Außer Kontrolle

Saksia Esken verspielt die letzten 12% für die SPD

Ob ihre Brille beschlagen war wegen Corona-Maske, oder ob sich Saskia Esken prinzipiell den Nachrichtensendungen des Staatsfunks verweigert, ist nicht bekannt. Das könnte allerdings erklären wie die SPD-Vorsitzende („58 und Antifa. Selbstverständlich“) zu ihren jüngsten Äußerungen kommt:

Auf Twitter danksagte sie:
„Zehntausende Demonstranten zeigen überall in Europa #Solidarität für Blacklivesmatter und protestieren friedlich gegen #Rassismus und #Polizeigewalt - Danke!“

Offensichtlich hat sie die Wasserwerfereinsätze in Hamburg (24 Beamte verletzt) und Krawalle in Berlin (28 Polizisten verletzt, „drei davon beendeten ihren Dienst“, schreibt ein linkes Blatt) gar nicht mitbekommen.

Ähnlich gaga ihr Fortsatz:
„Auch wenn #Corona uns zum Abstandhalten zwingt: Wir stehen zusammen und bekämpfen die rassistische #Diskriminierung.“

So, wie „wir“ da zusammengestanden haben, kann das ja wohl nur heißen: Das mit dem Corona ist vorbei. Jetzt, wo die SPD genug Geld zur Umverteilung von Merkel und der Transfer-Union zugesprochen bekam.

Wenn Saskia Esken nicht twittert, schwätzt sie in die hingehalten Mikrofone der Parteipresse wie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (größte Kommanditistin ist das Medienbeteiligungsunternehmen der SPD). Dort forderte sie „eine unabhängige Stelle“ zur „Aufarbeitung von übermäßiger Gewaltanwendung und Rassismus bei der deutschen Polizei“. Das wäre vielleicht was für Helge Lindh oder Cem Özdemir.

Zu dem Unsinn der SPD-Vorsitzenden, eine weitere „unabhängige Stelle“ mit vielen weiteren Stellen zu schaffen, passt wunderbar ein trauriges Stückchen über Corona-Opfer im KinderSpiegel bento mit dem Titel „Ich habe nicht sechseinhalb Jahre studiert, um mich jetzt als Pizzalieferant zu bewerben“:
In dieser Folge: Philipp Heilgenthal, 26, muss nur noch seine Masterarbeit abgeben, dann ist er fertig mit dem Politikstudium. Doch nach Jobs suchte er in den vergangenen Wochen vergeblich.

Hm. Sicherlich sind schon viele Positionen für „Politikwissenschaftler“ bei SPD und Grünen besetzt, aber Eskens neue „unabhängige Stelle“ zur Polizeiüberwachung verträgt bestimmt noch viele „Politikwissenschaftler“.

Esken und der große Schwindel

Leider können wir uns noch nicht von Esken abwenden, sie hatte schließlich ein ganzes Wochenende Zeit, weitere Belege sozialdemokratischer Geistesarbeit zu liefern. Die MwSt-Senkung für sechs Monate (siehe SPAET am Donnerstag über den großen Schwindel) ist ja bekanntlich auf SPD-Mist gewachsen, und mit Verspätung wurde auch einigen anderen Medien (Welt, Bild) langsam klar, dass das Ganze ein weiterer teurer Rohrkrepierer war, denn die Umstellung von Kassen und Verträgen und Preisauszeichnungen verursacht mehr Kosten und Arbeit als Gewinn. Nur Esken hat’s noch nicht begriffen.

„Verstehe die Aufregung nicht. Es ist doch einigermaßen trivial und für Verbraucher sogar transparenter, die MwSt-Senkung durch einen Kassenrabatt an die Kunden weiterzugeben, anstatt für ein halbes Jahr neue Preisschilder zu drucken.“

Saskia Esken und wohl auch niemandem sonst im Whisky Brandt Haus zu Berlin ist das Wort „Preisangabenverordnung“ ein Begriff. Nun mag Esken zwar begriffsstutzig sein, aber gänzlich unbelehrbar ist sie nicht. Nachdem ihr auch Wohlwollende auf Twitter einige Zusammenhänge erklärten, blieb sie zwar noch ein wenig dickköpfig („Bisher sind wir der Auffassung, dass eine einfache Umsetzung möglich ist.“) Aber weil sie sich mittlerweile im Verordnungsdschungel recht wohlfühlt, könnte sie sich eine weitere Verordnung durchaus vorstellen: „Andererseits wäre eine Übergangsregelung in der Preisangabenverordnung ja auch kein Hexenwerk.“
Die Übergangsregel sollte allerdings schon in den nächsten sechs Monaten verabschiedet werden. Aber das weiß sie sicher, oder?

Noch hat sich Saskia Eskens segensreiches Wirken in der Spezialdemokratie nicht bis in die unteren Schichten herumgesprochen, wie Umfragen zeigen. Das Institut Kantar berechnet wöchentlich für die Bild am Sonntag die Stimmungslage in Merkelland. Weil die Ergebnisse selbst nach offizieller Lesart 3 Prozentpunkte abweichen können, haben wir diese Prozentpunkte nach unserem Gutdünken eingerechnet: Somit käme die Union auf 35 Prozent, die Grünen auf 13, die SPD auf gerade mal 12 Prozent.

So was wie Saskia gibt es auch in den USA. Etwa die Stadtratsvorsitzende von Minneapolis, Lisa Bender. Die hat nun die städtische Polizeibehörde aufgelöst.

„Wir müssen insbesondere den farbigen Teilen unserer Gemeinschaft zuhören, für die die bisherige Polizeiarbeit nicht funktioniert. Eine Lösung muss innerhalb unserer Gemeinde gefunden werden.“

Kein Problem. Gibt’s Black Panther noch? Sonst hilft die Antifa bestimmt gern. P.S.: Die Abschaffung der Polizei wäre doch auch nur konsequent für Berlin.

 

Endlich hören wir mal wieder was von Boris Becker (DummDummBoris), der wie kein zweiter auch im Privaten gegen den inneren rassistischen deutschen Schweinehund ankämpft: Rassismus würde in Deutschland „ein bisschen unter den Teppich gekehrt“, sagte der Boris. Unter den Teppich gekehrt? Mit ‘nem Besen? Aus der... ? Der ist wirklich gut, Boris!

 

10 comments

  1. Konrad Kustos 8 Juni, 2020 at 20:39 Antworten

    6,5 Jahre hat Herr Heiligenthal studiert? Das muss ja ein extrem guter Politikwissenschaftler geworden sein.

  2. Tobi K. 8 Juni, 2020 at 20:56 Antworten

    Die Genossin Esken ist einfach nur zum fremdschämen. Man fragt sich immer, tun solche Leute nur so doof oder sind sie es. Zu Zeiten von Schmidt und Brandt und selbst unter Schröder wären solche Personen nicht einmal als Klorollen-Auffüller*Innen*xyz eingestellt worden. Aber das waren auch noch andere Zeiten. Die heutige SPD ist ein Sammelbecken von Egozentrikern, Profilneurotikern, Genderweibchen und ungelerntem, sonstigem Schwafelmüll, der in der freien Wirtschaft kaum unterkommen würde. Mir tut diese Sippe trotzdem leid, weil ständig von der halben Republik ausgelacht und für bekloppt gehalten zu werden, ist auch nicht schön.

  3. Krufi 8 Juni, 2020 at 21:15 Antworten

    Normalerweise überfliege ich Texte zu dieser Frau Esken, denn den Müll, den diese Frau von sich gibt, muss man nicht lesen und schon gar nicht verstehen. Aber bei folgenden Satz wurde ich stutzig: „Offensichtlich hat sie die Wasserwerfereinsätze in Hamburg (24 Beamte verletzt)…nicht mitbekommen.“ Als kritischer Leser (oder bin ich ein Korinthenkacker?) kamen mir sofort einige Fragen hoch. Gingen da die Polizisten mit Wasserwerfer gegen die eigenen Kollegen vor (analog friendly fire)?? Hatten die verletzten Beamte die Seiten gewechselt und wurden vom Wasserstrahl getroffen?? Oder waren unter den Demonstranten Beamte von anderen Behörden?? Herr Paetow, oder habe ich etwas falsch interpretiert und Sie meinten: Bei den Demos in Hamburg, wo auch Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt waren, wurden 24 Beamte verletzt.

    Nachdem die Ex-Frau von Boris Becker in den Medien war, musste unser “DummDumm Boris” doch nachziehen. Und welches Thema bietet es sich zurzeit mehr an als Diskriminierung? Dazu kann sich doch jeder äußern. Lilly Becker war übrigens bei “Schlag den Star” live auf ProSieben. Danach gab es einen Shitstorm gegen Ron Ringguth, der durch den Abend führte, wegen einer diskriminierenden Äußerung.

  4. Horst Schlämmer 8 Juni, 2020 at 21:35 Antworten

    Es gab schon immer Kommunisten in der SPD z.B. Herbert Wehner, und natürlich die Jusos.
    Aber die waren nicht am Ruder, haben nur das eine oder andere Prozent beigetragen, deshalb geduldet, irgendwie nützlich zur Erlangung oder Erhaltung der Macht.
    Nach Gas-Gerd kam die Resterampe zum Einsatz, in seinem Schatten wuchs nur Unkraut,Merkel hat es noch besser gemacht,in ihrem Schatten wächst nix, Todesstreifen.
    Helmut Schmidt wird auch nicht wieder auferstehen, um die SPD zu retten.
    Selbst wenn er wollte, er wäre nicht dazu in der Lage.
    Menthol-Zigaretten sind jetzt dank EU verboten,ohne war Schmidt nicht denkbar.

  5. Barbara Blume 9 Juni, 2020 at 01:10 Antworten

    Was ich nicht ganz verstehe:
    letzte Woche war bei Lanz die afrodeutsche Wissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker, Politologin, eine Expertin auf dem Gebiet der Rassismusforschung (lt.ZDF),
    die meinte, es gäbe keine Rassen, die Menschen sehen nur verschieden aus…
    Wieso kann es dann eigentlich Rassismus geben, wieso kann sie Forschung zu etwas betreiben, was es nach ihrer Meinung gar nicht gibt ?

    Warum sagt man dann eigentlich: Afroamerikaner zu Menschen, die selbst noch nie etwas mit Afrika zu tun hatten … ist das vielleicht auch Diskriminierung ?
    Fragen über Fragen…
    Ich glaube, dass es sowohl Rassen wie auch leider Rassismus gibt, aber der Umgang mit den Worten ist ähnlich wie bei Zigeuner, Sinti, Roma etc.
    Wortklauberei – anstatt Rasse jetzt eher Art, Ethnie o. wie der “Polizei-Fritz” Wendt mal zu letzteren sagte “Leute, die häufig umziehen”.
    Die deutsche Sprache wird von gewissen Kreisen vergewaltigt – irgendwann gehen den Leuten die “neuen Wörter” aus.
    Ich meine, es kommt nicht auf die Worte an sondern wie man sie benutzt und was man daraus macht.

  6. Paula 9 Juni, 2020 at 08:22 Antworten

    Esken twittert einfach gerne latente Bosheiten.
    Das muss man sich mal vor Augen führen, dass eine regierende Politikerin der SPD der Polizei generell latenten Rassismus vorwirft.
    Soll sie doch mal den Dienst eines Polizisten für nur eine Woche übernehmen.
    Sich anspucken, beschimpfen, angreifen lassen. Danach sehen wir weiter.
    Unglaublich, was für ein Hass da wieder geschürt wird.

  7. Paula 9 Juni, 2020 at 08:29 Antworten

    Nachtrag zu Esken:

    “In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte,
    sein Hassen und sein Lieben deutlich geschrieben.”

    Liebe ist bei ihr nicht zu erkennen.

  8. Putzi 9 Juni, 2020 at 10:15 Antworten

    Außer durch ihre Fauxpas ist mir Es Saskia in politischer Hinsicht bisher nicht (positiv) aufgefallen. Es twittert und schwätzt nur die ganze Zeit, folglich also schwittert sie. Ja, irgendetwas müssen ja die Spezialdemokraten noch können. Sonst hätten sie ja gar keine Legitimation mehr.

    Lieber Herr Paetow,

    ich war heute Morgen kurz davor Ihren Newsletter abzubestellen. Das können Sie wirklich nicht machen. Beim öffnen der Mail habe habe ich mich wirklich erschrocken beim Anblick des Bildes von Es. Habe jetzt noch eine Gänsehaut!

  9. ETIAM SI OMNES, EGO NON 9 Juni, 2020 at 13:16 Antworten

    Ach, es schon wieder, das Spezialdemokratische Partei Dragonerregiment. Si tacuisses, philosopha isses! Wer ist eigentlich derzeit in der Merkelregierung für Verbraucherschutz zuständig? Egal wer, schnell weg und durch Esken ersetzen, die dann ihre Mitkämpferinnen von derAntifa zum ideologiekompatiblen Plündern der Geschäfte ermuntern würde. Danach gäbe es nichts mehr, was Gegenstand der Preisangabenverordnung sein könnte.

    Selbstredend gibt es unterschiedliche Menschenrassen, jede mit ihren Stärken und Schwächen. Das steht so schon in der Bibel und ist doch im EinfaltdurchVielfalt-Transformationsgebiet minütlich festzustellen. Nur wegen der verordneten sozialistischen Medienabneigung gegen Trump-Amerika wird hier wieder eine neue Rassismus-Sau durchs Dorf getrieben – dabei kann man vor allem Haltung gegen Polizei, Rechts und rechte Polizeigewalt gegen friedliche Gewaltdemonstranten aller Rassen im Lande zeigen (FFF fallen ja derzeit wegen Corona, Dauerregen und meteorologisch traditioneller, aber thematisch nicht ins Demo-Programm passender Schafskälte aus).

  10. Hannes 9 Juni, 2020 at 17:15 Antworten

    Dummheit ist nicht heilbar. Intelligenz lässt sich auch nicht intravenös verabreichen.
    Zum Glück der Betroffenen verursacht Dummheit offensichtlich auch keine Schmerzen, deshalb spüren und erkennen diese Menschen auch nicht wie dumm sie sind. Eigentlich müsste man Mitleid mit ihnen haben.

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