Und wieder ein Merz-Scherz geplatzt


Die Bundesregierung (Union & SPD) bedauert die Entscheidung des Bundesrates (im Wesentlichen ebenfalls Union & SPD) gegen die 1.000-Euro-Steuerfreie-Entlastungsprämie der Bundesregierung. Union & SPD müssen sich ihre Politik offensichtlich gegenseitig einfach besser erklären. So wie Bärbel Bas.

Die hat ihren berühmten Satz „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein“ inzwischen so erklärt: Es ginge ihr um „Fachkräfteeinwanderung, und die, die im Land sind, müssen in Arbeit gebracht werden“. Ganz einfach. Und deshalb ist die Behauptung, „alle Zuwanderer“ kämen nur wegen der Sozialleistungen nach Deutschland“ eben falsch. Verstehen Sie? Nun gut, das hat niemand gesagt, und es hat auch nichts mit dem idiotischen Satz, dass niemand in die Sozialsystem einwandert zu tun, aber wenigstens hat sie doch alles schön erklärt. Die Frau müsste Ministerin sein!

Ein gewisser Sven Schulze (Klarname) möchte unbedingt Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt bleiben, deswegen sagt er jetzt mal in aller Deutlichkeit, was passieren würde, wenn nicht er, sondern dieser Siegmund der nächste MP würde: Die Kinder würden nicht mehr flächendeckend mit Anti-AfD-Propaganda beschallt, sie würden nicht mehr zwangsweise über die 20 Geschlechter (in manchen Schulen auch 42) unterrichtet. Malen nach Zahlen, Schreiben nach Gehör – alles für die Katz! Stattdessen droht ein großes Schulsterben, wenn Eltern ihre Kinder wahlweise zuhause beschulen dürfen (mit objektiven Prüfungen). Es kommt auch nicht mehr jeder mit guter Gesinnung aber schlechten Noten aufs Gymnasium, sondern der Siegmund will eine 25% Quote einführen (nach Leistung). Nicht mit Sven Schulze! Der wäre, da ist er sicher „unter solchen Bedingungen nicht Ministerpräsident geworden, weil ich nicht zu den besten 25% gehörte“. Gemach, Genosse, äh wie nennt man einen Unionisten… Kamerad? Die Bärbel Bas hat auch keine höhere Schule besucht und ist sogar Bundesministerin geworden.

Und noch so eine Rakete. Johann Wadephul, des Merzens Außenassistent wählte in einem Interview die unbedachten Worte: „Die militärische Option gegenüber Iran besteht“. Wir haben nur die Überschrift gelesen: Meinst du die Option der USA oder die von Pistorius und seinem Minensuchschiffchen?


Gute Nachrichten für MP Wüst vom Homeland NRW. Zwar gehen auch dort die Zustimmungswerte für die CDU zurück, aber sein Schwiegervater hat 1 Mio. im Lotto gewonnen. Da ist er wenigstens abgesichert.

Ist es ein Trost, dass wir nicht die einzigen Bekloppten in der Welt sind? Die Russen feiern den Sieg über Deutschland, und unsere Kommunisten feiern mit, aber die Ukrainer, mehr oder weniger damals Russen, wollen den Russen ihre Party versauen. Für den Fall wollen die Russen wiederum den Ukrainern ihre Hauptstadt verdampfen.

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6 Kommentare zu „Und wieder ein Merz-Scherz geplatzt“

  1. 1000 Euro als Prämie steuerfrei,
    der arbeitgebende Staat ist nicht dabei …

    … „alle sind gleich, aber manche sind gleicher“!
    Deshalb kann vom Staat als Arbeitgeber auch nicht verlangt werden, dass er die 1000 Euro ebenfalls berappt. Eine solche „gute“ Tat ist nur den privaten Arbeitgebern zumutbar.
    Eine ähnliche Überlegung wird wohl im Bundesrat zur Ablehnung des Vorhabens geführt haben.
    Das passiert, wenn eine Idee nicht bis zum (bitteren) Ende durchdacht wird …

    … Gute Nacht und ein schönes Wochenende!

    Mehr von Kater Moritz –
    SATIRE • KRIMI • FANTASY – gibt’s auf:
    https://www.katermoritzspricht.de

  2. Wegen seiner Schulbildung muss sich der Sven tatsächlich keine Sorgen machen. Kompetenz ist schon seit Jahren keine Voraussetzung mehr für höhere Staatsämter. In der Bundesregierung brennen ja auch nicht die hellsten Kerzen. Sorgen muss er sich allenfalls darüber machen, dass der Siegmund nicht auf den Mund gefallen ist und mit fast allem Recht hat was er den Menschen über die derzeitige Lage im Land erzählt. Das könnte für den Sieg bei der Wahl im Herbst reichen.

  3. Ein weiteres Framing des Tages: Im Bayrischen Rundfunk (Klassik-Nachrichten) wurde darüber berichtet, dass viele wehrfähige Jugendliche die an sie versandten Auskunftsbögen nicht an die Bundeswehr zurückschickten. Es hieß aber nicht: Dieses Verhalten wurde mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro bestraft, sondern, das Bußgeld für dieses Verhalten wurde auf 250 Euro BESCHRÄNKT.
    Ich mein, für diese Feinsinnigkeit, sollte man schon mal den GRIMME-Preis verleihen!

  4. Früher hätte ich das geglaubt. Aber heute macht es mich mißtrauisch, wenn der Schwiegervater von Wüst 1 Mio. im staatlichen Lotto ‚gewonnen‘ hat.

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