Maaßen – der Mann, der zuviel wusste

Lügen, Fake-News & Kampagnen

+++ Was passiert mit einem Verfassungsschutzpräsidenten in Merkelland, der vor den Zerstörern des demokratischen Rechtsstaats warnt? Richtig, er wird entlassen.

Zuständig ist Innenminister Horst, der sich allerdings zunächst schwer tat, den Gesinnungsfreund Maaßen rauszuschmeißen, nur weil es die Krawallpresse verlangte. Vielleicht hat er ihm im vertraulichen Gespräch zugeflüstert: „Hansgeorg, passamal auf! Du hälst noch amal eine Rede über die Linksradikalen in der Regierung, und ich bin hernach „menschlich enttäuscht“. So kann wenigstens einer sein Gesicht wahren.“

Und der treue Maaßen lieferte, was der Dienstherr bestellt hatte. Zudem achtete er darauf, dass bei seiner Ansprache mindestens ein Denunziant im Raume war, damit seine klaren Worte auch ihren Weg in die Gazetten finden.

So lautet die kurze Beschreibung des obersten Verfassungsschützes zur Lage der Nation:

Zum Kampf gegen Rechts:

Merkels „Hetzjagden waren frei erfunden.“

 Zu Fake-News:

„Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien „Hetzjagden“ frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland.“ (hier würden wir gerne einige der vielen anderen Fälle deutscher Medienmanipulation lesen. Vielleicht ein Buch? Deutschland Deine Lügenpresse?)

Zu Salon-Bolschewisten und Linksradikalen:

„Die Medien sowie grüne und linke Politiker, die sich durch mich bei ihrer Falschberichterstattung ertappt fühlten, forderten daraufhin meine Entlassung.“

Linksradikale in der Regierung:

„Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren.“

Die ungeheuerlichen Feststellungen des obersten Verfassungsschützers wurden von den Pressbengels erwartungsgemäß weder nachrecherchiert, noch erwogen, sondern ausschließlich verdammt. Die Merkelpartei beteiligte sich ebensowenig überraschend an der Dämonisierung des Spitzenbeamten. Keine Debatte über die Gefahr von links.

Was uns am meisten überrascht: Maaßen kann sich „auch ein Leben außerhalb des Staatsdienstes zum Beispiel in der Politik“ vorstellen. Der Mann ist anscheinend ein unverbesserlicher Optimist, getreu den Worten des irischen Trinkers und Denkers Edmund Burke aus dem 18. Jahrhundert: „Wenn die Bösen sich zusammentun, müssen auch die Guten zusammenstehen, sonst werden sie fallen, einer nach dem anderen in einem verachtenswerten Kampf. +++

+++ Was bleibt von Merkel übrig? Weißwein und Parteidiener. +++

+++ Der zum Alterspräsidenten des bayerischen Landtags gewählte Helmut Markwort zu Abgeordneten, die daddeln und lesen, während vorne einer spricht: „Solche Missachtung muss die Wähler enttäuschen.“ Die Abgeordneten daddeln und lesen weiter. Komisch, dass der ewige Focus-Chef nie mitbekommen hat, dass Unhöflichkeit zum parlamentarischen Stil gehört... +++

 +++ Welchen Sinn hat der millionenschwere Einsatz von G. Soros für die Migrantenflutung Europas? Will er nach der erfolgreichen Spekulation gegen das britische Pfund nun mit Wetten gegen den Euro das nächstgrößere Kasino sprengen? Dass er humanitätsdusselig wie die Nataschas, Kathrins, Claudias oder Kevins ist, gibt seine Biografie jedenfalls nicht her. Wir tippen: Der Mann ist einfach Spieler... +++

+++ Merkel-Rücktritt, Gefährliche Migrationspläne der UN, „Flüchtlinge“ mit Prepaid-Karten von EU und UNHCR – was bringen unsere Polittalkshows dazu? Plasberg heute Abend: Donald Trump. Anne Will gestern: Sendepause. +++

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