„Riesen-Wirbel“ in Tuntenhausen

Wie Fritze Merz die Schwulen im Dorf lassen wollte

Ständig bestimmen die Corona-Paniker die Schlagzeilen, das geht längst auch vielen eifrigen Politjournos auf die Nerven. Also muss man sich was einfallen lassen. Irgendein Riesen-Wirbel muss her! Und das geht so.

Interview mit Fritze Merz. Nicht gerade ein Bringer, aber ein Anfang. Herr Merz, hätten Sie Vorbehalte, wenn ein Schwuler Bundeskanzler würde? Fritze, bratenriechend vorsichtig abwägend:

„Die sexuelle Orientierung geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht – ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.“

Das ist ein bisschen spießig („Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt“ – solange sich was im Rahmen der Gesetze bewegt, Fritz?), aber der Fritz kommt ja auch nicht aus Berlin-Tuntenhausen sondern aus Brilon im Sauerland, wo es nur einen Schwulen im Dorf* gibt.

Nun, mit dem Einmaleins des Journohandwerks lässt sich da durchaus ein Riesen-Wirbel draus machen. Nächster Schritt: Anruf der Journos beim schwulen Jens, Parteifreund von Fritze Merz.

Der ist  erwartungsgemäß sofort beleidigt:
„Wenn die erste Assoziation bei Homosexualität Gesetzesfragen oder Pädophilie ist, dann müssen Sie eher Fragen an Friedrich Merz richten.“

Jetzt noch schnell bei SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil durchklingeln, der ist, wie erhofft, direkt „fassungslos“ – und schon hat man eine „heftige Debatte“ ausgelöst. Der Riesen-Wirbel wirbelt.

Nur Fritze ist jetzt verzweifelt:
„Das ist ein bösartig konstruierter Zusammenhang, der in keiner meiner Äußerungen vorkommt.“

Und er überlegt immer noch: Wie konnte ihn Bild nur so reinreiten? Vielleicht weil er North Stream 2 weiterbauen lassen will?

 

Berlin ist unzweifelhaft die Idioten-Hauptstadt von Deutschland einig Narrenland, in der ein Iraker für seinen Autobahn-Anschlag auf der A 100 extra noch in Berlin den Führerschein machen konnte. Und auch noch ausgestellt bekam, mit freundlichen Grüßen, obwohl er lange ausreisepflichtig war. Ist das Beihilfe? Oder Schwachsinn?

Schönes Wochenende!
„Messerattacken in vier Bundesländern – zwei Tote“, schreiben die Journos, ohne dass die Leser erfahren, wer da zugestochen hat. Sag, wer mögen die Messermänner sein?

Besonders üble deutsche Strolche kommen offenbar aus Krefeld. Da ist der grüne „Demokrat, Ökosozialist, Antifaschist“ Stickelbroeck, der die Junge Union in Todeslager wünscht.

Am Wochenende wurde nun über einen 53-jährigen Krefelder berichtet, der seine 32-jährige deutsche Ehefrau grün und rot prügelte und dann im Autokofferraum eingesperrte, um sich zu überlegen, was er als nächstes im Affekt mit ihr tun könne. Stickelbroeck ist wohl schon was länger hier, und ein Produkt linker Sonder-Pädagogik. Der Frauenschänder und sein Opfer stammen hingegen „ursprünglich aus Somalia“, wenn wir dem Polizeibericht glauben dürfen – die meisten Medien im Homeland tun das wohl nicht und ließen deshalb den Zusatz weg.

VW hat einen neuen Slogan für seine Aktionäre: „Volkswagen. Way to Zero“. Von 134 Euro (Kurs heute) ist das ja noch ein Stück des Weges bis zur Null. Aber die schaffen das. Sie setzen schon die richtigen Akzente und schalten Werbung bei Antifa Dresden.

Karl will Koks for free
Karl, das politische Fliegengewicht Lauterbach, denkt schon an die Zeit nach Corona, wenn seine Alarmmeldungen keine mediale Resonanz mehr finden. Von den Coronatoten schwenkt er um zu den Drogentoten. Deren Zahl steigt, weil die Drogen-Preise sinken. Die Preise sinken, weil die Konkurrenz drastisch zunahm. Die nahm zu, weil die Zahl der Fachverkäufer extrem gestiegen ist. Die Zahl stieg, weil wir die beste Regierung aller Zeiten haben, aber das wissen Sie ja längst, verehrte Leser.

Karls Plan: Freigabe von Kokain. Was aber soll dann aus den vielen arbeitslosen Fachverkäufern werden, Karl, wenn die Kartelle ihre Ware in der Apotheke, bei Amazon oder im KaDeWe anbieten dürfen?

 

*Übrigens: Der „einzige Schwule im Dorf“ ist eine brillante Persiflage aus der Comedyserie Little Britain.

12 comments

  1. Tobi K. 21 September, 2020 at 20:54 Antworten

    Dieses Land wird immer bekloppter und unheimlicher. Aber wir müssen nur noch bis Ende des Jahres durchhalten, dann hat Deutschland vier Bürger weniger. Dass es so schnell mit Job und Bleibe geklappt hat, war nicht zu erwarten, aber wenn man sieht, mit welchem Tempo das Unheil hier anrollt, dann ist man besser so schnell wie möglich woanders. Unser neuer Freund Jirko meinte letztens: “Ihr Deutschen habt längst wieder den dunklen Sozialismus und merkt es nur nicht.” Im Ausland scheint man das alles realistischer zu sehen als hier.

  2. Krufi 21 September, 2020 at 21:12 Antworten

    Dass Berlin unzweifelhaft die Idioten-Hauptstadt von Deutschland einig Narrenland ist, dürfte jetzt inzwischen jeder wissen und allgemein bekannt sein. Gott sei Dank verlasse ich diese Stadt Ende des Jahres, spätestens Januar. Ob Beihilfe oder Schwachsinn: wer hat denn den Führerschein bezahlt?? Und was hat der gekostet?? Das würde mich brennend interessieren.

    Lieber Herr Paetow, machen Sie sich mal keine Sorge zu Karl, dem selbsternannten Panikmacher. Er wird immer irgendwelche Alarmmeldungen zu irgendwelchen Themen (er)finden und per Twitter in die Welt posaunen, die mit Sicherheit mediale Resonanz finden werden. Mir fällt spontan u.a. auch das Thema Klima ein, wo er schon „exzellente“ Tweets (für einen Geologen allerdings nur Horror) abgesetzt hatte. Karl Lauterbach wird für Sie ein Garant sein, dass der Stoff (hier ist nicht das Kokain gemeint!!) für die „SPAET-NACHRICHTEN“ und der „Blackbox“ nicht versiegen wird.

    • P.Kern 22 September, 2020 at 10:40 Antworten

      Solange sich der Kanzler nicht als Schwulen-Lobbyist oder -Aktivist versteht und betätigt, wäre mir die sexuelle Orientierung noch relativ egal. (Aber das weiß man natürlich erst nach Amtsantritt.) Zur Zeit viel wichtiger wäre mir eine 180 Grad-Wende in der Migrationspolitik und diverse deutliche Korrekturen an der kruden Politik der umstrittenen Alleinherrscherin. Aber mit einer grundlegenden Änderung der aktuellen Merkelpolitik ist ja leider bei keinem der als Möchtegern-Kanzler posierenden Personen zu rechnen.

  3. Beff Jezzos 21 September, 2020 at 23:40 Antworten

    “Herr Merz, hätten Sie Vorbehalte, wenn ein Schwuler Bundeskanzler würde?”
    ——————-
    Hä ? Die Frage stellt sich imho doch ganicht. Graf Spahn will doch garnicht mehr Kanzler, der unterstützt jetzt doch den lustigen NRW Karnevalsprinz. Oder hat der Homeland-Jeck zwischenzeitlich die Seiten gewechselt und ist jetzt womöglich auch gay ? Vieleicht steht er ja auf den Jensi ?
    Oder gar der Fritze selbst ? Männer in seinem Alter entdecken ja oft ihre Sexualität neu. Auch der Herbst hat manchmal noch ein paar ‘warme’ Tage…
    Wahre Liebe gibts ja eh nur unter Männern.
    Das Alter ist dann auch garnicht mehr so wichtig. Außer bei Kindern, da schon. Hat er aber auch so gesagt.
    Vermutlich hat er das gemeint, mit ‘solange es nicht Kinder betrifft’.

    Also, das Kanzler-sein-wollen.

    Cheers!

  4. Frank Danton 22 September, 2020 at 08:03 Antworten

    So geht echte Politik. Gestern noch hat Lauterbach mit seiner penetrant salzlosen* Stimme den Untergang der Menschheit beschworen wenn wir nicht alle sofort unser Gehirn abschalten, und nun manifestiert er sich, für uns wenigen Coronaüberlebenden, als Heilsbringer der pulvrigen Stimulanzien. Vom Feind des gesunden Menschenverstandes zum Freund aller die auf Familienfeiern mal ein wenig Pepp reinbringen wollen. *Lauterbach lebt salzlos. Er ist überzeugt das jedes Jahr 1,6 Mio. Menschen an Salzvergiftung sterben.

  5. s.Braun 22 September, 2020 at 11:26 Antworten

    Irgendwie richtig: Deutschland ist zur Freiluftirrenanstalt geworden und in Berlin ist die Zentrale !
    Vor ein paar Jahren hätte ich diese Bestandsaufnahme einem Traschcomic zugeordnet ! Was für mich am erschreckensten ist, daß so viele Wähler den rotgrünen Rattenfängern hinterhertaumeln ! Selbstständig denken war gestern, heute wird nur noch dem allgemeinen Mainstream nachgeplappert und das Denunziantentum feiert seine Widerauferstehung. Einfach nur noch bekloppt ! In ein paar Jahrzehnten werden die heutigen Jungwähler kapieren, was sie seinerzeit “verbockt ” haben ! Aber dann wird es zu spät sein !

  6. ETIAM SI OMNES, EGO NON 22 September, 2020 at 12:25 Antworten

    Abgesehen davon, dass die Form der praktizierten Homosexualität meines Wissens nicht durch einen gesetzlichen Rahmen definiert ist, regeln die einschlägigen Gesetze nur die rechtliche Gleichstellung dieser sexuellen Diversifikation sowie das sogenannte Schutzalter.

    Merz hätte sich somit allein auf den Missbrauch unterhalb dieser Grenze beschränken können und das Wohlwollen der Spiegelvolos wäre ihm sicher gewesen und ein Lars Wer? hätte sich seine Fassungslosigkeit in die Haare schmieren können ..

    Eine Frage bleibt: Führt der Gebrauch des Adjektivs “schwul” in Verbindung mit dem Herrn Maskendilettanten nur zu dessen folgenlosem Beleidigtsein oder gar zu einer justitiablen Beleidigung ?

    Wäre ich CDU-Mitglied, hätte Merz meine Unterstützung.

  7. alacran 22 September, 2020 at 19:32 Antworten

    Dass der Reichshauptslum vom kollektiven Wahnsinn befallen ist, geschenkt!
    Aber wenn en Ausreisepflichtiger die Führerscheinprüfung machen kann , dann den Schein auch ausgehändigt bekommt, um danach einen Anschlag auszuführen, so ist das nicht Irrsinn, sondern “Zersetzung” des Staatswesens wie aus einem Lehrbuch der Stasi-Hochschule Potsdam.

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