Uff! Fast geschafft!

Die letzten Tage von Corona

So, jetzt noch höchstens eine Woche, dann ist das Virus wieder unser kleinstes Problem. Glauben Sie nicht? Nun, Merkels Panik-Virologen sind bereits auf dem Rückzug, maulen noch ein wenig nach, aber der Laschet-Virologe Streeck ist oben auf. Unterstützung erhält er aus Österreich, wo der Verfasser einer anderen kleinen Studie meldet: Wir bewegen uns stark in Richtung „ganz normaler Auswirkungen von Influenza und Influenza-like-Infections (Arnie-Schwarzenegger-Deutsch)“. Da wollen wir als erste Dank sagen an Peter Altmaier, Jens Spahn, Angela Merkel und die anderen Politikern, die sich für uns aufgerieben haben...

Haben Sie die Osteransprache auch nicht mitgekriegt? Nicht die von Frank-Walter, vielmehr die von Armin Laschet. Wir fassen zusammen: Nichts wird, wie es war, aber Lockerungen der Ausgangssperre kommen. Das gefällt natürlich nicht jedem! Petra Köpping von der sächsischen SPD hat extra 22 Zimmer in den Klapsmühlen Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch reserviert für die, die sich weigern, die Quarantäne-Maßnahmen einzuhalten. Man fragt sich im nachhinein, warum nicht diese beherzte Genossin SPD-Vorsitzende wurde, sondern Saskia. Vielleicht lag es an ihrem Partner Boris Pistorius, der natürlich noch nicht das Format von Norbert Walter-Borjans hat.

Mit den 22 Zimmern kommt die Genossin Petra nicht weit, wenn man bedenkt, dass allein in Berlin 300 fromme Muslime dicht gedrängt vor der Moschee standen, aber das ist ein anderes Thema. Die, die schon länger hier leben, befolgen die Anordnungen ihres jeweiligen Abschnittsbevollmächtigten mit fast sozialistischem Eifer. Sogar die Zustimmungsraten für die SPD sollen inzwischen steigen.

Jedenfalls sagt die Leopoldina Stiftung (die ist nicht vom Soros, sondern vom Staat!), so langsam könne man lockern. Vielleicht nicht bei Kitas, weil die Kleinen sich nicht an Distanzregeln halten können, auch Schulen müssten nicht sein, aber der Rest, das ginge schon, wenn unsere Regierung noch ein paar Schutzmasken besorgen könne. Aber da ist die ja dran.

Woran man wirklich erkennen kann, dass das Schlimmste vorbei ist? Der Bürgermeister von Halle, der schon die Bundeswehr wegen Corona einmarschieren lassen wollte, sprach am Ostermontag von einem „Schritt in die Normalität“.

Eigentlich wäre längst mal ein Lob von unserer Partei- und Staatsführung fällig, denn wir sind nicht so wie diese Belgier. Wir sagen nur: Da „kamen aufgebrachte Menschen zusammen“, wie die Welt vornehm schreibt, und dann ging es zu wie auf der Berliner Sonnenallee. Mehr sagen wir nicht.

Gut, dass rechtzeitig der Berufspolitiker Stephan Harbarth Richter am Bundesverfassungsgericht wurde. (Wahlspruch: In Dubio pro Merkel) So konnte der locker flockig den Antrag der Rechtsanwältin Beate Barner abschmettern, die gegen den Lockdown geklagt hatte. Außerdem ermittelte sofort die Polizei gegen die Anwältin und Barners Internet-Betreiber nahm ihre Homepage vom Netz, auf der die Anwältin schrieb:

„Sehr gerne habe ich Sie über 25 Jahre als Anwältin begleitet und mich für Ihr gutes Recht eingesetzt. Mit der Entscheidung des BVerfG vom Karfreitag, 10. April 2020 habe ich meine Anwaltszulassung zurückgegeben. 
Es ist mir leider nicht gelungen, den Rechtsstaat und die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland, insbesondere unsere verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte und die unverbrüchlichen Menschenrechte vor dem schlimmsten weltweiten Angriff und der blitzschnellen Etablierung der menschenverachtensten Tyrannei zu retten, die die Welt jemals gesehen hat. 
Damit ist heute unser Rechtsstaat gestorben, den wir noch letztes Jahr mit dem 70-jährigen Bestehen unseres Grundgesetzes so stolz gefeiert haben. 
Unser Rechtsstaat lag schon seit zwei Wochen sterbend auf der Intensivstation und konnte von mir leider nicht wiederbeatmet werden. Es fehlten 83 Millionen Beatmungsgeräte. 
In dieser Diktatur kann auch ich leider nichts mehr für Sie tun.“ (Wundert es Sie, dass Putins Wlad die Erklärung verbreitete? Gucken Sie!)

Über das Osterwochenende hat Beate Bahner dann noch mal drüber nachgedacht, ihre Anwaltszulassung jetzt doch nicht zurückzugeben. Aber nicht wieder solche Klagen einreichen, gelle! Schließlich soll es doch jetzt immer so bleiben wie in den letzten Wochen, das hat der Peter schon angekündigt: „So, wie Regierung und Opposition zusammengearbeitet haben, möchte ich das auch in Zukunft so haben“.

(Peter Altmaier am 29. März in der Sendung von Anne Will, der wir auch das Foto verdanken)

 

 

5 comments

  1. Barbara Blume 13 April, 2020 at 20:15 Antworten

    Zitat:
    “Jedenfalls sagt die Leopoldina Stiftung (die ist nicht vom Soros, sondern vom Staat!) so langsam könne man lockern.” = Zitatende

    Sicher ? Aber wäre das überhaupt ein Unterschied ? (Ironie-Ende)

  2. Frank Danton 13 April, 2020 at 20:32 Antworten

    Geht es nur mir so, das ich bei Ortsnamen wie Altscherbitz, Großschweidnitz und Rodewisch immer an Feldlager und Artilleriefeuer denken muß? Hin und wieder sehe ich sogar einen deutschen Kaiser über verbrannte Erde reiten. Drum kann man froh sein das man unterhalb des Limes sein Dasein fristet. Da haben die Römer Wein, Republik und lateinische Ortsnamen hinterlassen.

  3. Tobi K. 13 April, 2020 at 21:41 Antworten

    Köpping? Das war doch die, für die man in der letzten sächsischen Legislaturperiode extra einen lukrativen Posten als Gleichstellungsbeauftragte aus dem Boden gestampft hatte. Quasi als Quoten-Geschenk der CDU an die Sozen. Koscht ja nix. Die Sachsen kennen diese Dame jedenfalls sehr gut als Erfinderin der Bierdeckel für muslimische Toleranz. Und jetzt darf sie unter dem links kippelnden Kretschmer Sozial(ismus)ministerin spielen und kommt mit Einweisungtheorien für renitente Coronaabweichler. Ihr frühen SED-Erfahrungen machen sich anscheinend bezahlt …

  4. Tante J. 13 April, 2020 at 22:24 Antworten

    Das Zuckerfest wird der nächste Prüfstein – die Leopoldiner (Haug!) wurden zur Begründung der Ramadan-Lockerung auserwählt und holen sich nun ihren medialen Sonnenbrand – wunderbar! Dann – nach Ruhigstellung der Fastenbrecher – wird die Republik zur Vollendung der sozialistischen Feucht-Träume komplett auf Null gedrosselt, bis nichts mehr bleibt.

  5. Dobbi 14 April, 2020 at 08:02 Antworten

    Zu den “aufgebrachten Menschen” gibts ja auch bewegte Bilder. Erinnert wirklich leicht an Sylvester auf der Sonnenalle; nur mit Steinen statt Raketen.

    Im coronaentleerten Berlin etablieren sich auch ur-sylvestrige Traditionen, zumindest solche aus Köln:

    https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/kottbusser-tor-frauen-berichten-von-uebergriffen-ich-kann-zur-zeit-jeder-frau-nur-stark-abraten-die-u-bahn-zu-nehmen

    Läuft.

    Sie haben Recht, Hr Paetow, bald dürfen wir alle wieder raus; sonst fällts zu sehr auf, wer zuhause bleibt….:/

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