Warum nicht mal Bali?

Auf Reisen mit Xi und Joe • Corona-Amnestie auf Bayerisch

Gestern Sharm el Sheikh, heute Bali – die Winterreisen-Saison für politische Würdenträger ist im vollen Gange. Komisch, dass man nie Bilder der Herrschaften am Pool zu sehen bekommt. Dann müssten sich die Daheimgebliebenen vielleicht weniger Sorgen um ihre Zukunft machen.

Wlad schickte seinen Lawrow, aber Ukraine-Wolodomyr wollte sich wohl nicht die Schau stehlen lassen und erschien persönlich – per Video.

Haben sich US-Joe und King Xi auf Bali über die Geschäftsbeziehungen der Familie Biden in China ausgetauscht? Wir wissen es nicht. Das Weiße Haus teilte mit, die beiden hätten sich geeinigt, dass ein Krieg mit Atomwaffen „niemals geführt werden“ sollte. Müsste es nicht „niemals wieder“ heißen?

 

Im besten Deutschland nichts Neues. Beim Bürgergeld klemmts ein wenig, und Faeser, die rote Nancy, will das Bargeld begrenzen. Ach ja, die Angelegenheit „Gazprom Germania“ wird ein wenig teurer als vorgesehen.

Das Unternehmen wird seit April von der grünen Bundesnetzagentur treuhänderisch verwaltet, als erste Maßnahme bekam die Firma den politisch korrekten Name „Securing Energy for Europe“ verpasst.

Die ersten 11,8 Milliarden Euro Kredit wurden inzwischen klimaneutral durch den Schornstein gejagt, nun kommen noch mal zwei Milliarden obendrauf und der Laden wird endgültig verstaatlicht, so dass noch viele weitere Jobs für die Grünen geschaffen werden können.

 

Übrigens. Ein Vorteil der auch hierzulande weitverbreiteten Quotenbesetzung: Bevor ein (nicht-staatlicher) Laden den Bach runtergeht, ist es ein Leichtes, Angestellte zum Feuern zu finden, wie der Fall Twitter zeigt. Auf Aktivisten-Vorwürfe („alles weiße Tech Bros“) gab es dort Dutzende Runden von Diversity Hiring, und die dort gefundenen Kandidaten wurden dann auf Sackgassen-„Projekte“ gesetzt, wo sie nichts kaputtmachen können. Auf die man dann leicht verzichten kann.

 

Ein Krimi, wie er noch nicht geschrieben wurde: Wie der Sohn zweier kalifornischer Jura-Professoren in jungen Jahren eine Crypto-Börse aufbaute, Millionen Dollar an die US-Demokraten spendete, Ehrengast bei Klaus Schwabs Umsturzkonferenzen (WEF) war, dann Milliarden ins Nirwana (oder auf die Bahamas) verschob und schließlich Bitcoin in die Knie zwang. Als Einstieg empfiehlt sich die Darstellung auf fefes Blog (runterscrollen zum „Thu Nov 10 2022“).

 

Corona Amnestie, bayerische Art

In Bayern werden im Rahmen von „Wir werden uns viel verzeihen müssen“ derweil die Vorfälle um die Corona-Maßnahmen aufgearbeitet.

Söder hatte bekanntlich Querdenker öffentlich als Terroristen („Corona-RAF“) beschimpft, sowie als Verschwörungstheoretiker, die absurde Fake-News verbreiten. Dann hatte der bayerische Corona-Pascha „mit dem Wissen von damals“ gefordert, alle müssten sich mit der weitgehend wirkfreien Pfizer-Spritze impfen lassen. Das Netzwerk Telegram wollte er direkt abschalten. Sein Kumpel Herrmann (Innenminister) ermunterte die Kommunen, Spaziergänge zu verbieten und hat sich auch sonst nicht durch intelligentes Vorgehen bei Corona ausgezeichnet. Konsequenzen für beide: keine.

Ein wütender Mechatroniker aus Augsburg, der Söder und Herrmann wegen ihrer Maßnahmen und Äußerungen per E-Mail im besten Bayerisch als „Hurensöhne“ und „Vollidioten“ beschimpfte, bekam es indes mit dem königlich bayerischen Amtsgericht zu tun: 16.500 Euro Strafe wegen Majestätsbeleidigung. Nicht unverdient, wenn er sich ohne Rückendeckung linker Netzwerke aus dem Fenster lehnt.

 

Übrigens: Karl (der kölsche Professor mit Hawatt-Hintergrund) möchte, dass Sie „sicher zur Arbeit kommen“. Deshalb schön die FDP2-Maske auf in Bus und Bahn! Bei Volksfesten oder im Fußballstadion können Sie die wie gewohnt weglassen...

 

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