Stolz kann die Staatsanwaltschaft Heilbronn auf sich sein. Sie war viel fleißiger als bisher bekannt. 39 Verfahren wegen Beleidigung unseres Kanzlers Fritz hat sie abgearbeitet. Pinocchio, Lügenfritz, Lackaffe, Lügen-Kasper – alles ordentlich beaktet, beurteilt, auf den Weg gebracht. Bislang wurde „Lügenfritz“ (Amtsgericht Öhringen) abgeurteilt, das Amtsgericht Brackenheim verurteilte „Ftzn Frieder“. Strafe jeweils 2.000 Euro.
Jedenfalls stehen alle deutlichen Worte und Kraftausdrücke auf dem Prüfstand, die geeignet seien, „das Vertrauen in die Integrität des Opfers zu erschüttern“, so ein Gericht. Als wenn der Fritz dazu fremde Hilfe benötigte! Bis jetzt hat er noch immer das Gegenteil von dem gemacht, was er versprochen hatte und seine Integrität ganz alleine erschüttert.
Wäre der Justizminister von Baden-Württemberg nicht in der CDU, würden wir ja ein Komplott vermuten: Wenn die Leute Angst haben, ihre Meinung (gelegentlich auch drastisch) zu sagen, wählen sie bei der nächsten Gelegenheit kaum ihren Scharfrichter. Wie gut der Plan aufgegangen wäre, zeigen die jüngsten Umfragen. Aber es war wohl allein juristischer Übereifer, dessen Folgeschäden der Unionsminister noch gar nicht überrissen hat.
Wie nah die Justiz uns schon wieder an die unseligen Zeiten gebracht hat, zeigte ungewollte ein netter Reifenmonteur, den der Staatsfunk in eine Talkshow geladen hatte, um Volksnähe zu demonstrieren. Der sagte über Fritz, „der hat von der ersten Sekunde an, ich darf nicht sagen gelogen, damit ich nicht noch eine Anzeige kriege, aber er hat nicht die Wahrheit gesagt.“
Aber der Fritz sagt auch mal die Wahrheit. „Die EU ist 100 Millionen Konsumenten größer als die Vereinigten Staaten von Amerika“, trug er vor und meinte, wir müssten uns nicht klein machen. Hm. Afrika hat 1,5 Milliarden Konsumenten, Fritz, da sind wir wieder ganz klein, obwohl wir ständig auf Deubel komm raus neue Konsumenten importieren. Dennoch hat Fritz die Wahrheit gesagt, wenn auch eine ohne jeden Wert. Denn es ist völlig wurscht, wieviele Konsumenten ein erfogreicher Staat hat, es kommt auf die Produzenten an,
Die Unionsfraktion will das Selbstbestimmungsgesetz (heute Mann, morgen Frau, wer weiß das schon genau?) nun noch einmal ändern, weil damit Schindluder getrieben würde. Und ein CDU-Politiker will an das Doppelpass-Gesetz nochmal ran. Hm. Da müsste die Union nur mal an die Regierung kommen, damit sie das auch umsetzen kann…
Immer wieder bewegend, wenn der Siggi Gabriel (SPD-Professor) von seinem Nazi-Vater spricht, der natürlich auch gewalttätig war. Und von seiner Mutter, die „weinend in der Küche saß“. Aber es ist nochmal gutgegangen, der Siggi wurde sogar SPD-Vorsitzender und verdient sich nun als Aufsichtsrat und Professor ordentlich was dazu. Wir gratulieren. Nun ist die Mama seit 11 Jahren nicht mehr unter uns, aber Siggi erzählt gerne von ihr, damit das Menschliche in der Spezialdemokratie nicht zu kurz kommt. Das ist nämlich seit einiger Zeit verloren gegangen, wie selbst der Siggi beklagt: „Was passiert eigentlich“, hat er die Spitzengenossen gefragt, „wenn sich bei euch einer meldet und sagt: Ich rauche, ich esse gerne Fleisch, ich fahre supergern in einen All-inclusive-Urlaub nach Mallorca, ich gucke RTL-Soaps, und wenn ich ganz ehrlich bin, hängt bei mir im Spind noch ein Pin-up. Schmeißt ihr den eigentlich direkt raus?“ Ja, logisch, Siggi. Du weißt doch, wie deine Genossen sind.
4 Kommentare zu „Der PRIDE Monat. Die CDU ist stolz auf…?“
„Jedenfalls stehen alle deutlichen Worte und Kraftausdrücke auf dem Prüfstand, …“, außerdem alle, die vor 1945 schon verwendet wurden wie z.B. guten Morgen. Auch Worte wie „Zigeunerschnitzel“ sind nicht mehr erlaubt. Der genehmigte Wortschatz der deutschen Sprache wird in letzter Zeit immer mehr reduziert, irgendwann wird er wohl den Umfang wie bei unseren behaarten Vorfahren annehmen.
Where the fuck is Öhringen? Where the fuck is Brackenheim? Seit der Landtagswahl in unserem Ländle frage ich mich: Wo und wer sind die Wähler dieser Regierung? Die Frage ist hiermit beantwortet: Wie bestellt, so geliefert. Herzlich Glückwunsch, liebe Landsleute, kannste nicht erfinden sowas!
So ein Parteichef aus früheren Zeiten
schafft es sogar, Wahrheiten zu verbreiten …
… er verdammt seine Nachfolger nun nicht gleich in Bausch und Bogen, aber immerhin wagt er es, ein bisschen am Lack zu kratzen. Ob er damit Gehör findet, darf wohl bezweifelt werden.
In heutigen Zeiten wirkt es allerdings schon wie Balsam, wenn aus einer solchen Ecke mal ein wenig Tacheles zu hören ist …
… Gute Nacht!
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Das, was der gute Siggi an negativen Eigenschaften aufzählt, ist ja noch harmlos. Eine linke Todsünde wäre hingegen die Behauptung, dass Migranten in unsere Sozialsysteme einwandern, oder dass wir die „Menschen, die zu uns kommen“, nicht für die Vielfalt unserer Gesellschaft brauchen. Da muss man Bärbel Bas für ihre Klarstellung wirklich dankbar sein. Das meint ein Nicht-Migrant.