Wenn die Lichter ausgehen in Absurdistan

Droht „Merkels Blackout“?

Kein Licht, kein Wasser, kein gar nichts mehr. Die Waren im Kühlschrank verrotten, kein Wasser kommt aus dem Kran, nur weil Merkel Energiewende spielt. Sagt – auf seine ganz eigene Art und natürlich schwer verklausuliert – der Katastrophenschutz...

 

Aber wir können ja zwischen den Zeilen lesen. Übrigens, nicht mal das WC funktioniert dann mehr, denn auch hier muss das Spülwasser erst mittels elektrischer Pumpen zum Bestimmungsabort geschafft werden. Flugzeuge bleiben am Boden, Autos bekommen keinen Sprit mehr. Und das ist alles erst der Anfang. Googeln Sie „Blackout“, wenn Sie sich gruseln möchten.

All das ist nicht mehr weit entfernt, deshalb wohl wollte sich Christoph Unger, Chef vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, später nicht vorwerfen lassen, er habe nicht rechtzeitig darauf hingewiesen, dass Merkels Energiewende uns wohl schon bald mächtig auf die Füße fällt.

„Im weltweiten Vergleich ist unsere Stromversorgung zwar sicher“, eiert Katastrophen-Chris zunächst herum, wobei „im weltweiten Vergleich“ eher klingt wie im Vergleich zu Afrika. Aber, lässt er dann die Katze aus dem Sack, „die Bundesnetzagentur muss immer häufiger eingreifen, um Netzschwankungen auszugleichen.“ Weil die Sonne halt nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht, und man schon reichlich bekloppt sein muss, sichere Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke abzuschalten, nur weil Kinderbuchautor Habeck und eine nach Stimmungen und Umfragen regierende Merkel das Weltklima retten, und grüne Geschäftemacher sich weiterhin an Windrädern dumm und dämlich verdienen wollen.

Bald dürfte es heißen, „Jetzt ist er halt da, der Blackout“, und was dann zu tun ist, beschreibt Merkels Katastrophen-Helfer so: Man solle Kerzen und Streichhölzer zu Hause vorrätig haben. Einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser anlegen. (Vorsicht bei der Menge an Vorräten, die Sie einlagern – nicht, dass Sie in Verdacht geraten, ein Reichsbürger zu sein!)

Klingt wie eine Armlänge Abstand im Umgang mit anderen Merkel-Katastrophen. Beim Interview der Welt mit Unger ist die größte Katastrophe („Der Ausfall von Strom ist für uns die zentrale Herausforderung“) übrigens gut versteckt unter Schichten von allerhand Nonsens wie „bei Orkan oder Gewitter möglichst nicht vor die Tür gehen und schon im Vorfeld dafür sorgen, dass Gartenmöbel untergestellt“ sind. Oder Banalitäten wie „nicht im Wald grillen, keine Zigaretten wegwerfen, nicht mit heißem Katalysator auf einer trockenen Grasfläche parken“.

Sogar Merkel wird vorsorglich aus der Schusslinie genommen, denn die Gefahr eines Blackouts habe zugenommen durch „die Möglichkeit, über den Cyberraum in die Stromversorgung einzugreifen. In der Ukraine ist der Strom zwei Mal ausgeschaltet worden“. Sprich: Wenn, dann ist Putin schuld, nicht Merkel.

Deshalb wohl auch der Hinweis, wir sollten ein batteriebetriebenes Radio für die Fake-News... äh... den Notfall griffbereit haben.

Das ganze verschwurbelte Interview hier)

 

... und noch ’ne Steuer...

Weil das mit Klimasteuern so prima klappt, hat jetzt auch der Deutsche Tierschutzbund eine Idee für höhere Abgaben kundgetan. „Parallel zur CO2-Steuer brauchen wir auch eine Fleischsteuer.“ Mit den Einnahmen könnte der Umbau der Ställe finanziert werden. Logo, weil ja auch Klimasteuern dem Klima und nicht etwa dem Finanzminister zugute kommen. So hilft auch eine Fleischsteuer direkt den Kühen, nicht der Bundesregierung. Ist es erwähnenswert, dass Union, SPD und Grüne von der Idee sofort begeistert waren?

 

Tag 38 der SPD-Chefsuche

Offensichtlich mit heißer Nadel strickte Ralf Stegner, der sonst seine Twittereien orthografisch einwandfrei über die Bühne bringt, diesmal zum Thema Parteichef:

Noch klüger als öffentliche Verrisse über eigene Partei+vorschnelle Urteile über Nachfolger in Führungsverantwortung,wäre: 1. Abwarten, wer bis zum 1.September wirklich antritt. 2.Engagierter+leidenschaftlicher Wettbewerb über inhaltliche+personelle Zukunft der SPD! (Stegner-Tweet, 7. August)

Bereut er etwa, „Bild“ von seiner Partnerinnensuche erzählt zu haben? Hat er Angst vor der eigenen Courage? In Bordesholm läuft derweil lautstark Deep Purples „Smoke on the Water“.

 

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