Aber nein, aber ja, aber nein, aber ja...

Ricarda, Spezialistin grüner Energiepolitik • mehr Geld für Ursel

Beim Mädelsabend mit Anne Will erklärte die 28-jährige Grünen-Chefin und Studienabbrecherin Ricarda Lang, die von der Uni geworfen wurde, nachdem sie zum dritten Mal durch die Prüfung gerasselt war, den Zuschauern die Welt im Allgemeinen und die Energieversorgung in Deutschland im Besonderen.

Zur möglichen Verlängerung der AKW-Laufzeiten sagte Ricarda klar und deutlich: Aber ja, aber nein, aber ja, aber nein, … was sich wörtlich so anhörte: „Dann sage ich, dass wir in jedem Moment innerhalb dieser Krise natürlich immer auf die aktuelle Situation reagieren müssen und dabei alle Maßnahmen prüfen werden. Das haben wir in der Vergangenheit getan. Das haben wir nie kategorisch ausgeschlossen. Sondern wir haben immer aktuell geprüft, was macht in diesem Moment Sinn. Das werden wir auch weiter tun.“

Studierte Journalisten interpretieren das als „Hintertür offengelassen“.

 

Wolfgang Grupp (Trigema) hat grün gewählt (und die Strafe hierfür stante pede mit fünffachen Energiepreisen frei Haus geliefert bekommen). Aber andererseits ist er durchaus noch bei klarem Verstand.

„Es kann nicht sein, dass man sich über 20 Jahre von Russland abhängig gemacht hat. Milliarden in Nord Stream 1 und 2 investiert hat und plötzlich, von einem Tag auf den anderen, ist Putin der Todfeind. Da muss irgendetwas vorgefallen sein, damit das Ganze so eskalieren konnte“, sagte er bei Tichys Einblick und auf die Nachfrage, was da „vorgefallen“ sein könnte:

„Die Rolle der USA zum Beispiel. Statt auf Diplomatie zu setzen, werden nun massiv Waffen geliefert.“

 

Anfänglich habe er geglaubt, so Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, man hätte sich mit den Russland-Sanktionen nur „ins eigene Knie geschossen“, jetzt sei aber erkennbar, dass es ein Schuss in die Lunge der europäischen Wirtschaft gewesen sei, die jetzt überall um Luft ringe.

Nein, nein, sagen die EU-Apparatschiks, die sich ständig neue Sanktionen ausdenken. Nein, nein. Stimmt ja gar nicht.

Überhaupt ist die abgeschottete EU-Welt in Brüssel und Straßburg noch in Ordnung. Gerade erst erhielten die fleißigen EU-Angestellten wegen ihrer besonderen Leistungen eine satte 8,5%ige Gehaltserhöhung. Für die untersten EU-Einkommen bedeutet das ein Monats-Plus von 260 Euro. Ursula von der Leyen darf sich über zusätzliche 2.483 Euro im Monat freuen.

 

Früher war das Handelsblatt eine Art Fachorgan für unsere Finanz- und Handelselite, heute findet man dort auch Platz für unsere Innenaktivistin Nancy, SPD, die nun auch Wirtschaftsbosse mit ihren altbekannten Warnungen vor den Populisten und Extremisten, „die jede Krise für Angst und Spaltung, aber auch für Hass und Bedrohungen“ nutzten, langweilen darf. Die Sicherheitsbehörden hätten aber alles sehr genau im Blick.

 

Was ist mit dem Verdachtsfall Kretschmer aus Sachsen (!), hat Nancy den auch im Blick? Der behauptet, gerade falle „das ganze Kartenhaus“ zusammen. Der Bund habe nicht einmal einen Plan, nachdem nun „die Grundlagen für den Übergang“ zur schönen, neuen Energiewelt, die „Back-up-Struktur mit Gaskraftwerken“ wegfallen.

 

Newsletter-Benutzer erhalten bei der Erinnerung an die abendlichen Spaet-Nachrichten offenbar den Sicherheitshinweis von gmail: „Achtung bei dieser Nachricht ist Vorsicht geboten“. Wir checken das, können uns aber bisher keinen Reim machen.

 

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