Weil ein großer Teil der Abgeordneten die Ordensverleihung an Dr. Angela Merkel (anscheinend vom Friseur- und Damenschneider-Handwerk) im EU-Parlament in Straßburg boykottierte, wurden die leeren Plätze mit Platzhaltern aufgefüllt.
Bevor jetzt wieder einige meckern: Das wäre auch eine gute Idee für unseren Bundestag, wo der Großteil der Abgeordneten meistens Wichtigeres zu tun hat als ihresgleichen zuzuhören. Ein bei Debatten zu drei Vierteln leerer Bundestag schadet „unserer Demokratie“! Also rein mit den Platzhaltern!
Berlin hat genug Penner, die sich gern was dazuverdienen.
Fritz war heute in der Höhle der… nein, nein, falsches Bild, Löwen gab es da wahrlich nicht, wo Fritz war, eher Grottenolme (blind für alles, was außerhalb der Höhle so vor sich geht). Lange Rede kurzer Fakt: Fritz war bei der SPD-Fraktion. Was sollen wir sagen? Der Kanzler wurde besser aufgenommen als frühere SPD-Kanzler. Damit er überhaupt erkennbar war, stand ein Namensschildchen („Friedrich Merz; SPD-Fraktion“) vor ihm, und wie ein SPD-Kanzler durfte Merz sogar ein mahnendes Wort an die Genossen richten: „Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass die Schulden, die wir machen, nicht zu hoch werden.“ Wahrscheinlich wurde herzlich gelacht.
Während die DDR noch an die 600.000 Inoffizielle Mitarbeiter beschäftigte, setzt „unsere Demokratie“ (noch) auf freischaffende Denunzianten, die an überall im Land errichtete Meldestellen berichten können, wenn ihnen ein kritischer Kommentar gegen die aktuelle Politik und deren Vertreter auffällt. Allein bei der Meldestelle in Hessen gingen 100.000 Hinweise ein („Schwachkopf“, etc.), von denen 50.000 an Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt weitergeleitet wurden (RA Steinhöfel bei Nius). Die zweite deutsche demokratische Republik wollen sich die Genossen nicht auch noch kaputt machen lassen!
Allgemeinbildungsfrage: Welcher Seifen- und Hundefutterverkäufer hat gesagt: „Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen.“?
P.S.: Maulen Sie nicht! Wir können nicht immer nur Tierbilder zeigen!