Vor Gericht und auf hoher See...

Irre Urteile, Frontex kaputt, und AWO-Peter, das Video

... bist Du allein in Gottes Hand. Allein in Gottes Hand? Denkste! Du bist auch in der Hand deines Schlepperkommandanten, eines verschlafenen Frontex-Offiziers, deines Landrichters, Psycho-Gutachters, Rechtsanwalts, Asylberaters. Auszüge aus dem Logbuch vom 28. Juli...

Der Horsti wieder.
Nun ist unserem Innen-Horst aufgefallen, dass in der EU-Finanzplanung die Frontex-Finanzmittel von 10,3 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2027 um 43 Prozent gekürzt worden sind. Dabei soll Frontex doch angeblich verstärkt beim Schutz der Außengrenzen aktiv werden und sich um ein europäisches System der Rückführung abgelehnter Asylbewerber kümmern.

Und was lernst du daraus, Horsti? Dass bestimmten, die EU beherrschenden Kräften der Schutz der EU-Außengrenzen vollkommen gleichgültig ist? Dass eine nennenswerte Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht geplant ist?

Na also Horst, jetzt hast du’s kapiert. Dazu passt, dass ein europäischer Verteilungsschlüssel für „Flüchtlinge“ längst vom Tisch ist. Kommen weiter alle nach AlleMannJa – und da sind sie mehr als willkommen. Passt scho.

 

Arme Richter, billige Urteile?
Das Bundesverfassungsgericht findet, dass Richter und Staatsanwälte in Berlin zwischen 2009 und 2015 zu schlecht bezahlt wurden. Gemein.

So verdient ein Richter im Berufseinstieg in Berlin ein Bruttogehalt von rund 4.480 Euro im Monat, in Hamburg gibt’s 4.661 Euro. Was sollen da erst die Hessen sagen? Die bekommen nur rund 4.145 Euro.

Wenigstens die Qualität der Urteile ist überall gleich....

Mahamad Abdullahi A. (21), abgelehnter, aber geduldeter Asylbewerber aus Somalia, hatte eine Altenpflegerin mit einem Küchenmesser (20cm Klinge) bedroht und beraubt.

Urteil des Landgerichts Rostock: Bewährung! Immerhin lebt die traumatisierte Frau ja noch. Außerdem gab es zu Prozessbeginn die „fast schon übliche Verständigung“ (Bild) zwischen Prozessbeteiligten: Geständnis gegen milde Strafe. Also zeigte der Somalier Reue und brachte noch folgende Totschlagargumente: Er habe kein Geld gehabt. Und er sei immer noch psychisch angeschlagen – wegen der schlimmen Erfahrungen seiner Flucht im Schlauchboot.
Was verdienen die Richter beim Landgericht Rostock? Anscheinend deutlich zu viel.

In Stuttgart erhielt Issa M., der im vergangenen Sommer seinen Ex-Mitbewohner Wilhelm L. (†36) mit einem Samurai-Schwert – vor den Augen von dessen 11-jähriger Tochter – abschlachtete, 14 Jahre und danach Stuhlkreis in der Psychiatrie. Bewährung war nicht möglich, Geständnis nicht erforderlich, weil alles auf Handy aufgenommen war. Was sagen Sie, verehrte Leser? Lebenslänglich? Gibt’s nur für die Opfer. Wie? Bei guter Führung nach 7 Jahren frei, dann fehlt nur noch ein positives Psycho-Urteil – und weiter geht’s, als sei nichts geschehen? Möglich ist das.

Denn schon im Prozess „hatte sich der Gutachter mit der psychischen Beurteilung des 31-Jährigen schwer getan und ihn als vermindert schuldfähig eingeordnet“. (Bild)

Gut, dass es RTL gibt. Dort erfahren wir, dass der Ermordete Wilhelm L. „Issa Geld gestohlen habe, gedroht habe, ihn zu töten und ihn außerdem versucht habe, ihn sexuell zu belästigen“. Sagt Issas Bruder Ahmad, dessen Familienclan angeblich in einer jordanischen Provinz herrscht. Kein Wunder, dass da der Bruder böse wurde. Aber, so Ahmad, „immerhin sind wir Moslems und das Töten ist verboten“.

Außerdem wäre das alles gar nicht passiert, wenn nicht die Deutschen... Also, der Issa wollte „eigentlich zurück nach Jordanien“. Deshalb habe er sich selbst an die Asylbehörde gewandt, um den Rückflug bezahlt zu bekommen. Aber nix. Issa hat als „Syrer“ Asyl und Versorgung erhalten, da muss er jetzt auch für immer als Syrer hierbleiben. Issa, das Opfer.

Demnächst vor einem Land-, Dorf- oder Sonstwas-Gericht: die pösen Email-Purchen, die unter dem Absender NSU 2.0 prominente Linke bedrohen. Die Spürhunde von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR (kurz: die Investigativos) haben bereits Witterung aufgenommen und bei einem 63-jährigen Ex-Polizeibeamten angeschlagen. Das gibt mindestens 14 Jahre.

 

AWO-Peter noch dümmer als gedacht...
Manchmal veröffentlichen wir einen Kommentar nicht, weil wir denken: Das gibt es doch gar nicht – und auf die Schnelle können wir es nicht gegenchecken. Das passierte auch bei unserem Leser E. L., der darauf hinwies, AWO-Peter habe nicht den Sprechchor „Black Lives Matter“ auf dem Opernplatz angestimmt, sondern „Black Life Matters“. Wir konnten das nicht glauben. Immerhin war Peter AWO-Führungskraft und da ist schließlich SPD, inkl. Vorwärts-Abo und Englisch für Anfänger Pflicht. Aber schauen und hören Sie selbst, liebe Leser und fremdschämen Sie sich. Ein Dokument des Grauens. (Sorry E. L.)

 

8 comments

  1. Teller 28 Juli, 2020 at 21:06 Antworten

    AWOFeldmann… das video ist nicht grauenhaft, beschämend oder peinlich. Dafür gibts keinen Ausdruck. Wie tief kann eine Figur sinken, die große Taschen für sich und seine Frau “irgendwas mit Z” hat. Fassungslos. Endlich ist aber auch klar, warum Stalin Esken und der ewig dümmlich daherkommende NoWaBo … moralisch und menschlich völlig verkommen… fassungslos. Hätte ich den müll mal nur nicht gesehen

  2. Erik 28 Juli, 2020 at 22:03 Antworten

    E.L. bleibt Ihnen
    gewogen. Das “sorry” braucht es nicht.

    Hesssse helfe gern. Mal mit bissi Fudder, mal mit bissi “isch weiss wass” .

    Wischtisch is, dass des “s” weisch im middlere Gaume gebilded werd.

    Bissi Bildung iss hald bessser.

    L.G. E.L.

    • Michael 28 Juli, 2020 at 23:46 Antworten

      Was mir noch aufgefallen ist, der Somalier sagte laut Bild Bericht, er sei traumatisiert wegen den Erfahrungen der Schlauchbootfahrt. Nicht wegen seiner Flucht, den vorherigen Lebensumständen, den Unruhen in seinem Land oder dem Kulturschock, den er in Europa erlebte. Nein, traumatisiert wegen den Erfahrungen der Schlauchbootfahrt.

      Eigentlich schade, dass er nicht sagte, er sei wegen der anschließenden Rettung der NGO-Rettungsschiffe traumatisiert worden.

  3. Wolf Köbele 29 Juli, 2020 at 09:27 Antworten

    Wie sorgfältig Rechercheverbund und Polizei “gearbeitet” haben, wird einem erst bewu0t, wenn man erfährt, daß die NSU.2-mails den kompletten Absender am Schlu0 trugen. Der Absender seipensionierter Polizist gewesen; der wollte es den Kollegen wohl nicht allzu schwer machen. Also: Die müssen tatsächlich diese furchtbaren Schreiben BIS ZUM SCHLUSS gelesen haben. Wacker! Danke SZ und Polizei!
    (https://web.de/magazine/regio/hessen/beschuldigter-drohmail-affaere-weist-vorwuerfe-zurueck-34929088)

  4. ETIAM SI OMNES, EGO. NON 29 Juli, 2020 at 12:50 Antworten

    Jeden Monat wieder: Drehhofers Markiger Migrantenstadel. Zuletzt hießen die unverzichtbaren Topics Europäischer Verteilungsschlüssel als Schwerpunkt des deutschen EU-Vorsitzes, Frontex und Verstärkte Abschiebung. Heute verabschiedet er sich leise murrend von allen dreien. Und dieser Wendehals erwartet von uns Konsequenten, noch irgendwie beachtet zu werden. Vom Amtsboten zum BMI und wieder zurück. Chapeau!

    Dass sich da die neuen Investigativos vom HeiterBegleiter und NWDR (so hieß der Staatsfunk vor seiner Aufspaltung, aber trotz jetzt gleicher Aufgabenstellung nicht zu verwechseln mit dem früheren sowjetischen Geheimdienst NKWD!) nicht mal in die False Flag-Falle der Antifahahaha locken lassen!

    Eine Raschel Blufarb ergründet die Seelenqual eines jordanischen Todfeinds: welches antirassistisches Narrativ raschelt denn da im Stroh?

  5. Roland Müller 29 Juli, 2020 at 13:27 Antworten

    Offenbar ist es Justizia und dem Bamf jahrelang entgangen, das der “Syrer” aus Jordanien schlicht und einfach ein Betrüger ist. Durch eine konsequente Abschiebung wäre der Mord ohne weiteres zu vermeiden gewesen.

  6. Pauline G 29 Juli, 2020 at 20:23 Antworten

    Sie haben recht! Aber Sie wissen ja, Abschiebungen finden in diesem Land in d. R. NICHT statt!! Das wissen auch “die Geflüchteten” bzw. Asylbewerber! Duldungen werden Xmal verlängert. Nur keine zusätzliche Arbeit u. Ärger scheint die Devise bei vielen Bürokraten zu sein! Und was die “Aufmerksamkeit” bzw. die Intelligenz vieler dort Tätiger betrifft: Auch der deutsche Bundeswehrsoldat Franco konnte sich als Syrer ausgeben u. Sozialhilfe beziehen – obwohl er Arabisch weder sprach noch verstand u. nur auf Frz. befragt werden durfte! Dumm, dümmer, deutsch!

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