Die billigen Tricks der Willigen

Hütchenspiele

Während das EU-Parlament weiter mit dem Spiel „Reise nach Jerusalem“ beschäftigt ist, versuchte die „Koalition der Willigen“ ihren schon mehrmals gescheiterten Plan – Deutschland lädt ein, alle anderen EU-Staaten bewirten die Gäste – erneut durchzusetzen.

Aber auch auf das Versprechen eines „Übergangsmechanismus“ fielen die Rebellenstaaten (mithin etwa 18 von 28 Ländern) nicht herein. Sie rochen die Finte hinter dem Plan. Schließlich sehen sie ja, dass so gut wie jeder, der „nun mal da ist“ auch bleiben kann, Schwerstverbrecher und Terrorbuben inklusive.

Horsti lobte wenigstens die Kooperation von Italien und Libyen zur Eindämmung der Schlepperkriminalität, was bei unseren Medien nicht ganz so gut ankam. Deshalb wurde der Luxemburger Sozialist Asselborn in Stellung gebracht. Der lieferte  – dem Sozialistenmotto ‘Wir verbessern die Welt mit anderer Leute Kohle‘ folgend – das gewünschte Lamento.

Die unbelehrbare Angela Merkel

Der Wähler kann sich später kaum damit herausreden, er hätte nicht gewusst, was dabei herauskommt, wenn er die Falschen wählt. Denn trotz mancher Lücken berichtet auch die regierungsnahe Presse mitunter klagend über die Geniestreiche aus Berlin. So müsste nun eigentlich jeder wissen, dass die Energiepreise steigen und steigen. Strom wurde seit 2007 um 50% teurer. Kein Ende in Sicht. Die Welt erinnerte dabei an den dümmsten Spruch der Bagage, die Energiewende koste jeden Haushalt nicht mehr als eine Kugel Eis. Komisch, dass sich der grüne Trittin noch nicht damit herausgeredet hat, er habe damals eine Kugel Eis pro Tag gemeint, dann wäre er der Sache etwas näher gekommen. Erfreulich, dass wenigstens die Welt die Kanzlerin gelegentlich etwas realistischer sieht, so schrieb sie von der „zuweilen unbelehrbaren“ Angela Merkel.

Er wäre so gern ein Anchorman wie die großen Jungs in den US und A. Aber das wird wohl nichts. Dreimal fragte Claus Kleber AKK, wie lange sie in ihrem neuen Amt bleiben wolle, dreimal bekam er Plattitüden à la Merkel zurück. Dabei ist schon die Frage daneben, auch wenn Claus sie zuvor in der Süddeutschen gelesen hatte (oder auch deshalb). Denn wichtiger wäre zu wissen, warum sich die unbedarfte Annekret erneut von Merkel herumreichen ließ, obwohl schon der letzte Deal nach hinten losging. Zudem waren die Umfragewerte für Annekret bereits vor Ernennung zur Verteidigungsministerin im Keller. Durch das neue Amt kann sie keinen Blumentopf gewinnen, im Gegenteil, sie verliert noch mehr an Unterstützung. Zwei Drittel der vom Spiegel (na gut, das zählt nicht wirklich) Befragten halten AKK ungeeignet für den neuen Job.

Erste Schulen schicken Bußgelder in Höhe von € 88,50 an die Klimakinder wg. Schwänzen. Übernehmen das die Grünen? Oder werden die Schuldirektoren zurückgepfiffen?

 

2 comments

  1. Max Media 19 Juli, 2019 at 09:07 Antworten

    Erste Schulen schicken Bußgelder in Höhe von € 88,50 an die Klimakinder wg. Schwänzen. Übernehmen das die Grünen? Oder werden die Schuldirektoren zurückgepfiffen?

    Die Antwort gibt es ja mittlerweile bereits…
    Es gibt Recht und Recht im Rechtsstaat.
    Stehst Du auf der Seite der “Richtigen”, der “Guten”, dann wird das Bußgeld eingestampft.
    Interessant dazu ist das Interview mit der Mannheimer Direktorin, welche erklärt,
    das die Bußgelder wegen häufigen Schwänzens verhängt wurde, also nichtmal NUR wegen FFF.

    Das ist schon stark. Schwänz 9 mal, geh einmal schwänzend zu FFF und alle 10 mal sind vergeben…

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