Was sagen die Wahrsager?
Hosen runter! Karten auf den Tisch!

Wie es in Thüringen weitergeht

Nun haben die Politicos deutlich gemacht, wo sie stehen, die Journos sowieso, da fehlt nur noch der Kaffeesatz. Oder die anderen Tricks der Demoskopen. Als erster sagt SPD-Mann Güllner von Forsa die Zukunft voraus...

Mitleid mit der Aggression?

SPD-Mitglied Güllner (Forsa) hat ausgerechnet, dass seine SPD bei Neuwahlen vom Thüringen-Chaos profitieren würde. Warum die SPD? Gott, das sagen halt die Karten und der Kaffeesatz. Außerdem ist es im Sinne des Fragestellers. Übrigens: Halb Thüringen schenkt seine Stimme jetzt tief bewegt dem armen Bodo, weil dem Ministerpräsidenten der roten Herzen so übel mitgespielt wurde. Das wäre dann das erste Mal in der Geschichte des Kommunismus, dass die Aggression Mitleidsstimmen bekäme. Die AfD profitiert so gut wie gar nicht. Sagt Güllner. Das haben sie jetzt davon.

Die Lindnerpartei wäre nicht mehr im Landtag, droht der Sender RTL, der die Güllner-Umfrage in Auftrag gegeben hat. Es sei denn, Lindner, oder wenigstens Thomas Kemmerich, kommt demnächst ins Dschungelcamp, dann will man noch mal neu rechnen lassen.

Die Linkspartei hat nun freie Fahrt und ihre Führungskader geben schon mal die Richtung vor (obwohl das bei dem Personal kaum nötig ist). Ein Kader namens Fabio de Masi von der Stasipartei veröffentlichte auf Twitter ein angebliches Tinderfoto des Thüringischen Ministerpräsidenten mit dem Text „Thomas, 54, Vorliebe One Night Stands“. Demnächst klappert der Mario alle Puffs in Erfurt ab, auf der Suche nach weiterem kompromittierenden Material.

Hellsehen können wir übrigens auch, die Karten versprechen nichts Gutes (außer man tut es) für Thüringen.

Wer soll die CDU noch wählen außer Nostalgiker und Deppen? Die Karten sagen: Niemand.

Wer soll die SPD noch wählen, wenn er doch jetzt das Original wählen kann? (Wird oft vergessen, die SPD-Mutterpartei SDAP war vom Beginn an am „revolutionären Marxismus“ ausgerichtet.) Antwort: Nostalgiker und Deppen.

Wer soll die Grünen wählen, wo Bodo auch Klima hat? Die Schneeflöckchen – denen macht der Bodo Angst.

Wer soll noch die FDP wählen? Da gibt unsere Glaskugel den Blick frei auf einen kurzen Text des Kollegen Tomas Spahn:

Politik ist der Wille zur Macht. Wer die Macht in der Hand hält und sie beim ersten Gegenwind fortwirft wie eine heiße Kartoffel, hat in der Politik nichts zu suchen.
Adieu, Kemmerich. Adieu, Lindner. Adieu, FDP.“

Noch aber darf Lindner Lindner bleiben. Und auch Chef der Lindnerpartei. Sonst hieße sie ja auch nicht mehr Lindnerpartei. Im Präsidium stimmten 33 Presidentes mit Ja, einer mit Nein, zwei enthielten sich (jetzt werden die 3 Abweichler gesucht).

Übrigens: Weil alle Pressbengels nur schlecht über die AfD sprechen und schreiben: Die haben einen Guten vergessen. Ja, es gibt auch gute AfDler in Thüringen! Nämlich Oskar Helmerich, der 2016 zur SPD rübermachte.

 

 

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