Wo isser denn?

Den Elefanten im Raum sehen sie selbst mit Brille nicht, nun finden sie auch den Wal nicht mehr, der eben noch da war. MeckPomms SPD-Umweltminister ist sterbensbeleidigt, weil ihm niemand sagt, wo der Buckelwal hin ist und erwägt, deswegen die Gerichte zu bemühen. Böse ist auch Parteifreund Pistorius, dessen Fitness-Fragebögen vielerorts im Müll landen.

Vielleicht weil sie wie eine Werbe-Postwurfsendung aufgemacht sind. Oder die jungen Leute wollen „unsere Demokratie“ weder am Hindukusch noch im Donbass verteidigen. Vielleicht fühlen sie sich aber auch einfach nicht fit genug fürs Kriegshandwerk.

Ausgerechnet Großbritannien und Frankreich führen eine große Marine Expedition Richtung Golf an. Zwei sich eigentlich spinnefeindliche Nationen, die öfter gegeneinander als miteinander Krieg geführt haben. Und Deutschland schippert mit einem eigenen Schiffchen hinterher. Sic transit gloria mundi!

US-Außenminister Rubio wollte beim Papst mit einem Gastgeschenk gute Stimmung machen (Kristall-Papierbeschwerer in Form eines Footballs). Leider ist Leo kein Football- sondern ein Baseball-Mann (Go, Chicago White Sox!), aber ein Baseball-Briefbeschwerer mit Siegel des Außenministeriums ließ sich leider nicht auftreiben. Dabei wären mehrere Kisten Wein die sicherste Nummer gewesen, schließlich belegt der Vatikan im weltweiten Pro-Kopf-Konsum den ersten Platz.

Da muss sich die Volksfront noch einiges einfallen lassen in Sachsen-Anhalt. AfD-Matador Siegmund liegt mit 41% deutlich vorn: CDU 26%; SED 12%, die „SPD hält sich stabil bei sieben Prozent“ (Bild). Aber nur, wenn die Genossen ihrer Chefin Bärbel Bas, wie einst der Esken, eine Art Medienmaulkorb verpassen.

Bis September wird die Bundesregierung ihren schwarzroten Genossen in Sachsen-Anhalt (offizielles Kürzel ST, wegen der dunklen Zeit) wohl noch manches Ei ins Nest legen. Gerade melden die Auguren, dass in diesem Jahr 17,8 Milliarden weniger Steuern eingetrieben werden als geplant. Natürlich wegen Trump. SPD-Klingbeil, zum Rechenkünstler der Partei auserkoren, setzt auf die bewährte Parteilosung: „Weiter hart arbeiten.“

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3 Kommentare zu „Wo isser denn?“

  1. Zum Thema Wal, gefunden bei Baerbel Jilge auf X: „Merz‘ Abschiebezahlen nehmen Fahrt auf!
    Zahlen 2026: ca. 10 Afghanen, ca. 4 Syrer, 1 Buckelwal, und ca. 5000 Amerikaner!“

  2. In diesem Jahr werden 17,8 Milliarden weniger Steuern eingetrieben als geplant?? Wo ist das Problem?? Nachdem sich der Finanzminister bestimmt wieder verrechnet hat, muss halt diesmal die Regierung ein „Sondervermögen“ von einer Billion Euro „aufnehmen“, da machen dann ein paar Rechenfehler, auch wenn diese im dreistelligen Milliardenbereich liegen sollten, keine Probleme mehr. Hier wäre für alle Fälle genügend Puffer vorhanden.

  3. Schon der erste Satz (Elefant-Wal) ist ein echter Paetow. Bisher kannte ich das offizielle Kürzel von Sachsen-Anhalt noch nicht. Auch wieder ein echter Paetow.
    Deshalb ein Trinkgeld-Dankeschön von mir für die wunderbaren Spaet-Nachrichten.👍

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