Irgendwer muss Marie-Agnes Strack-Zimmermann erklärt haben, dass eine Kubicki-FDP die schönen Rüstungsgeschäfte torpedieren könnte. Oder es war die natürliche weibliche Eitelkeit, die die burschikose Amazone dazu bewegt hat, „überraschend“ (Bild) gegen Kubicki als Parteichefin anzutreten.
Immerhin 40% der angeblich Liberalen stimmten für die in den Netzwerken als Strack-Rheinmetall geschmähte Heckenschützin. Dennoch stieg die Kubicki-FDP in Umfragen wieder auf 5 Prozent. Es hätte mehr sein können.
Währenddessen ist die „SPD auf dem Weg Richtung einstellig“ warnt/sorgt sich/hofft (?) die Bild-Zeitung. In Sachsen-Anhalt hat sie es sogar auf 6 Prozent geschafft, seit unserem Stoßgebet „Herr, erhalte Bärbel Bas als SPD-Chefin bis nach der Landtagswahl.“ Dann wäre die SPD da auch raus aus dem Parlament. Regelmäßige Beiträge für den Weg in die Bedeutungslosigkeit liefert nach wie vor Ex-Parteichefin Esken, die wieder einmal laut (auf Instagram!) ein AfD-Verbot fordert. Eine Sozialistin in reinster Form. Offenbar nutzen die Sozis auch ihre Freunde in der EU, wo die sogenannte „Parteienaufsicht“ „ein Prüfverfahren zur AfD einleiten will, weil sie europäische Werte verletzt“.
Logisch, dass da auch der Nachwuchs nicht stillstehen kann. Eine weitgehend unbekannte Genossin Carolin schrieb am Morgen forsch auf Instagram (wohl eine neue Heimat der Genossen): „Wenn die BAföG-Erhöhung nicht zum Wintersemester kommt, dann gehen wir!“ Am Nachmittag war der Post gelöscht. Offenbar war die Antwort auf den impliziten Teil der Frage „Wohin gehen wir?“ noch nicht ausdiskutiert.
Der Juso-Chef, ein gewisser Türmer, versuchte gar mit einem Argument, den Bärschen Finanzierungsvorbehalt von BAföG-Erhöhungen – die Doro ist tatsächlich Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (hatten wir vergessen und verdrängt) – zu kontern: „Sie (die Doro) müsste ein Interesse daran haben, dass es in Deutschland nicht vom Geldbeutel abhängt, ob man sich das Studieren leisten kann.“ Das Studieren von was, hätten wir nachgefragt: Von „Klima“, „Politik“ und „Gendern“?
Das bringt uns zum non-binären Stellenbewerber, der niemals arbeiten wollte und deshalb Ablehnungen auf seine Bewerbungen als Geschäftsmodell betrieb. Von einem Unternehmen, das dem „sehr geehrten Herrn“ Bewerber eine Absage zukommen ließ, wollte der/die/das 17.500,- wegen „Diskriminierung“. Ein echter Intelligenztest für Richter, den das Berliner Arbeitsgericht allerdings mit Bravour bestand. Forderung abgewiesen.
Übrigens, und das schließt den Kreis: Die unter Dauer-Diskriminierung leidende non-binäre Person ist gleich an zwei Universitäten für ein Studium eingeschrieben. Das ganze System scheint krank zu sein.
Aufgrund der Angriffe Israels im Libanon beendet Teheran die Gespräche mit den USA, schreibt die Welt. Mission completed, kann man da nur sagen. SPD-Ministerin Alabali Radovan wollte sich auf einem zweitägigen Besuch ein eigenes Bild vom Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah machen. Schlechter Plan, wo Netanjahu gerade anordnete, „terroristische Ziele der Hisbollah“ (Anführungsstriche von der Welt) in Beiruts Vororten anzugreifen. Da drehte Radovan lieber um.
2 Kommentare zu „…aus dem Nebelwald“
Kubicki wird bis zu den Landtagswahlen in jeder Talkshow sitzen, damit die Scheintote FDP auf fünf Prozent gehypt wird, um absolute Mehrheiten der AfD zu verhindern.
Er spielt dann wie das BSW Scheinopposition, um den drohenden Machtverlust der Altparteien abzuwenden; ggf. wird die FDP auch Teil der jeweiligen „ Brandmauerkoalition“.
Der Deutschlandkurier brachte kürzlich ein ca 200 Jahre altes Zitat von Ludwig Tieck: „Wo der Teufel nicht selbst hin will, schickt er ein altes Weib“, passt auch zum FDP Parteirag.