TV-Rassismus:
Vier Kartoffeln und kein Mohrenkopf

WDR – Twittervolk-Sturm – Corona-Do-it-Yourself – Frisöre

Nach dem Merkel-Gipfel ist vor dem Merkel-Gipfel, das weiß längst jedes Homeschooling-Kid. Was dabei dann herumkommt, erklärt der Staatsfunk. Geht doch. Noch perfekter funktioniert der Twittervolk-Sturm. Sehen Sie an diesem Hallaschka. Kennen Sie Hallaschka?

Wenn Sie sich stern-TV verkneifen konnten und auch auf den Staatsfunk verzichten, wohl eher nicht. Plötzlich aber ist dieser Hallaschka in Deutschland weltberühmt, und jeder weiß, dass der Mann ein Talkshow-Moderator ist. Und das kam so...

Der SPD-nahe RND schreibt: Bei der WDR-Talkshow Die letzte Instanz haben prominente Gesprächsgäste unter der Moderation von Hallaschka die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun, „auch wenn diese etwas kontroverser“ ausfällt. Hahaha. Was so ein Genosse unter „etwas kontroverser Meinung“ versteht! Jedenfalls hat dieser Hallaschka nicht im Ansatz eine kontroverse Meinung, sonst wäre er ja nicht...

Und seine Gäste Micky Beisenherz, Thomas Gottschalk, Schauspielerin Janine Kunze sowie Schlagersänger Jürgen Milski doch eigentlich auch nicht. Trotzdem sollten die „mit großem Herz und großer Klappe“ (WDR) mal etwas kontrovers über Rassismus diskutieren?

Selber schuld. Hätten die WDRler nicht über Donald Trump reden lassen können, oder Putin? Die Wacht am Rhein hätte doch wissen müssen, dass der Thomas Gottschalk sein Herz auf der Zunge trägt!

Und ahnen hätten sie können, dass der Thomas Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel möglicherweise als „nichts Verwerfliches“ empfindet! (Für die für das Schnitzel zuständigen Verbände „steht das Wort im Kontext einer langen Verfolgungsgeschichte ihres Volkes, die zum nationalsozialistischen Genozid führte“, belehrt dankenswerterweise, aber leider erst nach der Sendung die Westdeutsche Allgemeine.)

Wie wurde aber nun dieser Hallaschka weltberühmt, obwohl nicht mal im Homeland NRW alle Fernsehantennen auf dieses Format gerichtet sind?

Es sieht nach Zufall aus, ist es aber nicht. Irgendeine Sendung, irgendein Spruch. Dann bricht der Twittersturm los? Denkste. Es sind immer dieselben Aktivisten und Agitatoren, darunter viele bezahlte Handlanger, Parteigünstlinge, Staatsfunkbedienstete, die sich mit solchen Empörungsaktionen Aufmerksamkeit (und Einkommenssicherheit) verschaffen. Am nächsten Morgen schreiben daraufhin eifrige Journos ihre Geschichten mit dem Tenor „Viele empören sich auf Twitter“, dann springen Saskia Esken, Sawsan Chebli und ähnliche Großdenker auf das Karussel auf. Am Ende folgen Entschuldigungen vom WDR, den Beteiligten...

Schauen Sie, diese Entschuldigung hat uns besonders gut gefallen:

Eine Sendung, in der vier Kartoffeln sitzen und mittels Karten über Rassismus abstimmen hat ein Problem. Und auch meine Rolle in der Show war keine gute. Ich habe die Kritik aufmerksam gelesen und finde sie auch berechtigt. Ganz klar mein Fehler. Sorry (Mickey Beisenberg auf Twitter)

Deshalb bleibt Mickey auch einer von uns, beziehungsweise von den Guten. Sehen Sie:

Du bist so toll und ein Vorbild! Ich wünschte, andere könnten das auch - ALLE. (Sawsan Chebli auf Twitter)

Ja, ALLE haben den fetten Hinweis verstanden, Sawsan. Mal abwarten, was Thomas sagt, der will ja noch nicht in Rente...

 

Schamlos, schamloser, Bertelsmann?

Man muss schon ein ziemlicher Depp sein, wenn man bei einer Umfrge der Firma Bertelsmann (u.a. RTL, stern, bisschen Spiegel) ein strammes „Jawoll!“ auf einen Satz antwortet wie

„Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“

oder

„Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet.“

Jedenfalls scheint es im Lande jede Menge solcher Idioten zu geben, die dann auch noch bereitwillig angeben, welche Partei sie wählen.Und schon hat Bertelsmann auf diese Art dann Material für eine neue „repräsentative“ Studie, und die stellt fest, dass „Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit und ein gewisser Hang zum Autoritären unter den Wählern der AfD deutlich stärker verbreitet sind als unter den Anhängern der anderen Parteien im Bundestag“.

Wahrscheinlicher ist, dass Parteigänger von SED bis SPD „Jawoll“ schreiben und dann als Absender „AfD-Wähler“ hinzufügen.

Wer jetzt denkt, die Bertelsmänner seien aber neuerdings besonders schamlose Zeitgeist-Surfer, der sollte wissen, dass Bertelsmann schon immer bombenfest auf der richtigen Seite stand. In der dunklen Zeit war der Laden mit seinen Büchern erfolgreicher als der Verlag, der dem Adolf seinen Krampf veröffentlichte, das muss man erst mal hinkriegen.

Außerdem: Haben wir mit Merkel nicht längst „einen Führer, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“? Wir fragen für einen CDU-Wähler.

 

Das wahre Leben (Lebbe geht schließlich weiter)

Als Übergang von der polit-medialen Unterwelt ins wahre Leben eignet sich perfekt diese kleine Meldung: Wirtschaftsminister Peter Altmaier trug bei Anne Will endlich das passende Beinkleid zur TV-Sendung.

Sie, verehrte Leser der SPAET-Nachrichten, können also Ihre Sachspenden ans Wirtschaftministerium (Kniestrümpfe zu Füßen Peter Altmaier) einstellen.

 

Die Berliner Polizei hat die Haare schön, und BILD sprach zuerst mit dem Friseur (Felix S., 36, Name geändert), der dafür Sorge trägt.

Bild: „Haben Sie keine Angst, erwischt zu werden?“
Felix: Nein. Obwohl sie letzte Woche im Haus gegenüber einen Araber hopsgenommen haben. Der hat es aber auch übertrieben, bei sich im Keller fast einen richtigen Friseursalon eingerichtet mit mehreren Stühlen und Spiegeln.

Bild fragt knallhart nach:
Wie würden Sie reagieren, wenn bei Ihnen die Polizei vor der Tür steht?"
Felix: „Ich würd fragen: ‚Wollt ihr auch einen Haarschnitt? Eure Kollegen waren ja schon da!‘“ (Das ganze köstliche Stück hier)

 

Unser Leser Bernd (Name von der Redaktion nicht geändert) fragt, ob es uns interessiere, wie er Corona überstanden habe. Nun, lieber Bernd, ja! Bernd schreibt also, er sei ein

„Risikopatient“, männlich, 69 J., der in Eigen-Quarantäne/ Therapie (ohne ärztliche Betreuung etc.) 15 Tage mit sehr starkem Krankheitsgefühl, konsequenter Bettlägerigkeit, und weiteren 17 Tagen in Rekonvaleszenz mit Müdigkeit und Interkostalneuralgie des Brustkorbes eine –SARS-CoV-2-beta- Infektion überstanden hat.

„Im Krankheitsverlauf zeigte sich ein hohes Schlafbedürfnis, eine leichte Rhinitis, Bronchialer Brust Schmerz, und ab der zweiten Woche vermehrte weißschaumige Sputumbildung. Kein Fieber!“

Therapeutische Maßnahmen:

„Bis zu 2,5 Liter Wasser/Tag getrunken, Tee-Mix (Kleinblütiges Weidenröschen- und  –Ingwer/Kurkuma), NSAR Diclofenac-Natrium 75 mg und Metamizol-Natrium 500 mg im Verhältnis 2:1, ASS 500 mg 2 ohne NSAR, Vitamin C 6000 mg, Zink 15 mg, Magnesium 400 mg, D3 6000 I.E., B-Complex.“

36 Tage nach Infektion:

  1. “komplette“ Labor Daten mit unauffälligem Endbefund
  2. Antikörpertest / Endbefund:

Coronavirus (SARS-CoV-2-beta) –IgG –AK:

Ergebnis: >250 VE
VE <9.0          negativ
VE   9.0 -11   grenzwertig
VE >11           positiv

Na denn: Herzlichen Glückwunsch, Bernd! Wir sind zwar nicht Die letzte Instanz, wo jeder „seine Meinung kundtun kann, auch wenn diese etwas kontroverser ausfällt“ (s.o.), aber dieser Selbsterfahrungsbericht gibt mal einen anderen Blick auf „diesen politisch/medialen -Corona Angst-Spuk der Plandemie mit Coronageschäftsmodell“ (Leser Bernd)...  Natürlich gilt auch hier: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

P.S.: Nachdem mehrere Leser der SPAET-Nachrichten in ihren Kommentaren auf Cystus Lutschbonbons hingewiesen hatten, fragten wir unseren Apotheker. Und was sollen wir sagen? Der lutscht die auch. So. Und jetzt ist Schluss mit dem Medizinischen. Gebt dem Doktor, was des Doktors ist.

 

18 comments

  1. Chrissie 1 Februar, 2021 at 20:21 Antworten

    Söder gerade nach dem Impfgipfel:

    Auch geistige Ordnung in das Thema bringen!

    Das Kommunikations Erwartungsmanagement muss für die nächsten 6 Monate dargestellt werden

    Es ist ein Stresstest für die Nerven der Bürger

    • Roland Müller 2 Februar, 2021 at 12:32 Antworten

      Die “Muhtante” im Bundeskanzleramt macht muh und die Hähne Söder, Lauterbach, usw. krähen dazu. Das ist halt der Gipfel. Fragt sich nur, von was.

    • Spaetstarter 2 Februar, 2021 at 00:22 Antworten

      Ich docke mal bei Altmaiers Krawatte an. Die hat er nämlich auch gewechselt. Statt grün nun lila. Ich denke, Altmaier orientiert seine Krawatten farblich an den Blazern seiner Herrin, die ja bekanntlich aufgrund ihrer erstklassigen Ausbildung in Agitation und Propaganda genau weiß, welche Blazer-Farbe man zu welchem Zweck einsetzt. Lila steht für… ?

  2. Krufi 1 Februar, 2021 at 22:23 Antworten

    Hallaschka kenne ich nicht und der sagt mir auch nichts. Ich kenne aber Hallimasch, ein guter Speisepilz. Hat aber wahrscheinlich mit Hallaschka nichts zu tun, oder??

    Also bevor ich Sachspenden ans Wirtschaftsministerium übersende, spende ich lieber Ihnen, lieber Herr Paetow, eine Geldspende im Gegenwert einer 7-Strümpfe-Packung von C&A im Wert von 9,90 €! Na gut, das erscheint ein wenig geizig. Ich lege noch was drauf. Ich glaube, das ist zielführender! Spende kommt demnächst! Übrigens scheint Herr Altmaier oder sein Stab die SPAET-Nachrichten zu lesen. Bleibt nur die Frage, woher er so schnell die Strümpfe bekommen hat. Ausleihe eines Mitarbeiters?? Oder war das Paar bei der letzten Sendung noch in der Waschmaschine??

    Zur Therapie des Lesers Bernd: viel zu kompliziert und aufwändig. Hätte er jeden Abend eine Flasche Rot- oder Weißwein getrunken, hätte er sich Corona erst gar nicht eingefangen. Das war endgültig der letzte medizinische Ratschlag!

  3. Emmanuel Precht 1 Februar, 2021 at 22:48 Antworten

    An Bernd: Ich, Baujahr 1957, habs im Juni 2020 schneller hinter mir gehabt. Vier Tage Schlafkoma, aber der zuvor völlig verschwundene Geschmackssinn kam erst 2 Monate später vollständig zurück. Bin immer noch, nach 6 Monaten etwas kurzatmig und manchmal schmecke ich kein Salz. Mutter, stolze 94, meint immer noch das hätte bei ihr nur einen Tag gedauert. An die andern 7 im Bett kann sie sich nicht mehr erinnern. Wohlan…

  4. Chrissie 1 Februar, 2021 at 22:59 Antworten

    (West-)Australien, eins der grossen zerocovid-Vorbilder der Merkel-Gang geht gerade wieder in den Lockdown, wegen eines einzigen positiven Falles. Supermärkte sind schon leergekauft.

  5. Frank Danton 2 Februar, 2021 at 00:15 Antworten

    Diclofenac 75 mg, Metamizol 500 mg, ASS 500 mg 2, das sind 1575 mg Schmerzmittel/Analgetika! Das man da Schaum vor den Mund bekommt liegt vielleicht nicht so sehr am beta-Covid.

  6. W. Hoffmann 2 Februar, 2021 at 10:10 Antworten

    Die Bertelsfrauen als opportunistischer Mediengigant treiben seit jeher die Politiker wie ein Hubschrauber die Rinderherde. Dass da die einzig richtige Wahrheit ans Licht kommen muss, ist Wurzel der Umfrage. Und – ein bisschen Platz muss man lassen für den künftigen deutschen ökosozialistischen Gruß: “Hoch Merkel”. An der passenden Handhaltung wird noch gearbeitet.

  7. ETIAM SI OMNES, EGO NON 2 Februar, 2021 at 13:46 Antworten

    Du bist so schön, du bist so toll, du bist ein Vorbild für alle … in Tirol? Aber sicher für die wenigsten bei uns, die noch etwas in der Birne haben, verehrte Frau Chebli. Im übrigen vermisse ich noch den Empörungsbeitritt von Digitalisierungsexpertin Bär. Immerhin sind fünfzig Prozent nichtweiße Menschen (w/d) in ihrer Würde durch diese etwas kontroverse Diskussion beleidigt worden …

    Bei der Gelegenheit fällt auf, dass sich auf Twitter vorwiegend die Vertretenden jener Rasse empört äußern, für die es in Deutschland anders als in Frankreich bisher keine rassistische Bezeichnung gibt, denn Türken, Araber oder Palästinenser sind Herkunftsbezeichnungen und der Begriff Muslime beschreibt die religiöse Orientierung.

    Die Deutschen sind im übrigen das einzige Volk, das sich von Nichtdeutschen ungestraft beschimpfen lässt, neuerdings als Kartoffeln. Sag mal Spaghetti zu einem Italiener …

    Bin ich froh, dass ich nicht in den asozialen Medien mit ebensolchen Charakteren herumgeistern muss!

  8. Petra Eichler 2 Februar, 2021 at 19:43 Antworten

    Micky Dingens? Kannte ich nicht – also hab ich gegoogelt.
    Ich kenne ihn immer noch nicht und vermutlich dreht sich die Welt weiter, wenn ich solche Typen wie ihn nie kennen lerne.

    Ich lese Ihre Artikel immer erst gegen Abend, damit der Tag – egal wie er lief – auf jeden Fall einen guten Abschluß findet. (1 Grinsen ist immer drin) Das muss auch einfach mal gesagt werden.

  9. Heinz-Wilhelm 2 Februar, 2021 at 20:14 Antworten

    @ »Wie wurde aber nun dieser Hallaschka weltberühmt…(?)«

    Im Ergebnis vermutlich auf die gleiche Art wie Anton Kuh: »Ich bin weltberühmt, nur weiß es keiner.«

  10. weihnachtsmannfraulein 2 Februar, 2021 at 22:26 Antworten

    Zu Bernd‘s krankengeschichte bzw. zur angeblichen gefährlichkeit von cov-sars-2 : ich bin von der maskenpflicht befreit. Aus zwei bis drei gründen wäre ich wohl als „vulnerabel“ einzustufen. Beruflich komme ich tagtäglich mit dutzenden bis hunderten menschen in kontakt. Falls das ganze so ansteckend wäre wie behauptet, dann müsste ich mich demnach schon vor monaten angesteckt haben. Bemerkt davon habe ich nichts (und testen werde ich mich ebenso wenig lassen wie impfen).

    Bzw. das einzige, was ich ‘mal bemerkt habe : während des ersten lockdowns fühlte ich mich drei tage lang so, als ob ich eine ganz, ganz leichte erkältung (allerdings ohne laufende nase) hätte : mattigkeit, leichte antriebslosigkeit, anflug von gliederschmerzen. Also völlig atypisch für ‘ne erkältung, dauert ein normaler schnupfen doch bekanntlich zwei wochen mit und vierzehn tage ohne therapeutika.

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