Die Merkel-Truppe
taugt nicht mal als Hausmeister

Corona-Managment, Demokratie-Simulation im Bundestag

Hausmeister ist ein durchaus ehrenwerter Beruf. Der Hausmeister repariert das Licht im Treppenhaus, pustet Laub in große Säcke, organisiert den Putzdienst und das Aufstellen der Mülltonnen. Als Ausbildung reicht handwerkliches und organisatorisches Geschick. Das vorweg geschickt müssen wir feststellen, dass die Regierungstruppe um Dr. Angela Merkel herum nicht mal als Hausmeister taugen würde.

Bei einem Wasserrohrbruch im Keller, das Wasser steht bereits im Parterre, verständigen sich die Mitarbeiter der Firma Merkel gerade darauf, in vier Tagen den Klempner anzurufen. Wer braucht solche Leute?

Genau das findet vor aller Augen statt. Da werden Panik und Untergang beschworen, gravierende Maßnahmen beschlossen, aber die treten erst in vier Tagen in Kraft? Warum nicht im Januar? Oder am 15. November? Den Unsinn der einzelnen Aktionen wollen wir nicht wieder durchkauen. Aber selbst in der Welt steht zu lesen, der „Wellenbrecher-Lockdown“ trifft „viele Branchen wohl zu Unrecht, die neuen Regeln sind für die Bürger schlichtweg nicht logisch nachzuvollziehen“.

Wenigstens auf die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen wurde bei den Verordnungen Rücksicht genommen. Linke Demos bleiben erlaubt und „Kirchen“ geöffnet, womit allerdings wohl hauptsächlich Moscheen gemeint sein dürften, denn die Kirchen sind auch ohne Lockdown leer.

 

Demokratie-Simulation im Bundestag

Nachdem alles beschlossen und verkündet war, unter wohlwollendem Pressetrara und Kopfnicken einer Expertenauswahl, dachte sich Dr. Angela Merkel, es sei mal wieder Zeit, im Bundestag vorbeizuschauen. Für ihre Fans vor den TV-Bildschirmen und zur Feier des Tages behielt sie sogar ihre FFP2-Maske auf der Regierungsbank umgebunden – anders als der alte Horst und der Genosse Olaf, die oben ohne auf ihren Bänken saßen.

Gekonnt, wie man es von ihr gewöhnt ist, verhöhnte sie das Parlament mit den Worten: „Es ist richtig, es ist wichtig, dass die Maßnahmen öffentlich kritisiert und diskutiert werden. Das begreife ich als Zeichen unserer Gesellschaft. Die kritische Debatte stärkt unsere Demokratie.“ Die Merkelianer in der Union und die Spezialdemokraten im Plenum waren so dankbar für die Worte ihrer Herrin, dass ihnen nicht einmal auffiel, wie sie verspottet wurden.

Wenigstens der Frechdachs von der FDP, Lindner, hat es gemerkt. „Frau Bundeskanzlerin“, traute sich der zu bemerken, „Sie sagen, Debatte stärke die Demokratie. Dafür muss die Debatte hier vor der Entscheidung stattfinden.“

Debatte vor einer Entscheidung? Also da, wo die Frau Bundeskanzlerin herkommt, war das immer andersherum. Entsprechend bekommt der freche Lindner auch nur Beifall von den eigenen Leuten im Bundestag – und von der AfD, wie der brave Tagesspiegel entrüstet notiert.

Der AfD-Sprecher Gauland hatte übrigens den besseren Redenschreiber. Der alte Oppositionsführer zieht einen „etwas ungewöhnlichen Vergleich“ (so, begriffsstutzig, der Tagesspiegel): „Es gibt eine einfache Lösung, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken: Man schafft den Straßenverehr ab.“

War es Laschet, der sagte, es gibt keine „Corona-Diktatur“? Oder Merkels Pöbelbruder Brinkhaus?

 

Zum Faktencheck: Wenn Sie, liebe Leser, sich selber ein Bild von der tatsächlichen Corona-Lage machen wollen, gehen Sie hin und wieder auf das DIVI-Intensivregister mit den echten tagesaktuellen Zahlen. Die Zahlen des heutigen Tages.

 

Inzwischen fragt auch die Welt besorgt: „Corona und Intelligenz – lässt die Hirnleistung nach?“ Wie wir gestern hierzu bereits andeuteten: Das kann erst beantwortet werden, wenn der Jens wieder im Dienst ist.

 

Söder und sein Ausrufen des Katastrophenfalls? Also unsere Sozialprognose ist da eindeutig. Der Söder kommt nicht mehr von der schiefen Bahn herunter.

 

Es geht wieder aufwärts für Sawsan Chebli! Sie habe „erfolgreich geklagt“ gegen den Finanzen-Verlag, der das Magazin Tichys Einblick herausbringt, freut sich die SPD-Senatorin für Vielerlei und Allerhand. Das Landgericht Berlin untersagte es dem Antragsgegner (Finanzen-Verlag), unseren kleinen Scherz (Chebli: „die sexistische Beleidigung“) aus der Kolumne „Nicht zu fassen... der etwas andere Monatsrückblick von Stephan Paetow“ zu wiederholen, den nicht nur Dorothee Bär als „frauenverachtend“ empfand.

Abgesehen davon, dass in einer Zeitschrift eher selten dieselben Scherze mehrmals wiederholt werden, und auch wir mit unseren Kalauern nicht auf Tournee gehen, könnte Cheblis Anwalt ein kleiner Fehler unterlaufen sein, denn der Verlag hatte bereits vor drei Wochen ganz freiwillig eine Unterlassung abgegeben, die die Chebli-Kanzlei Schertz-Bergmann und das Landgericht wohl übersehen hatten.

 

Islamistenterror in Frankreich, mehrere Tote. Gut, dass das bei uns nicht passieren kann. Unsere Medien sind voll integrativ, Humor, etwa über eine bestimmte Religion oder über einen Demokratiesimulanten vom Bosporus, findet sich hierzulande schon lange so gut wie gar nicht mehr. Deshalb gibt’s bei uns auch nur ein paar Einzelfälle mit Psychoproblemen, bei deren Betreuung versagt wurde. Von daher sind weitere Maßnahmen nicht erforderlich.

 

24 comments

  1. Richard Kaufmann 29 Oktober, 2020 at 20:33 Antworten

    Wer den Satz über die Lippen bringt “Der Winter ist schwer, aber er wird enden”, dem sollte die Sendung Terra X anvertraut werden, denn derjenige ist über alle Dinge erhaben. Möglicherweise hatte ihr Rasputin den Satz geflüstert, denn der Mann hat den Durchblick. So eine Person lenkt die Geschicke dieses Landes. Natürlich taugt so einer nicht als Hausmeister, dafür ist er/sie/es/d/x überqualifiziert.

  2. Richard Kaufmann 29 Oktober, 2020 at 20:39 Antworten

    Der Name “Chebli” taucht in letzter Zeit immer wieder auf, jedesmal aber in Verbindung mit Strafanzeigen. Kann denn diese Frau auch etwas anderes? Sie bezeichnet sich ja als Politikerin, diese sollten soch ja eher um Politik kümmern als um die vollbeschäftigung der Anwaltskanzleien und Herichte sicherzustellen. Ich kenne die person nicht und möchte sie sich nicht kennen lernen, aber ich rätsele um ihre politische Funktion.

    • Ostfale 30 Oktober, 2020 at 06:54 Antworten

      Je hohler der Baumstamm, um so lauter dröhnt es, wenn man dagegenschlägt. Ein Sprichwort aus Schwarz-Afrika, trifft aber offensichtlich auch auf Bäume aus dem Vorderen Orient zu.

  3. Petra Eichler 29 Oktober, 2020 at 20:45 Antworten

    Manche Dinge bleiben einfach ein Mysterium – jetzt der Beginn des lockdowns am 02.11. und im Frühjahr die sagenhaften 800 qm . Oder ist das mittlerweile geklärt ?

    Und Söder? Der ähnelt wirklich immer mehr König Ludwig. Nein – nicht von Aussehen, eher vom Geiste. Und wie der geendet hat, wissen wir ja.

      • Ostfale 30 Oktober, 2020 at 07:37 Antworten

        Was nicht ist, kann ja werden. Immerhin hätte er als MP und als Kanzleraspirant der Repuplik möglichweise die Verbindungen, den einen oder die andere hinter Schloss und Riegel bringen zu können. Also, da ist mit Schloss doch auch was drin, nicht gerade so so wie beim ‘Kini Wiggerl’, aber immerhin.

      • Krufi 30 Oktober, 2020 at 16:03 Antworten

        Lieber Herr Paetow, wer baut denn heute noch Schlösser?? Söder ist da viel weiter! Söders Raumfahrtprogramm Bavaria One ist das Zukunftsprojekt in Bayern!!

    • Wolf Köbele 30 Oktober, 2020 at 10:27 Antworten

      Sie meinen Ludwig II.? Der war immerhin auch an die 2m hoch (im Zusammenhang mit Söder verbietet sich das Wort “groß”). Allerdings war dieser Ludwig keiner, der die Bürgerrechte mit Füßen trat bzw. treten wollte, das war eher sein Großvater Ludwig I.

  4. Emmanuel Precht 29 Oktober, 2020 at 23:02 Antworten

    Hat das Gericht nun bestätigt oder dementiert das Frau CS einen … (wohin der Pfeffer wächst) – Punkt hat? Wohlan…

      • Paula 30 Oktober, 2020 at 10:16 Antworten

        Ist das ein Lebensmotto, wenn man wie die Made im Speck lebt, trotzdem überall Sexismus, Rassismus (t)wittert und wohl deshalb wöchentlich mit mehreren Anzeigen unsere Justiz beschäftigt?

        Wow, Lindner hat die Kanzlerin kritisiert!

        Söder dagegen noch härter als die Kanzlerin.

        Ab sofort darf wieder Klopapier gehortet werden.

  5. twsan 29 Oktober, 2020 at 23:22 Antworten

    Wetten, Herr Paetow, dass sich Lindner dafür entschuldigen wird, etwas im Parlament gesagt zu haben, was bei der AfD für Applaus und Zustimmung gesorgt hat? Wenn er es denn nicht schon getan hat…

  6. Holger Simons 30 Oktober, 2020 at 10:08 Antworten

    Wie sich diese großartige – ja was denn eigentlich? – gestern in das Virus hineinversetzt hat. Mein Gott, war das Großer Sport und auch sprachlich wieder vom Feinsten. Das wird nur noch übertroffen von dem psychedelischen Gefasel des Gesundheits-Karlis im mittlerweile legendären “Kontraste”-Interview.

  7. Hannes 30 Oktober, 2020 at 10:29 Antworten

    In Deutschland darf jeder sterben, wie er will und ganz egal durch welche Ursache (Herzinfarkt, Verkehrsunfall, Krebs, Blinddarmentzündung, Verkehrsunfall, Messerstich, ….) – nur nicht durch Corona.

    Ich gehe davon aus, dass Merkel, Söder & Co. bald durch Corona sterben definitiv verbieten und gleichzeitig den Tod durch Corona dann unter Strafe stellen.

    Zur Strafe kassiert dann der Staat den Nachlass der Verstorbenen, wenn da nichts holen ist, müssen stattdessen die Hinterbliebenen mit einer hohen Geldstrafe dafür haften.

  8. randy andy 30 Oktober, 2020 at 10:56 Antworten

    Politiker als Hausmeister ? lol..niemals
    Bei genauer Betrachtung glaub ich eher, dass sich unsere grandiosen Politgarden ohne
    Berater nicht mal die Schuhe selber zubinden können.
    Bei Schlüpfern bedarf es dann wahrscheinlich bereits eines Expertenrats 😉

    Uralter Spruch zur Aufgabenstellung der Politik:
    “Politiker erschaffen Probleme, um dann vorzugeben diese lösen zu wollen”

  9. weihnachtsfrau*erich 6 November, 2020 at 00:30 Antworten

    “…der Verlag hatte bereits vor drei Wochen ganz freiwillig eine Unterlassung abgegeben…”
    Eine kriecherei vor dieser unerträglichen, … …, die ich dem verlag sehr übel genommen habe. Gegen solche subjekte muss man rückgrat zeigen, nicht vorauseilend gehorsam einknicken.

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