Von der Leyens Billionenspiel
bringt Boris triumphalen Sieg

Sänk ju, Örsela!

Da kann sich Boris Johnson mal ausdrücklich bei Ursula von der Leyen bedanken – ohne die wäre sein Erdrutschsieg wohl nicht so deutlich ausgefallen.

Denn auch in Großbritannien hat sich Ursels Delirium, in dem sie gleich Billionen (sprich „trillions“) statt wie bisher nur Milliarden (sprich billions“) Euro aus dem EU-Fenster hauen will (für Berater, Klima, Berater, Klima, Berater...), herumgesprochen.

Das dürfte eine Wirkung gehabt haben wie der japanische Angriff auf Pearl Harbour: Jetzt ist Schluss! Und in der Tat, wer nach Ursels Amtsantritt nicht macht, dass er wegkommt, wenn er denn die Wahl hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Außer er gehört zu den Nehmerländern der EU, wo Nehmen seliger denn Geben ist, außer für Deutschland und ein paar andere.

Noch vor wenigen Stunden hatten unsere Pressbengels Hoffnung. „Labour holt in Umfragen massiv auf“, jubelte Focus pars pro toto. Aber die Güllners hüben wie drüben lagen wieder mal voll daneben. „Sollten die Exit Polls annähernd richtig liegen“, schreibt zerknirscht der Spiegel, „wäre das Ergebnis laut der BBC der größte Sieg der Konservativen seit 1987 - und für Labour das schlechteste seit 1935.“

Das britische Pfund schoss jedenfalls direkt nach den Ergebnissen nach oben, und demnächst wird sich dann zeigen, wer wirtschaftlich am längeren Hebel sitzt – unser offenes Himmelreich, das demnächst anscheinend mit einer Art Reichsfluchtsteuer geschützt werden soll (siehe Olafs Transaktions- und Klimasteuer), oder das britische Königreich.

Der Linkskurs der Torys, eine Art SPD mit Jeremy Corbijn, ist damit unseren nach links gerückten Spezialdemokraten schon mal ein Stück vorangegangen. Die Union sollte sich das mal in Ruhe erklären lassen und entsprechende Schritte in die Wege leiten. Gut, denen steht natürlich auch noch Merkel im Wege.

Heute Abend wenden wir uns dann Saskia Esken zu, diesem unbeschriebenen Blatt an der Spitze der SPD. Da sind ein paar interessante Zeilen hinzugefügt worden.

 

4 comments

  1. Emmanuel Precht 13 Dezember, 2019 at 06:41 Antworten

    Herr Orban, der ungarische Schwefelbube, hat nun was beim Boris gut und wusste schon, warum er von der Leine (die Enthemmte) wollte. Wohlan…

  2. Klaus Eckhard 13 Dezember, 2019 at 09:05 Antworten

    Die europäische Linke in Schockstarre. Da gibt es doch noch ein paar Leute, und jetzt sogar die Mehrheit einer ganzen Nation, die nicht links wählen! Und Boris sei ein Clown, England gehe in die Mangelwirtschaft, keine Medikamente mehr, der Güterverkehr bricht zusammen, haben wir von unseren Staatsmedien gelernt.
    In keiner Weise kam Brüssel den Briten entgegen, hier sollte ein Exempel statuiert werden, wie kann den einer ihre schöne EU verlassen.
    Was UvdL betrifft: wer das Klima als das vordringliche Problem Europas ansieht, verdrängt die wirklichen Probleme: Euro Krise, Migranten Krise, und die immensen Schulden. Es ist ja auch nicht gut vorstellbar, dass Fehler und Inkompetenz aus dem letzten Abend jetzt auf einmal in Weisheit umschlagen.

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