Der „Spiegel“ lässt nicht ab

Trumps „halber Sieg“

Den Bedauernswerten, die ihre Sicht auf die Welt im Wesentlichen aus dem Hamburger Hetzel (der sich selbst Spiegel nennt) beziehen, steht ein turbulentes Jahr bevor. Obwohl dieses „turbulente Jahr“ doch von den Hamburgern Donald Trump fest versprochen war.

 

Seit seinem Amtsantritt gerät der US-Präsident im Spiegel ständig „unter Druck“, der Hetzel versprach seiner Leserschaft fast täglich ein Amtsenthebungsverfahren, rollte jedem schwindeligen Anwalt, der Trump-Enthüllungen versprach, eilig den roten Teppich aus, zitierte begeistert eine Horizontalfachkraft als Kronjuwelenzeugin. Er schickte seinen besten Lügendichter (Relotius) in die USA und feierte jeden verwirrten Antifa-Schreihals an der Straßenecke als Beleg für seine seit zwei Jahren gescheiterte These: Trumps Ende ist nah.

Auch nachdem der Chefermittler Mueller nun die angebliche Russland-Affäre für baren Unsinn erklärte, lässt der Hetzel nicht ab und spricht zähneknirschend von „Trumps halbem Sieg“. Die armen Leser – wenn die irgendwann mal aufwachen....

+++ Bis dahin können diese sich mit aufregenden Sozialpornos ablenken wie diesen: „Samir ist seit zwei Jahren in Haft. Sara besucht ihn mehrmals pro Monat, die beiden wollen nicht, dass ihre Beziehung darunter leidet.“ (aus dem Kinderhetzel „Bento“)

Zwei Doofies im Gespräch:

Heute feiert Hetzel ein schlichtes Buch über die Sprache der Nazis, und will seine Anhänger wohl wieder mal gegen die AfD sensibilisieren. Wobei es die Zielgruppe eher verwirren dürfte. Beispiel?

„Die AfD wettert zum Beispiel gegen eine ‘gleichgeschaltete Presse‘. Das Wort ‘Gleichschaltung‘ gehört zu den bekanntesten Begriffen aus dem Sprachgebrauch der Nationalsozialisten, wobei sich hier die Bedeutung heute ironischerweise umgekehrt hat: Für das NS-Regime war die Gleichschaltung von Presse und Institutionen ja positiv besetzt.“

Ach, Mädels, da dreht sich gar nichts ironischerweise um.

 

Achtung Autobahn!

Die hat ja bekanntermaßen der, dessen Name hier nicht genannt werden soll, gebaut, um Deutschland mit Benzin- Dieselemissionen zugrunde zu richten. (Nein, Besserwessels, Panzer wurden per Bahn verlegt.) Diese Autobahnen gehören nun jemand anderem, wie ein Beispiel auf der A3 bei Ratingen zeigt. „Männer“ in Protzkarren blockierten alle drei Spuren der vielbefahrenen Autobahn zwischen Frankfurt und dem Ruhrgebiet, damit einer von ihnen in aller Ruhe seine Reifenduftmarken hinterlassen konnte. (Eine Fahrtechnik, bei der man runde Kreise durch durchdrehende Hinterräder auf dem Straßenpflaster hinterlässt, erklärt der Express).

Es darf als gesichert gelten (weswegen die Journos aus dem Homeland NRW das gar nicht erst erwähnten), dass die „Männer“ damit auch ihre Verwandtschaft in fernen Ländern schwer beeindruckt haben. Der Übermut resultiert daher, dass solchen Vögeln nur selten Polizeieinsätze (auf der A3 war es ein reiner Zufall, dass eine Zivilstreife im mutwillig verursachten Stau stand), noch seltener eine Verurteilung und schon gar keine Abschiebung droht.

 

Berlin, Alexanderplatz

Bitte berücksichtigen Sie bei Berlin-Besuchen, die Sie auch zum Alexanderplatz führen, den Hinweis von Andreas Richter, den vom Bezirksamt bezahlten „Platzmanager“ (ja, so was gibt’s in Crazy Town), bevor Sie sich wegen einem Messer im Bauch oder einer abgebrochenen Glasflasche am Hals beschweren: „Kulturell ist es zur Zeit noch etwas holperig, aber das können wir ja gemeinsam und tolerant und behutsam ausbalancieren.“

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