Unser Europa –
Frieden, Freiheit, Wurstsalat

Annekret eröffnet den Wahlkampf

Annekret und Paul von der Union beginnen den Europawahlkampf. Wir belauschen Thomas, die Misere vom Verfassungsschutz, Haldenwang bei seinem Kampf gegen Rechts, und noch so dies & das...

 

In der CDU-Werkstatt.

Annekret: Das hast du fein gemacht, Paul. Besonders gut gefällt mir „Unser Europa schafft Wohlstand“. Sehr schön. Aber der Zusatz „für Europaabgeordnete“ muss natürlich weg!

Paul: Das war witzig gemeint.

Annekret: Das ist nicht witzig! Witzig wäre „für alle“. Ah, aber dieser Slogan ist wirklich gut: „Unser Europa gibt Sicherheit“. Den sollten wir in Afrika plakatieren.

Paul: Stimmt, da würde er noch besser passen. Auf „Frieden ist nicht selbstverständlich – vor allem, wenn Rote und Grüne dabei sind“ bin ich besonders stolz. Weil doch Rot-Grün unter Schröder/Fischer den ersten Krieg, der auch von deutschem Boden ausging, gegen Jugoslawien losgetreten haben.

Annekret: Nix da, Paul! Mit den einen sind wir in der Koalition, mit den anderen wollen wir die nächste Koalition machen, der Zusatz muss weg. Was ist denn aus meiner Idee „Für Deutschlands Zukunft. Unser Europa“ geworden?

Paul: Die ist das Hauptmotiv. Heißt nix und passt deshalb immer.

Annekret: Genau! Und im nächsten Bundestagswahlkampf machen wir „Für Europas Zukunft. Unser Deutschland“.

Paul: Oder „Für die Zukunft. Unser Europa und unser Deutschland“. Und bist du wirklich sicher, dass wir dein Gesicht nicht auf den Plakaten zeigen sollen?

Annekret: Natürlich! Da soll mal schön der Manfred Weber seinen Kopf hinhalten – wenn’s schiefgeht.

Paul: Der Arme. (Beide lachen herzlich)

Neulich beim Haldenwang

Führungsoffizier Schlauberger: Agent Peng fragt, wann er denn nun zur CSU wechseln soll.

Haldenwang: Peng? Peng? Ach, der Bayer. Ja, jetzt könnte er den Wechsel bekannt machen. Man müsste nur eine stichhaltige Begründung liefern.

Schlauberger: Wie wärs hiermit: Er habe „es satt, die bürgerliche Fassade einer im Kern fremdenfeindlichen und extremistischen Partei zu sein“.

Haldenwang: Aber fragen die Journos denn da nicht nach? Die schreiben doch schon seit Jahren, dass die AfD im Kern fremdenfeindlich und extremistisch ist?

Schlauberger: Die fragen nie nach, wenn’s in deren Weltanschauung passt.

Haldenwang: Na gut, dann machen wir’s so. Dann soll Peng jetzt von der AfD in die CSU wechseln.

Spiegel-Recycling

Das ist pfiffig. In Zeiten sinkender Auflagen werden einfach alte Hits neu aufgelegt, wie im Film „Tatsächlich Liebe“ wo aus „Love is all around“ „Christmas is all around“ wurde. Sicherlich haben Sie noch die Titelbilder oder sogar -geschichten im Kopf, die sinngemäß so klangen: Viele Quellen belegen, wie der Kreml in den Wahlkampf von Donald Trump eingreift. Der Milliardär dient sich als williger Helfer an...

Und diese Woche aus Hamburg: „E-Mails aus dem Kreml belegen, wie Russland AfD-Politiker für seinen Informationskrieg instrumentalisieren will. Die Rechtspopulisten dienen sich als willige Helfer an.“ Hahaha. Na, wenn man den Mist schon mal hat.

Nettiquette (m/w/d) 2.0

(Achtung! Nichts für Leser der alten Schule!) Früher hätten wir so was nicht formuliert, sondern ein wenig an einer charmanten Umschreibung gearbeitet, wie es zuletzt Gerd Schröder tat: „Übrigens kann Schlampigkeit auch im Kleidungsstil außerordentlich kontraproduktiv sein, insbesondere bei SPD-Wählern.“

Aber seitdem die linken Frauen militant darauf bestehen, genauso schlecht behandelt zu werden wie linke Männer, schreiben wir, wie es ist: Andrea Nahles kommt beim Empfang zu Gerhard Schröders 75. Geburtstag rüber wie ein Trampel aus der Eifel.

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