Natürlich wurden (und werden) 86 Prozent (laut Institut der Wirtschaft) des „Sondervermögens“ zweckentfremdet, laut ifo-Institut sogar 95 Prozent. Wie sollen denn sonst all die NGOs, SPD-Wünsche und Selenskyj-Milliarden aufgetrieben werden? Und natürlich sind nun Steuererhöhungen fällig, weil es dennoch nicht reicht.
Es war nie etwas anderes vorgesehen, all das war lange geplant, mit freundlicher Unterstützung der Grünen. Sicherlich, Merz hatte vor der Wahl fest versprochen, dass die Schuldenbremse eingehalten würde, aber zu dem Zeitpunkt war das Versprechen bereits Makulatur, wie der grüne Hofreiter dem grünen Spiegel erzählte.
Wie meinen? „Wer durch Täuschung bewirkt, dass Wähler über den Inhalt ihrer Stimmabgabe irren oder gegen ihren Willen nicht oder ungültig wählen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Auch der Versuch ist strafbar“? Sie haben wohl Jura studiert. Als Jurist sollten Sie wissen, dass §108a StGB nicht für die „demokratischen Parteien“ gilt!
Was man alles so lernt in einem Krieg. So soll Irans „oberster Führer“ Mojtaba Khamenei mindestens „impotent“ (Bild), womöglich schwul (wieder Bild), mit Sicherheit aber tot sein. Quelle: die amerikanische Informationsbehörde CIA. Übrigens auch die Russen haben solche Informationsbehörden. Die melden nun, „Netanjahu sei heute zum ersten Mal nach den Todesgerüchten wieder öffentlich aufgetreten“, aber Grok meint, das seien Fake News von einem russischen Propaganda-Account.
Israels Staatspräsident nennt den Iran-Krieg ganz frisch tatsächlich einen „Wendepunkt“ für den Nahen Osten. Aber nicht, dass Sie da jetzt durcheinanderkommen. Der Präsident hört auf den Namen Itzchak Herzog. Netanjahu ist Ministerpräsident.
Trumps Sicherheitschef Joe Kent, Leiter des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, hat gekündigt, weil er der Meinung ist, der Irankrieg sei „durch Druck aus Israel“ und dessen „einflussreiche Lobby“ in den USA ausgelöst worden, und das könne er nicht „guten Gewissens“ unterstützen. Donald sagte, der Joe sei eigentlich ein feiner Kerl, aber „weak“ und Bild ergänzt, Kent pflege „Kontakte zu rechtsextremen Kreisen und Verschwörungstheoretikern“ und verleiht ihm schnurstracks den Titel „umstritten“.
Umstritten sind auch die NATO-Länder, sowie Japaner, Australier und Südkoreaner, zu mindestens im Weißen Haus. Und sie können sich wieder hinlegen, denn er, Donald, habe sie nie gebraucht im Krieg gegen den Iran. Womöglich hatten sich die europäischen NATO-Länder wirklich etwas überschätzt, denn das einzige NATO-Land, das Israel und die USA brauchen in ihrem Krieg ist die Türkei.
EU-Ratspräsident António Costa traut sich doch tatsächlich ein ernstes Wort an Kiew zu richten! Man könne Morddrohungen gegen Viktor Orban „nicht akzeptieren“, so der tapfere Costa. Wahrscheinlich ist der jetzt auch bei Bild „umstritten“.
Wichtige Ansprache unsere Bundeskanzlers Friedrich Merz auf X: „Die gestiegenen Benzinpreise durch die Krise um den Iran bereiten vielen Menschen Sorgen. Deswegen hat die Bundesregierung beschlossen, dass Tankstellen nur noch einmal täglich die Spritpreise erhöhen dürfen. So entlasten wir Verbraucherinnen und Verbraucher.“ Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.
„Ich erinnere mich nicht“ lautet der Titel der Memoiren von Olaf Scholz (erscheint nächstes, übernächstes Jahr oder noch später). Jedenfalls kommt er gut voran. Übrigens soll das Buch total spannend sein. Es kommen alle Spezialdemokraten drin vor, sogar die Merkel.
4 Gedanken zu „Jahrhundert-Raub mit Ansage“
So, so die Bundesregierung hat beschlossen, dass Tankstellen nur noch einmal täglich die Spritpreise erhöhen dürfen. Haben die auch beschlossen, um wie viel Cent maximal der Spritpreis einmal erhöht werden darf?? Ich schätze mal, dass die Erhöhung zwischen 20 und 30 Cent ausfallen wird.
So wie der deutsche Steuerzahler sich in die innere Emigration verabschiedet nach dem MESA-Prinzip und steueroptimierend Teilzeit arbeitet oder gleich mal seinen Urlaub mit gelben Scheinen verdoppelt, so haben sich auch viele Menschen (auch ich), die noch selbst denken können, schon so weit von „Unserer Demokratie“ verabschiedet, dass sie sich schon gar nicht mehr aufregen können über die grenzenlose Dummheit, die Lügen, die Veruntreuung und die Schmutzeleien von Regierung und Parteien.
Da sitzen wir nun auf den Zuschauerrängen und betrachten das Schmierenstück „Deutschland im Merz“ – noch ohne Vergnügen dafür kommentierend mit Ironie, Sarkasmus und Zynismus. Ich komme mir so langsam schon vor wie Waldorf oder Statler auf dem Balkon der Muppetshow, nur dass was unten dargeboten wird genauso blöd aber nicht halb so lustig ist.
Zum Glück bin ich in der Lage, dass meine wirtschaftliche Existenz nicht vom Agieren der Knallchargen auf der Bühne abhängt. Da kann man entspannt das Geschehen verfolgen, wenn man denn genug innere Distanz gewonnen hat.
Optimale 12-Uhr-Strategie für das Tankstellenspiel, Spieltheorie, ohne Formeln, wäre die folgende:
In einem Tankstellen-Oligopol mit 3-4 Marken (z. B. Aral, Shell, Total, Jet) plus freien Stationen als Preisschocks folgt das optimale Verhalten einer tit-for-tat-Koordinationsstrategie
mit Fokus auf den 12-Uhr-Preis als tägliches Signal. Ziel ist höchster Gesamtgewinn durch Vermeidung von Preiskriegen, da alle Spieler rational langfristig denken.
12-Uhr-Strategie
Setze um 12 Uhr einen hohen, aber kooperativen Preis (ca. 5-10 Cent über Grenzkosten + Raffineriepreis), der gestern von den anderen akzeptiert wurde.Passe an: Aktuelle Rohölpreise, regionale Nachfrage (z. B. Pendler in NRW) und gestrige Konkurrenzpreise.
Untertags-Reaktionen
Senkungen jederzeit nur defensiv und begrenzt:Bei >5 Cent Unterbot von Nachbarstation: Senke um 3-4 Cent, um Kunden zurückzugewinnen, ohne Eskalation.Freie Tankstellen ignorieren, solange sie <10% Marktanteil haben – sie dienen als "Preisbrecher", stabilisieren aber das Oligopol.
Keine Senkung, wenn zusätzlicher Absatz < Margenverlust deckt (z. B. bei homogener Ware wie Super E10).
Langfristiges Gleichgewicht
Wiederholtes Spiel führt zu taktitem Kollusionsgleichgewicht: Alle orientieren sich am Marktführer (meist Aral/Shell), Preise stabil ±2 Cent. Aggressives Unterbieten bestraft durch Gegenreaktionen am nächsten 12-Uhr-Punkt. In NRW-Regionen mit hoher Konzentration (Hamm-ähnlich) hält das Preise 2-3 Cent über reinem Wettbewerb.
In einem Tankstellen-Oligopol mit tit-for-tat-Strategie (gegenseitige Preisbeobachtung und Anpassung) verhalten sich die Anbieter kooperativ, um Preiskriege zu vermeiden und Gewinne zu maximieren.
Im Gegensatz dazu steht das Modell des vollkommen freien Wettbewerbs, in dem sich Tankstellen ständig und aggressiv gegenseitig im Preis unterbieten.
Im Tankstellen-Oligopol sind die Preise im Durchschnitt höher, dafür ist die Schwankungsbreite geringer.Das bedeutet:Für Kunden: Sie zahlen etwas mehr pro Liter, profitieren aber von stabileren Preisen (weniger tägliche Auf‑ und Abschwünge).Für den Staat: Durch die höheren Endpreise fließen mehr Steuern (v. a. Mehrwertsteuer, die prozentual auf den Preis berechnet wird) in die Kassen.Für die Anbieter: Es entsteht mehr Planungssicherheit und weniger Risiko teurer Preiskriege.Kurz gesagt: Der Markt ist ruhiger, aber teurer – und der Staat verdient an den höheren Preisen mit.
Conclusio:
Der Kunde ist der Dumme.
Er zahlt höhere Preise, bekommt weniger Wettbewerbsvorteile, und der Staat und die Konzerne profitieren.
1. Sondervermögen sind doch keine Schulden. Sagt ja der Name schon.
2. Das Buch vom Olaf besteht wohl nur aus leeren Seiten, da er sich ja an nichts erinnern kann.