Olaf & die Presse:
Treiben und treiben lassen

Rohrkrepierer Lambrecht & Faeser • „Deutsche Interessen“ • Propaganda

Zum Regieren bräuchte er nur Bild, BamS und Glotze, bekannte der einstige Medienliebling Gerhard Schröder mal, seine Nachfolgerin Merkel hatte sich das für ihre 16-jährige Amtszeit gemerkt, nur Olaf Scholz tut sich damit offensichtlich schwer. Dabei ist das grundsätzlich ganz einfach.

Hier und da mal ein kleines Privatissimum mit den Chefredakteuren, denen unter dem Siegel der Kumpanei angebliche Intima anvertraut wurden. Damit hatte Merkel zusätzlich sogar Spiegel und Focus auf Kurs gehalten. So dass der naive Medienkonsument am Ende den Eindruck haben musste, es gebe in unserer Demokratie nur noch eine Wahrheit, statt einer Pluralität an Meinungen.

Bei der FAZ glaubt man das übrigens bis heute, wie eine Redakteurin Sibylle aus der Abteilung „Wissen“ am Beispiel Russland aufzeigt: „Russland erzeugt durch viele verschiedene gleichzeitig existierende Narrative den Eindruck, dass es keine Wahrheit mehr gibt, sondern nur eine Pluralität der Meinungen.“ Früher hätte man Sibylle als Kommunistin enttarnt. Aber als was heute?

 

Die Propaganda-Abteilung der Grünen arbeitet deutlich effizienter als die von SPD, FDP oder CDU – als stecke eine teure internationale PR-Agentur dahinter, die weiß, wie schöne Bilder am Fließband erzeugt werden. Annalena in Kiew, Bild überschlägt sich, die Welt bringt eine Sondersendung, Selenskij macht einen artigen Diener, bleibt nur die Frage: Wo waren die Klitschkos?

 

Ein weiteres, wichtiges Werkzeug zum Machterhalt ist das Personal. Neben einer strahlenden Kanzlerfigur braucht es immer auch zwei, drei Trottel, die von Pleiten, Pech und Pannen des Führers ablenken. In der jetzigen Regierung erfüllen diese Funktion, neben dem verrückten Karl in der Hauptrolle, die SPD-Damen Faeser und Lambrecht.

Lambrecht ist eindeutig die auffälligere – ob in Stöckelschuhen in der Wüste, oder hilflos beim Verlassen eines Panzerfahrzeugs –, Chrischtine liefert die unterhaltsameren Bilder. Im Notfall hilft ihr Sohn, der stolz Selfies seiner Reisen mit Muttis Flugbereitschaft der Bundeswehr bei Instagram postet. Das ist „rechtlich problematisch“ (Berliner Zeitung), beziehungsweise „rechtlich scheinbar in Ordnung“ (Tagesspiegel), aber „instinktlos“ (CDU). In jedem Fall aber typisch spezialdemokratisch.

Übrigens. Warum heißt der Hubschrauber „Cougar“? (laut Wiktionary „Slang, oft abwertend: ältere Frau, die Liebesbeziehungen mit jüngeren Männern hat“)

Optisch macht Nancy Faeser nicht so viel her, sie sieht auf fast allen Bildern irgendwie immer gleich aus und sagt auch immer dasselbe wie eine Sprechpuppe. Da können sich Migrantenbanden Schießereien in Duisburg (gestern Essen) liefern, bei Nancy heißt es nur, „der Rechtsextremismus ist die größte Bedrohung für die Demokratie und größte Gefahr für die Menschen im Land“.

Statistisch zählen bei Nancy jetzt auch „Straftaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“ dazu.

 

Die SPD hat eigens einen neuen juristischen Tatbestand geschaffen: „Hass und Hetze“. Was immer darunter zu verstehen ist, bestimmt der Betroffene, vorausgesetzt er gehört der richtigen Partei an. Denn statistisch gesehen haben die selbsternannten Verfolgten des Antisozialismus weniger Grund zur Klage als etwa Mitglieder der AfD. Ein Ranking der Twitter-Beleidigungen nennt als Hauptbetroffenen den Abgeordneten Brandtner, Alice Weidel und Beatrix von Storch vor Kirchen-Göring-Eckardt oder Ricarda Lang.

 

Jetzt noch schnell Nägel mit Köpfen machen, sagt sich der Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, und er will im Mai nach Deutschland kommen und dort eine Vereinbarung über Flüssiggas unterschreiben. Mit extra langen Laufzeiten und extrahohen  Preisen, solange noch diese Idioten in Allemannda regieren.

 

Was Journos nicht zu fragen wagen, fragten stattdessen Arbeiter der Ölraffinerie im brandenburgischen Schwedt „ihren“ Wirtschaftsminister Habeck von der 15%-Partei: „Können Sie belegen, dass Sie deutsche Interessen vertreten?“ Der versteht die Frage nicht.

 

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