Jetzt jammern sie auch noch!

Klingbeils Lars scheint nicht der einzige Sensible in der Regierung zu sein. Merz, der unbedingt Kanzler werden wollte und jeden Trick nutzte, um das heruntergewirtschaftete Land auch noch gegen die letzte Planke zu lenken („Sondervermögen“), jammert ausgerechnet beim Spiegel, dass die Leute sich wehren: „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ „So etwas“ sind angebliche Beleidigungen, auf die Merz seine Staatsanwälte hetzt.

Sachlich korrekt mahnt er an, „wir können nicht einfach so weitermachen wie in den letzten 20 Jahren“, aber er weigert sich beharrlich die Fehler der letzten 20 Jahre zu korrigieren. Dabei ist es doch so einfach: Grenzen dicht, Asylbetrüger raus, Außenpolitik nach deutschen Interessen ausrichten. Finanzierung der Linken NGOs stoppen. Für den Anfang.

Sein Kumpel Lars, auch so ein Windei, behauptet allen Ernstes, die neueste Neuverschuldung – 200 Milliarden über das 500-Milliarden Sondervermögen hinaus –, sei „politisch notwendig“. SPD-politisch kann man da nur sagen. Als Entschuldigung führt die größte Katastrophe im Amt eines Finanzministers aller deutschen Zeiten an: „Ich kann nichts dafür, dass hier 20 Jahre lang alles kaputtgespart wurde.“ Du vielleicht nicht, aber die Partei, die du führst. Dann schwätzt er davon, er und die Seinen müssten das Land „gegen äußere Bedrohungen schützen können“. Welche äußeren Bedrohungen? Was ist mit den inneren?

Für die als Fachkräfte und Goldstücke beschriebenen Gäste der Bundesregierung(en) im Bürgergeld zahlt der Krankenkassenbeitragszahler die Gesundheits-Zeche. Kosten rund 12 Milliarden, der CDU/SPD-Staat schießt nun 250 Millionen zu. Sie selber hätte sich gewünscht, dass mehr von diesen Kosten von rund zwölf Milliarden Euro im Jahr aus Steuermitteln finanziert werde, so Gesundheitsministerin Warken. Dazu fehle aber das Geld im Bundeshaushalt. Siehe oben.

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2 Gedanken zu „Jetzt jammern sie auch noch!“

  1. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“
    Und kein Bürger vor uns hat so einen Bundeskanzler ertragen müssen. Naja, gefühlt war Merkel noch viel schlimmer (Zitat: „Die Mutter aller Probleme“).

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