Ralf Stegner, dessen Auftreten und Erscheinung ihm den Spottnamen Pöbel Ralle einbrachte, ist nicht für sachliche Auseinandersetzungen bekannt. Der SPD-Genosse hat ein Problem, schrieb einst der Stern: „Er wird nicht gemocht.“ Ausgerechnet dieser „Genosse mit dem Schlechte-Laune-Gesicht“ (Spiegel), das selbst Parteifreunde erschreckt, meinte nun, Alice Weidel könne „auf jeder Geisterbahn arbeiten“. Vielleicht an der Kasse, während Ralf drinnen Dienst schiebt.
Es ist Sommer, und da ist von unserer politischen Elite nicht viel zu erwarten. Bild berichtet zwar von einer „Mega-Streichliste“ der Bundesregierung zum „Abbau von Bürokratie und überflüssigen Regeln“, aber da stehen dann nur altbekannte Versprechungen drin, die die Lage kaum verbessern dürften. Die Umweltplakette für E-Autos fällt weg? Großartig. Behördengänge sollen durch Digitalisierung wegfallen? Wohl dem, der noch ein Faxgerät hat.
Die Demoskopen versuchen Nachrichten zu machen mit Veränderungen innerhalb der drei Prozent Unsicherheitsspanne. AfD 27 oder 30 Prozent? Das kommt drauf an, wen Sie fragen. Nur Schleswig-Hohlsteins Daniel Günther werden gleich mal 12 Punkte abgezogen. Da scheint die Götterdämmerung tatsächlich in vollem Gange.
Donald Trump unterhält sein Publikum mit täglich wechselnden und sich häufig widersprechenden Ideen. Hieß es gestern, Handelsschiffe und Tanker, die die Straße von Hormus passieren, sollten ihm, dem „Wächter der Meerenge“, 20 Prozent Schutzzoll entrichten, heißt es heute April, April.
Im Gefolge der späten Sechziger Jahre und deren Mantra „Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment“, bekamen die jungen Frauen vom Zeitgeist und seinen Vollstreckern das Versprechen, „Vater Staat“ übernehme die Versorgung der Nachkommenschaft, wenn der biologische Partner unbekannt oder unerwünscht sei. Inzwischen zahlt der Staat für fast eine Million Kinder das, was er Unterhaltsvorschuss nennt, aber weil das Geld zunehmend für Kriege und Migration gebraucht wird, versucht er sich per Gesetzentwurf seiner Vaterrolle zu entziehen. Aber die Justiz ist noch nicht auf Kurs gebracht. Das Verwaltungsgericht Bremen verdonnerte die Stadt, vier sogenannten Solo-Müttern (die auf Samenspender setzten), weiterhin Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz an ihre Kinder zu bewilligen.
1 Kommentar zu „Der Unsympath“
„Hieß es gestern, Handelsschiffe und Tanker, die die Straße von Hormus passieren, sollten ihm, dem „Wächter der Meerenge“, 20 Prozent Schutzzoll entrichten, heißt es heute April, April.“
Donald hätte mal den Zauberlehrling lesen sollen, bevor er es im Iran krachen ließ.