Miri, Miri, Muh
Wieder da bist du!

Gaganistan – Gangster’s Paradise

Das glaubst Du nur, wenn du aus Deutschland kommst. Da schieben unsere Staatsverweser mal einen richtig schweren Jungen ab, dann ist er schon wieder da (weil wir ja keine Grenzen haben). Der Anwalt freut sich. So läuft’s Business...

So schrieben wir im Juli unter der Überschrift „Politik auf Steroid“:
Wir wollen es nun auch nicht unterschlagen, wo sich schon das ganze politische Berlin aufpumpt wie ein Freizeit-Bodybuilder auf Steroid. Stolz schreibt Bild: „In einer streng geheimen Operation haben Bremer und Berliner Behörden gemeinsam mit den Bundesbehörden Ibrahim Miri (46), den Chef des mächtigen Miri-Clans, zu Hause festgenommen und in seine Heimat Libanon abgeschoben.“ Die Welt schreibt vorsichtiger noch „offenbar“. Und wir schreiben „vielleicht“, nämlich vielleicht ist Miri schon auf dem Rückflug in unsere schräge Republik...

Nun, wenige Monate später stellen wir fest: Ibrahim Miri, Ex-Rockerbandenchef, führendes kriminelles Clanmitglied, wegen Bandenkriminalität zu kuscheligen sechs Jahren (die er natürlich nicht voll absitzen musste) verurteilt, ist wieder da in Gangster’s Paradise. Diesmal stellt er es besonders clever an. Er beantragt Asyl.

Der phantasiebegabte Anwalt behauptet, Miri werde im Libanon von schiitischen Milizen mit dem Tode bedroht. Ganz schlimm, diese schiitischen Milizen im Libanon, das kennt man ja aus dem ZDF, noch schlimmer als die sunnitischen Milizen im Libanon. Leider wissen wir nicht, warum die schiitischen Milizen den Ibrahim nun umbringen wollen, aber das erzählt der Anwalt bestimmt dann vor Gericht.

Miris Anwalt ist übrigens „Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Bremischen Anwaltsverein“ und von daher fährt er neben dem Klassiker (Flüchtling vor politscher Gewalt) noch andere Geschütze auf:

So seien nicht „alle positiven Entwicklungen“ nach dessen letzten Verurteilung berücksichtigt worden. Der Miri-Mann habe sich sogar in einem unbefristeten, ungekündigten Arbeitsverhältnis befunden (Shisha-Bar? Bordell?) und ein „psychologisches Sachverständigengutachten habe ihm eine positive Sozialprognose attestiert“. Davon sind wir felsenfest überzeugt.

Auch diesmal wollen wir nicht unterschlagen, dass Miri, als er Asyl beantragte, von der Polizei festgenommen wurde. Wir zitieren den Weser Kurier: Die Bremer Innenbehörde (SPD-geführt/Anmerkung SP) ... sagte, es sei bei der Staatsanwaltschaft angeregt worden (Hervorhebung SP), einen Haftbefehl gegen ihn zu beantragen wegen illegaler Einreise. Illegale Einreise wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet. Gegen Miri bestehe ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. „Zusätzlich beantragt der Senator für Inneres beim Amtsgericht die Abschiebungshaft“, teilte eine Behördensprecherin mit.

Aber jetzt ist er halt da, der Miri, und sein Anwalt und die politische „Elite“ der Stadt werden wohl dafür sorgen, dass er noch lange bleiben darf.

Übrigens: Der Staatsfunk (Radio Bremen) nennt den Ganoven immer nur Ibrahim M., da sich Familienclans aber regelmäßig dadurch auszeichnen, dass ein erheblicher Teil der Familienmitglieder kriminelle Handlungen begeht, entsteht in der Öffentlichkeit schnell der falsche Eindruck, jedes einzelne Familienmitglied sei kriminell. Sehr rücksichtsvoll.

Das ist sooo deutsch.... Jana hat ein Herz aus Gold.

Miri soll vorhaben, in ein anderes Bundesland umzuziehen, um noch bürgerlicher zu werden. Wie wär’s mit Sachsen? Da kann der Libyer Mohamed Youssef T. ein Lied von der wunderbaren deutschen Justiz singen. Der junge Verbrecher, Alter von den Behörden geschätzte 22, nennt sich „King Abode“ – zu deutsch König Aufenthalt. So lustig findet er das hilflose deutsche Asylsystem.

Noch lustiger findet er bestimmt das deutsche Strafrecht, beziehungsweise deren Repräsentanten wie Jugendrichterin Jana Ritschel. Die gute Frau ließ den Intensivtäter bei der letzten Verhandlung wegen „Sachbeschädigung und Beleidigung in zwei Fällen, Hausfriedensbruch in fünf Fällen, vorsätzlicher Körperverletzung, gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ wieder mal mit Bewährung davon kommen. Jana hat halt ein Herz aus Gold.

Frage an den Bundesrechnungshof:
Fällt Janas Justiz auch unter Verschwendung von Steuergeldern?

 

7 comments

  1. Teller 30 Oktober, 2019 at 21:28 Antworten

    Naja, der Ibrahim M. wirds schon wissen. Also ich an seiner Stelle wäre mit ca. 14 Identitäten einfach so eingereist ins Besiedlungsgebiet und hätte das Zauberwort gelabert. Das wird er doch noch können, was?! Nach 3 tagen unterkunft abtauchen und wieder da sein. Na gut, die große Nummer solls sein. Nun wissen die moralisch extrem Aufgeladenen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Von Schiiten bedroht! Dem Mann muss geholfen werden! Ist doch eh egal. Von dieser Sorte laufen tausende rum. Kenn mich aus. Stichwort: Prinzenallee Hometown Berlin. So wie die Straße heißt so ist es auch. Also rein mit dem Herrn! Zur Frau Ritschel: danke für Ihr goldenes Herz. Die gütige Dame war bestimmt auch nicht von den Bereicherungen des King betroffen. Also alles ok. Was ich mir wünsche: das kommt hier nicht durch.

  2. Emmanuel Precht 30 Oktober, 2019 at 22:04 Antworten

    Ich bin gerade raus aus dem Fernsehraum der alten Mutter, zurück in meine Wohnung. Ich bin vor Mariettas Hundeblick, mit dem sie mir den schröckelichen Rächzextremismus verkaufen wollte, geflohen. Deren Stimme überschlug sich mehrmals ob des unglaublichen Inhalts der Verlautbarung aus dem Kanzleramt. Einfach nur noch grauselig. Wohlan…

  3. Barbara Blume 31 Oktober, 2019 at 01:15 Antworten

    “Frage an den Bundesrechnungshof:
    Fällt Janas Justiz auch unter Verschwendung von Steuergeldern?”

    Geht wahrscheinlich als “Entwicklungshilfe” durch…

  4. Tobias K. 31 Oktober, 2019 at 09:06 Antworten

    Der Fall Miri zeigt doch deutlich auf, warum diese Regierung mit massenhaften Abschiebungen so hadert. Warum teuer abschieben, wenn man weiß, die stehen in zwei Wochen sowieso wieder vor der Tür. Und schiebt man doch mal ab, dann wird der genehmigte Asylleistungsanspruch der Personen in den Amtsstuben nur ruhen, bis der Migrant wieder am Empfang steht. Das spart Arbeit. Schon lustig: ohne Pass kommst du in diesem Land in kein Flugzeug, aber ohne einen solchen kannst du einfach via Rackete-Travel in Europa einreisen und dich per pedes oder Flixbus frei bewegen.

    Zur Jugendrichterin Ritschel muss man nicht viele Worte verlieren. Sie ist nur ein Beispiel, wie unsere Justiz gegen die Wand fährt. Und von diesen Ritschels, besonders die weibliche Sorte, gibt es mittlerweile viele an den Gerichten. Das Vertrauen der Menschen in diesen angeblichen Rechtsstaat ist längst verloren gegangen.

  5. Klaus Abendrot 31 Oktober, 2019 at 10:47 Antworten

    Irrenhaus Merkeldeutschland, Wahnsinn Asylpolitik. Mehr fällt mir zum ersten Thema nicht ein.
    Zum zweiten Thema: Manche Urteile kann ich mir nur damit erklären, dass die Richter massiv bedroht werden oder sich zumindest massiv bedroht fühlen. Vielleicht wollen sie aber auch nur den Erwartungen des linksgrünen Umfelds und ihrer Dienstvorgesetzten entsprechen. Oder sie haben in diesem durchgeknallten Land einfach komplett die Orientierung verloren und sind selber linksgrün geworden. Man weiß es einfach nicht.
    Glauben “die da oben” wirklich, dass sich das “Volk” auf Dauer diese katastrophalen Zustände bieten lässt, ohne aufzumucken und aufzubegehren?
    Hm… das kann ich mir auch selbst beantworten: Ja, sie glauben das. Und vielleicht haben sie sogar recht damit.

  6. DemWalterseinWeidenvogel 31 Oktober, 2019 at 15:06 Antworten

    Der Ibrahim, der Ibrahim
    der trieb es aber wirklich schlimm
    Kaum war er dreißig Jahr im Land
    da wurd es Zeit, dass er verschwand
    Doch bald schon stand er wieder vor der Tür
    und rief ganz frech: “Ich bleib jetzt hier!”
    Die Politik, die konnt’s kaum fassen
    Sie hat sich feist verarschen lassen
    Und die Moral von der Geschicht?
    Die Politik, die bringt es nicht!

  7. Samantha 1 November, 2019 at 16:57 Antworten

    Dass der Miri Clan Chef überhaupt abgeschoben wurde (Einsatz- und Flugkosten betrugen 55.000 Euro), dafür hat die AFD erst Druck machen müssen …

      

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