Antwort – behalten Sie es für sich, könnte ja nicht schmeichelhaft für mich sein 🙂

  3. Franck Royale 30 September, 2021 at 21:58 Antworten

    Ich bin auch für Klimagerechtigkeit – ich weiß nur nicht wie wir das Klima aus der Karibik nach Deutschland bekommen, und das Berliner Sauwetter in die ganze Welt verteilt. Aber das Patchworkkind “Milla” hat da bestimmt voll die gute Killa-Idee, irgendwas mit Wissenschaft, Kobolden und so. PS: 21:59

    • Berliner 1 Oktober, 2021 at 10:41 Antworten

      Nö – ich will hier keine Hurricanes haben. Dafür darf es dann auch mal regnen, und im Winter auch mal schneien 😉

      Ist halt nicht so einfach, es jedem recht zu machen. Gott sei Dank haben wir in diesem Fall (Klimagerechtigkeit) gar nicht die Möglichkeit dazu, auch wenn das im Augenblick eine Mehrheit zu glauben scheint.

  4. Michael H 1 Oktober, 2021 at 09:59 Antworten

    Ich vermisse den Kommentar zum Selfi der Zitronen, oder habe ich ihn überlesen? Mir fiel dazu ein: “Abschluss einer politischen Swingerparty.”

  5. mitch 1 Oktober, 2021 at 11:24 Antworten

    Ja die Berliner sind nicht nur zu blöd sondern vor allem auch zu faul. Sie schmarozen lieber von den anderen Bundesländern, hauen Geld ohne Hirn und Verstand raus und wählen seit Jahrzehnten die “lächerlichsten” Personen ins Rathaus usw . Von Wowi (arm, blöd, aber sexy-auf Kosten anderer!!) bis jetzt Giffey, alle Kandidaten müssen mindestens nichts vom Amt verstehen und in Skandale verwickelt sein. Hier regiert die negativ Auslese. Ich weiss von was ich spreche, bin selbst geborener Berliner.

    Mauer wieder rum, alle EX-SED Kader aka Linke, Grüne, Roten und einen Grossteil der Merkel CSU und alle Syrer und Afghanen dort rein und vom Länderfinanzausgleich abkoppel, das würde wirken!

  6. weihnachtsmann*frau*lein 1 Oktober, 2021 at 13:02 Antworten

    “…Thilo Sarrazin…”
    Hat sich in der letzten ausgabe von “Links. Rechts. Mitte” als so übler corona..[selbstzensur] präsentiert, daß wir plötzlich sehr froh waren, diesen corona……….[selbstzensur] nicht durch einen buchkauf alimentiert zu haben …

    • Krufi 1 Oktober, 2021 at 19:45 Antworten

      Der Beitrag war bestimmt eine Antwort auf meinen Leserbrief. Gut, als ich das Buch von Sarrazin kaufte, gab es das Coronavirus noch nicht in der jetzigen Form als „Killervirus“. Und in dem Buch werden ja ganz andere Themen behandelt. Ich habe gerade mal ganz kurz in die Diskussion reingehört, Sarrazin wurde anscheinend vom Klabauterbach vor der Sendung gebrieft, da Sarrazin ja bekanntlich auf dem medizinischen Sektor kein Experte ist.

  7. Michaelangelo 1 Oktober, 2021 at 13:37 Antworten

    Lenchen, Robbie, aufgepasst: Inzwischen gibt’s sogar Windkraft, die man sich echt knicken kann! Glaubt ihr nicht, wa? Nun, in Haltern am See knickte ein 240 Meter hohes Windrad einfach mal in 25 Höhe komplett weg, wie gestern die WELT berichtete. Und das einen Tag vor der Einweihung! Wie für „grüne“ Energie üblich, musste der Vogelschredder wieder mal unbedingt in einem Waldgebiet gebaut werden, also multipler Forstschaden inklusive. Von den hundert dicken Schwerlastbrummis im Wald – mit ihren noch dickeren Dieselschwaden beim monatelangen Bau – wollen wir gar nicht erst reden.
    Bundesweit seien alle baugleichen Anlagen erstmal abgeschaltet worden, berichtet die WELT weiter. Für solche regionalen Kleinstereignisse dürfte aber wohl niemand von ARD und ZDF vorbeikommen. Wo denken Sie hin, bei einem Etat von nur 8 Milliarden pro Jahr – außerdem würde ein bundesweiter Bericht wohl auch den neugrünen Hetztatbestand der moralischen Windkraftzersetzung erfüllen.

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