Tag der offenen Bluse

Olafs beste Idee • Waschlappen-Winfried • Winnetou

Zur Causa Scholz: Die Potsdamer Staatsanwaltschaft schließt sich vollumfänglich unserer Meinung an, dass sich, auch wenn Akten aus dem Außenministerium mit „streng vertraulich“ gekennzeichnet sind, doch nur grüner Mist darin befindet. Eine sachgemäße Entsorgung im Garten-, Papier oder Hausmüll ist also völlig in Ordnung.

Kann man es unserem Olaf vorwerfen, dass er am Tag der offenen Bluse im pompösen Kanzleramt mal einen Blick riskierte? Natürlich nicht! Außerdem wollte er schließlich die Botschaft entziffern, die zwei Grazien auf ihre nackten Brüste geschmiert hatten („Gas Embargo now“). Sag, wer mögen die Mägdelein sein? Rote? Grüne? Schwarze gar? Nackt sind irgendwie alle Amazonen gleich.

Hatte er es vor oder nach dem Busenblitzen (also noch ein wenig benommen) gesagt? Das 9-Euro-Ticket sei „eine der besten Ideen, die wir hatten“? Jedenfalls habe das Lindner-Ticket „gezeigt, was möglich ist – und auch, wo bisher Schwierigkeiten beim Bahnfahren lägen“. Das hätten er und die Seinen nämlich gar nicht gewusst, bei Partei und Staat festangestellte Genossen, die auf sich halten, fahren schließlich nicht mit der Bahn, sondern mit Chauffeur.

 

Übrigens: Die zweitbeste Idee der Ära Scholz kommt vom Deutschen Verkehrsgerichtstag, der dem Gesetzgeber eine Erhöhung des THC-Grenzwerts im Straßenverkehr empfiehlt. Mit einer Tüte (Cannabis), so die Experten, fährt es sich doch gleich viel entspannter.

 

Die Firma Ravensburger kann natürlich machen, was sie will, solange sie nicht gegen Gesetze verstößt. Und wenn die Ravensburger nun nach sorgfältiger Prüfung der Meinung sind, dass sie mit „ihren Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben“ und diese Bücher nun entsorgen, stehen sie schließlich in einer langen Tradition. Alle 70 bis 100 Jahre werden hierzulande Bücher verbrannt, verboten oder gar nicht erst aufgelegt zur Reinigung der Volksseele.

Jedenfalls will man bei Ravensburger „keine verharmlosenden Klischees wiederholen und verbreiten“, sondern die Kinder schonungslos mit den Realitäten vertraut machen. Demnächst im Programm: Die kleine Hexe Pu in den Fängen der Inquisition, Winnie und Nannie im Dresdner Feuersturm, Lena und Robbie frieren für den Frieden. Muss man ja nicht kaufen.

 

Apropos Indianer oder wie sie heute heißen: indigene Völker. Unser Olaf ist ja bekanntlich mit Robert Habeck und Tina Hassel (Staatsfunk) nach Kanada gereist, um unsere Gasversorgung sicherzustellen. Dabei kommt nicht allzu viel heraus, weil „noch gibt es kein LNG-Terminal an der Ostküste Kanadas, weshalb Scholz und Habeck auch in Kanada keine schnellen Erfolge als ‚Gas-Einkäufer‘ mit nach Hause bringen werden“. (Tagesschau)

Aber was ist mit der kulturellen Aneignung und dem kolonialistischen Gedöns? Schließlich gibt es in Kanada viele Proteste von „indigenen Völkern gegen den Ausbau der Erdgasförderung“? Gehen wir da wie gehabt kolonialistisch vor?

 

Die Börse hat derweil ihr Urteil gesprochen: Der Preis für eine Megawattstunde Gas hat sich auf 282 Euro (Dutch TTF Gas Futures) verzehnfacht. Leider fehlt uns der gesunde Erwerbstrieb, Cleverles zünden jeden Tag eine Kerze für die rotgrünen Spinner an, aus Dankbarkeit, weil die sie totsicher so reich machen...

 

Spartipp von Waschlappen-Winfried (aus der aktuellen Blackbox)

Kein Wunder, dass die Schwaben so stolz auf ihren Winfried Kretschmann sind. Der ehemalige Lehrer mit der Mao-Bibel hat es weit gebracht: „Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach und eine Pelletheizung bestellt“ und er ist trotzdem „bhäb“ (knausrig) geblieben, womit laut Volkslexikon auch eine geistige Engstirnigkeit einher gehen soll. Jedenfalls heizen die Kretschmanns für Frau Gerlinde „in der Regel nur ein Zimmer“, denn Winfried ist eh meistens im Büro oder beim Geschäftsessen. Nun empfiehlt der Ministerpräsident seinen Landsleuten, ebenfalls aufs Duschen zu verzichten, schließlich sei der Waschlappen auch eine gute Erfindung.

 

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