Geschlechterkrieg
im Wandel der Zeiten

Gegendert geht die Welt zugrunde

Um den „Tag der Frau“ herum, der in Berlin und anderen kommunistischen Ländern (Kuba, Venezuela) hingebungsvoll begangen wurde, sind natürlich auch wir Frauenthemen gegenüber besonders sensibilisiert. Die schönste Geschichte zum Frauentag fanden wir im Schwarzwald...

Dort zeichnete eine Autorin des Schwarzwälder Boten namens Natascha auf, was der 23-jährigen Studentin Julia aus Marburg in Neustadt am Titisee widerfahren ist. Wir sagen schon mal vorab: schlimm!

Also. Julia – sie studiert „Politikwissenschaften“, und beschäftigt „sich deshalb mit Gender Studies“ – schlenderte mit einer Freundin in Neustadt am Titisee nichts ahnend durch die Nippesläden für Touris, als sie plötzlich vor einem Scherzartikel stand, der ihr Leben verändern sollte. Sie sah ein flaches Holz mit einem bunten Schaumstoffsäckchen am Ende, dessen Nutzen sich dem Betrachter erst durch den Schriftzug erschließt, der quer über das Holz geschrieben steht: „Erziehungs-Prügel – für die Dressur der Frau“. Also so was! – beziehungsweise mit Doppelpunkt:

(gefunden bei Ebay)

Das Nudelholz (ohne Schaumstoffüberzug, siehe unser Aufmacher-Foto) war im letzten Jahrhundert fester Bestandteil der Witzeseiten etwas schlichterer Medien. Meist stand die Frau des Hauses mit selbigem hinter der Tür, vor der wiederum der besoffene Gatte versuchte, mit dem Schlüssel das Schlüsselloch zu treffen. Haha. Über Humor lässt sich halt nicht streiten. Was dem einen sein Mario Barth ist dem anderen die Sawsan Chebli.

Studentin Julia aber fand das Corpus Delecti (kein Druckfehler!) überhaupt nicht lustig, sondern „krass“, denn sie studiert ja.... Sie wissen schon..., außerdem ist ihre „Generation sensibel für solche Themen“. Die von Julia alarmierte Schwarzwälder Botin Natascha brachte dann in ihrem Text noch „Gewaltverherrlichung“ und „frauenfeindlich“ unter und mobilisierte eine Sigrid vom Verein „Frauen helfen Frauen Schwarzwald-Baar“ sowie Martina, die Vorsitzende der „FrauenHilfe Freudenstadt“.

Bürgermeisterin Meike sprach sich dennoch vorsichtig „für eine freie Wirtschaft, in der es auch Scherzartikel geben darf“, aus – klar, die ist ja auch in der CDU. Als Frau aber stehe sie „einem solchen Artikel kritisch gegenüber.“ (Dem Scherzartikel, nicht dem von Natascha!)

Wie mag der Hersteller dieses Scherzartikels überhaupt auf seine Idee gekommen sein, die völlig aus der überlieferten Witzkultur (Nudelholz) gefallen ist? Frauenschlagen wurde in Allemanda niemals als witzig empfunden. Womöglich hatte er die Empfehlungen des Islamischen Zentrums München gelesen, wie Männer im Konflikt mit widerspenstigen Ehefrauen verfahren sollen. „Erstens: Ermahnung. Zweitens: Trennung im Ehebett. Und drittens: Schlagen“ – alles Suren-gedeckt. (Die feministische Exegese würde diese heilige Empfehlung inzwischen gerne als „Klaps auf den Po“ übersetzt wissen.)

Julias Abenteuer und Natschas Aufregung finden Sie hier.

So geht Stille Post:

Jens Spahn, am Beginn der Flüsterkette, hatte nur „ausdrücklich ermuntert“, Veranstaltungen „mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis auf Weiteres abzusagen“.

Bei Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau (SPD) kam das dann so an: „Es geht hier darum, dass ihr das nächste (Fußball-) Spiel überhaupt noch miterlebt. Es geht um Leben und Tod für die Zuschauerinnen und Zuschauer.“

+++ Auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums wird der Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhe und Schutzanzüge ins Ausland verboten.
Achtung! Nicht vergessen, das dem heiligen Bimbam Heiko zu sagen, der verschenkt solches Material gerade besonders gerne auf seinen moralischen Missionsreisen...

+++ Krankschreibung per Telefon. Mexiko oder Teneriffa? Hauptsache Strand. Mann am Handy. „Hömma, Doc, isch hab Corona! Da bleibe ich noch was länger in freiwilliger Quarantäne.“

+++ Josef Ackermann (Victory Joe), der 2009, als Merkel noch in der Kanzlerausbildung steckte, seinen 60sten Geburtstag bei Angie im Kanzlerbunker feierte, ist mal wieder vorstellig geworden: „Die Regierungen werden auch der Finanzwirtschaft beistehen müssen.“

+++ Ein Spiegel-Bot (wohl noch einer aus der Billig-Serie) lieferte folgende Komiker-Überschrift: „Brand beschädigt Auto von Berliner AfD-Politiker.“ Dieser Brand aber auch. Nicht der Willy mit T, sondern der andere, der ganz von alleine ausbricht.
Im Text steht dann was von Brandstiftung und Staatsschutz. Was soll der Berliner Staatsschutz schon herausfinden? Es werden ja wohl kaum AfD-Kollegen das Auto angesteckt haben...

Warum Wuhan?

Das wurde aber auch Zeit, dass die chinesischen Kommunisten, bei denen AgitProp zur Grundausbildung gehört, zur Corona-Gegenoffensive antreten. Auch wenn die ersten Infektionen in China aufgetreten seien, sei es durchaus möglich, dass das neue Coronavirus gar nicht aus China stamme, sagte jetzt der führende Corona-Spezialist Chinas. Sondern? Aus Taiwan? USA?

 

5 comments

  1. Leo Pesch 10 März, 2020 at 19:44 Antworten

    Es muss mal wieder gesagt werden: Die Spaet Nachrichten sind ein (fast) tägliches Labsal. Weil man Fakten erfährt ohne nervenaufreibende Linksschreibe, Fakten, die man sonst nur durch stundenlanges Suchen auf irgendwelchen Papier- oder Digitalkanälen entdecken würde – oder gar nicht. Und: Wenn der tägliche politische Wahnwitz mit Mutterwitz serviert wird, schmeckt das Abendessen trotz allem besser.

  2. Klausi Sommer 10 März, 2020 at 19:54 Antworten

    Die Antifa kann sicherlich auch in Zukunft nach Lust und Laune in Berlin und anderswo die Autos ihrer Lieblingsfeinde (AfD-ler) “abfackeln”, ohne dass ihnen auch nur ein Härchen gekrümmt wird. (Ich bin mal gespannt, wann dem ersten AfD-ler der Abschluss einer Vollkaskoversicherung verweigert wird. Oder gibt es schon solche Fälle?)

  3. Herbert Priess 11 März, 2020 at 07:58 Antworten

    Ich habe großen Respekt vor Frauen schon weil meine Mutter auch eine ist, welche da aber im Schwarzwälder Boten umherdirilieren sind für mich einfach nur doofe Weiber. Stempel auf die Stirn: Zur Fortpflanzung ungeeignet! Vielleicht erledigt sich das auch von allein denn welcher halbwegs normal tickender Mann würde mit solchen Gestalten etwas zu tun haben wollen? Klar, Politik und Genderwissen-schaftler!
    Coronapanik, jeder legt noch mal eine Schippe drauf aber in der Welt steht geschrieben, Angst haben ist schlimm. Keine Angst haben ist schlimmer. Komisch, seit 2015 wird uns dauernd eingeredet wir brauchen keine Angst haben und wer solche äußerte war/ist mindestens Rechtsextrem wenn nicht sogar AfDler. Angst wird schnell zu Panik und die widerum führt zu unrationalen Handlungen. Ob die Regenten und Innen das wollen? Oder haben die schon lange Corona? Fragen.
    Das bischen Auto brennt schon von allein, sagt ein Mann. Kann man singen, alter Schlager.
    Na klar, der Ackermann Joe will für seine Branche auch was aus dem Füllhorn abhaben welches die Regenten und Innen über die Wirtschaft ausschütten.
    Kurz nach halb Acht und die Sonne lacht, was will man mehr. Schönen Tag noch.

  4. Paula 11 März, 2020 at 09:54 Antworten

    Hahaha. Jetzt gibt es endlich auch einen weiblichen Namen für völlige Humorlosigkeit: Natascha. Der männliche Name hierzu ist Kevin. Und nein, ich meine jetzt nicht den “Kevin allein zu Haus”.

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