- Symbolbild
Aus Rücksichtnahme auf die Leser, die Merz & Klingbeil nicht mehr sehen können, haben wir zwischendurch ein neutrales Bild gewählt. Aber inhaltlich können wir die empfindlichen Leser nicht schonen. Denn inzwischen empfiehlt der selbst nicht perfekte Donald „dem deutschen Bundeskanzler, mehr Zeit darauf verwenden, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden (wo er bisher völlig wirkungslos geblieben ist!) und sein angeschlagenes Land wieder in Ordnung zu bringen, insbesondere in den Bereichen Einwanderung und Energie“.
BLACK BOX BÜCHER
- Zwischen Merkel und Demos
Der geplante Graben vor dem Reichstagsgebäude soll noch größer werden, freut sich Wolfgang Kubicki, der Vorsitzende der Bau- und Raumkommission. Wir wollen uns nicht mit Details langweilen, aber am Ende des Grabens würden Angreifer vor einer 2,50 Meter hohen Mauer nass gestoppt, beziehungsweise wären vorher abgesoffen. Außer sie kommen mit Schlauchbooten.
- CDU mit Tourette-Syndrom
Am Anfang steht auch heute noch das Wort, und erst recht gilt das für die Politik, wo man die Täter an den Taten leider erst erkennen kann, wenn es zu spät ist. Deshalb wird in dem Gewerbe auch so nichtssagend wie möglich formuliert. Nun aber blamieren ausgerechnet bei der bürgerlichen CDU auffällige Pöbelbrüder die ganze Innung...
- Ramelow, Steinmeier, Lindner
Genosse Ramelow inszeniert sich als Verfolgter des Nationalsozialismus, Genosse Steinmeier vereinnahmt die Bombenangriffe auf Dresden ideologisch. Und Lindner fleht um Gnade. Watt för ene Jesellschaft!
- Yoda oder Gollum?
Aus Dr. Wolfgang Schäuble ist schwer schlau zu werden. Auch im Fall „Thüringen“ – die Kanzlerin bricht das Recht – schwanken wir, ob Wolfgang als Yoda (Klartext Du sprechen musst!) oder Gollum (Meins! Um jeden Preis!) in die Unionsgeschichte eingehen wird.
- Der Tanz hat begonnen
Für Annekret kam das wohl völlig überraschend – aber kaum hatte sie angekündigt, ihr Parteiamt in ein paar Monaten niederzulegen und die Nachfolgesuche „bis in den Herbst, in den Winter hinein“ zu steuern – da fummelten bereits allerhand übereifrige Parteifreunde an ihrem Steuerrad herum. Denn bis zum Winter wollen sie auf keinen Fall warten.
- Langsam drehen sie alle durch
Es sollte eigentlich nur ein unterhaltsamer Tagesbericht werden, mit ein paar der üblichen Narreteien unserer Politkomiker zur abendlichen Entspannung. Und wir hatten die schönsten Vorlagen auf dem Tisch. Eine von einem gewichtigen Unionsfreund (so hießen Mitglieder der CDU in der DDR) und sogar eine von unserem Genossen Präsident. Aber dann kam Annekret. Beziehungsweise: Sie ging.
Von wegen früher war mehr Lametta! Zuletzt hatten wir in den Tagen, als SPD-Kanzler Brandt 1972 mit von der Stasi gekauften Unionsstimmen ein Misstrauensvotum überstand, solch eine aufregende Bescherung...
- Wie es in Thüringen weitergeht
Nun haben die Politicos deutlich gemacht, wo sie stehen, die Journos sowieso, da fehlt nur noch der Kaffeesatz. Oder die anderen Tricks der Demoskopen. Als erster sagt SPD-Mann Güllner von Forsa die Zukunft voraus...
- Zitate zu Thüringen (nur für die Akten...)
Der „Tag der Schande“ (Bild) in Zitaten. Auf Äußerungen der als notorische Pöbler bekannten Spezialdemokraten ohne Amt und Bedeutung wurde hierbei bewusst verzichtet – zu irrelevant, zu unsinnig, außerdem passen sie nicht zum Stil unseres Hauses...
- Mike Forrest Mohring
Die Welt schreibt entrüstet, „mit Stimmen der AfD wurde er (Kemmerich) am Mittwoch gewählt“. Für Bild meint ein Autor, der seinen Namen lieber nicht nennen will (bist du das, Julian, oder durfte Michel F. mal ran?): „Vom finstersten und politisch abstoßendsten Fürsten der AfD nehmen die Liberalen nun die Stimmen an, um ihren Mann zum Ministerpräsidenten von Thüringen wählen zu lassen.“ Leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Stimmen der AfD hätten niemals gereicht, Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten zu wählen.
- USA und Thüringen
Demokratie ist ausgerechnet für viele Politiker eine schwierige Sache. Völlig fremd ist sie den sozialistischen und kommunistischen Parteien-Vertretern, für die die Demokratie lediglich der Übergang zu ihrer ersehnten Diktatur eines angeblichen Proletariats sein kann. Bis es soweit ist, behält man die Maske des Volksvertreters vor dem Gesicht. Und manchmal rutscht diese Maske herunter.
- Aus der Berliner Oper „Fidelio und die komische Alte“
Dieses Zitat von Sebastian Kurz werden Sie woanders nicht so deutlich lesen. Stattdessen viel über Klima, Migranten, Seenotrettung und die Gier der EU. Aber unsere Endlosserie „Volksverblödung funktioniert nur, wenn die Medien mitmachen“ führt uns zunächst nach Dresden.
- Plus: CDU bald wieder Blockpartei, Richter Eugen hat eine Idee...
Nur falls Sie das noch nicht wussten: Spiegel-Journos „berichten unabhängig von politischen, wirtschaftlichen, weltanschaulichen, religiösen und privaten Interessen sorgfältig und wahrhaftig“. Jawoll! Ehrlich. Echt jetzt. Ab sofort. Steht so in der Präambel der 74-seitigen Broschüre „Die Spiegel-Standards“, die Chef Klusmann gerade veröffentlicht hat.
- SPAET am SONNTAG/TV-Kritik
Würde sich der Moderator Fleischhacker als Libertärer Martin Sellner vorstellen, wir würden es ihm glauben, schon wegen der aktuellen Frisur. Vielleicht ist der österreichische Journalist deshalb bei Linksextremen in Deutschland so unbeliebt. Dabei heißt er Michael, war bei der Kleinen Zeitung beim Standard, bei Die Presse und ist eigentlich ein politisch unverdächtiger Journalist. Seit 2014 moderiert er den Talk im Hangar 7 auf Servus TV, einem Unternehmen des Red Bull Milliardärs Dietrich Mateschitz.
- Heute im Parlament
Heute wurden Heiko Maas im Bundestag die Hammelbeine langgezogen, nachdem er sich zuvor aus dem Staub gemacht hatte. Und während die Unterhaltungsabteilungen beim Staatsfunk schwächeln, liefert wenigstens unser Juxtizsystem einen Witz nach dem anderen...





