„Unfähig und ein bisschen kriminell“

Ursula von Leyen, wie sie leibt und lebt • Ölprinz Olaf: Corona-Schutzgesetz

Wir wollen uns mit den Details gar nicht groß befassen, jedenfalls haben Bundestag und Bundesrat das neue Corona-Schutzgesetz durchgewunken, die „schweren Bedenken“ waren wohl leichter wegzustecken als die schweren Nebenwirkungen einer Impfung.

Unser Karl ist schon längst viel weiter. „Vielleicht schon im nächsten Sommer“ will der Bundesvertriebsleiter der Firma Pfizer/Biontech nasale Impfstoffe anbieten können, da blüht das Geschäft noch mal richtig auf. Wie? Sicher, das Zeug wirkt gegen viele Varianten gleichzeitig, was denken Sie denn!? Zulassung? Im Notfall geht alles, kennen wir doch.

 

Olaf, der Ölprinz

Die Bundesregierung hat sich auf EU-Ebene verpflichtet, auf russisches Pipelineöl ab 1. Januar 2023 zu verzichten. So weit, so feministisch. Nun wurden auch die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Staatskonzerns Rosneft verstaatlicht, oder wie es heutzutage heißt, „unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt“. Aber keine Bange. Weil der Russe nun womöglich auch kein Öl mehr liefert, „sind wir vorbereitet“, so Chef Olaf. Und zwar mit unseren Reserven und neuen Verträgen mit Polen.

Nanu?, werden manch aufmerksame Staatsfunkempfänger einwenden, Polen bezieht doch sein Öl zum größten Teil aus Russland, wie die Tagesschau erst im März feststellte, und hat selbst große Schwierigkeiten diese Lieferungen zu ersetzen. Egal. Blaues Hufeisen kauft jedenfalls Tankerflotten.

 

Eigentlich ist von linken Politikern (außer einer Partei und einer einer anderen) und Journalisten seit der Merkel-Zeit kein klarer oder kluger Gedanke mehr überliefert, deshalb soll man die Ausnahmen feiern, wie sie fallen. Leser „issus“ hatte gestern in den Kommentaren bereits darauf hingewiesen, dass Martin Sonneborn von der Kauz-Truppe „Die Partei“ im EU-Parlament der unglaublichen Ursel ein Zeugnis ausstellte, das ihrer Inkompetenz, Egomanie und womöglich sogar Bestechlichkeit beeindruckend gerecht wird. Weshalb wir es hier nochmal abdrucken:

Sehr geehrte Frau von der … Leyen.

Um uns von einem Gaslieferanten zu lösen, der einen brutalen Angriffskrieg führt – Putin – haben Sie uns einen gesucht, der einen brutalen Angriffskrieg führt – Alijew.

Auch wenn viele deutsche Medien schweigen – derzeit überfällt die Öldiktatur Aserbaidschan, die von Ihnen zum „vertrauenswürdigen Partner“ erklärt wurde, das demokratische Armenien. Respekt für diese Wahl, immerhin liegt ihr neuer bester Kumpel Aserbaidschan in Sachen Demokratie, Presse und bürgerliche Freiheiten noch weit hinter Russland.

Nur bei der Bestechung korrupter CDU-Honks ist Alijew ganz vorn.

Als Sie Ihren Dienst hier antraten, dachte ich, Sie seien lediglich unfähig und ein bisschen kriminell. Inzwischen weiß ich, dass Sie auch beeindruckend moralfrei sind. An den Außengrenzen sterben täglich Flüchtlinge, Fracking-Gas und Atomkraft sind auf einmal nachhaltig, und Sie löschen routiniert Ihre SMS zu den Milliardenzahlungen an Pfizer. Mir fällt zur EU nichts mehr ein. Außer: Wir sollten Europa nicht den Leyen überlassen.

Gut, bei der Flüchtlings- und Energiepolitik würden wir uns nicht anschließen, aber sonst: Treffer, versenkt.

 

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