Das nächste Kapitel...

Wahl-Märchen – Mali-Märchen – Klima-Märchen

Was Forscher so forschen. Etwa ob die Corona-Forschungen in Deutschland irgendetwas Sinnvolles zu Tage fördern. Ergebnis: nein. Andererseits: Wer braucht schon Forschung, wenn er Dr. Angela Merkel, Jens Spahn, Dr. Markus Söder und Professor Lauterbach hat?

Wir hatten uns schon gewundert, dass Olaf Scholz noch nicht das zugkräftige Argument vom letzten Wahlkampf mit Rakete Martin Schulz – die Gerechtigkeit – nutzt, um endgültig die Mitbewerber auf die Plätze zu verweisen, da hören wir, dass Olaf die europäische Arbeitslosenversicherung plant, eine Art ALG I für alle Europäer nach dem EU-Umlageprinzip „Deutschland zahlt“. Und danach für alle Scholz IV. Das hätte den Vorteil, dass viele Migranten in Italien und Griechenland blieben, bei gleichem Geldfluss, aber besserem Wetter, niedrigeren Mieten und Energiekosten.

 

Hilfe! Der Russe kommt!

Wissen Sie, was unsere Bundeswehr in Mali macht? Wie? Ihr Bundestagsabgeordneter weiß das auch nicht?

Die bpb, die Bundeszentrale für politische Bildung (kann nie schaden!) sagt, es ginge um die „Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali“ (UN-Friedensmission) sowie die „Wiederherstellung der staatlichen Autorität, Unterstützung eines nationalen politischen Dialogs“ und natürlich Menschenrechte. Tolle Sache, leider aber hat sich inzwischen „eine komplexe Gemengelage entwickelt, in der sowohl der ethnische Konflikt um die Tuareg, die sozioökonomische Lage der Sahel-Zone als auch die Expansion radikal-islamistischer Kräfte eine Rolle spielen“ – was so viel heißt wie: Nicht mal Heiko weiß mehr, was da genau los ist.

Wegen der Menschenrechte und der komplexen Gemengelage dachte sich die Regierung in Mali nun, mal mit der russischen Söldnertruppe „Wagner“ zu sprechen, dann wäre schnell Ruhe im Karton. Wie meinen? Ob es andere Gründe der Interventionen geben könnte als Menschenrechte und siehe oben? Der Bundesregierung ist da nichts bekannt. Wenn aber der Russe kommt, das hat Annekret eingesehen, wäre es wohl besser, die Bundeswehr nach Hause zu holen.

 

Gute Nachrichten für die Kunst im Allgemeinen, Genderfakultäten im Besonderen und die Diversität in Staatsfunkhäusern: Die Bundesregierung holt knapp 3.000 Afghanen nach Allemannda, „unter ihnen“, verspricht die Welt, „sind Künstler, Wissenschaftler und Journalisten“. Die Auswahl traf anscheinend das Heiko-Amt mit seiner „Menschenrechtsliste“, und von Kunst versteht der Mann was, schließlich ist er mit einer Künstlerin liiert...

Das passt ja: Für das Dilemma „Mehr Renten, weniger Beitragszahler“ hat die FDP gleich zwei Lösungen parat: in Aktien investieren und pro Jahr eine halbe Million qualifizierte Zuwanderer ins Land holen. Übrigens macht’s der Staat doch schon lange genauso: Investierte etwa massiv in Curevac-Aktien (leider gecrasht, kann sich aber erholen!) und holt massiv qualifizierte Zuwanderer (teilweise sogar von zuhause ab), siehe oben. Man sieht, auch wenn es uns schwerfällt, das so deutlich auszusprechen: Die FDP braucht es eigentlich gar nicht mehr.

 

Einer mosert immer rum. Heute der Chef der BASF, Martin Brudermüller. Bundesregierung und EU litten bei der Klimapolitik unter einem „Realitätsverlust“, weil sie nicht wüssten, wo der grüne Strom herkommen solle und wo die Netze seien, Strom aus den Windparks im Norden in den Süden zu transferieren. Ja, wo lebt denn der Mann? Das hat doch Annalena so idiotensicher erklärt, dass sogar Olaf und Armin das verstanden haben.

 

Übrigens: Heute Abend gibt’s noch mal eine letzte Lernzielkontrolle für Armin im Staaatsfunk, wenn es heißt: Links-Extremisten fragen, Armin findet, sie haben irgendwie Recht, oder wie es der Staatsfunk nennt: Wahl-Arena. Vielleicht sind sogar Maia Stimmig (Sprecherin der Hamburger Klimakinder FFF) und Emily Lauer (extremistische „interventionistische Linke“) unter den repräsentativ ausgewählten normalen Bürgern...

 

4 comments

  1. Krufi 15 September, 2021 at 21:30 Antworten

    Wahrscheinlich sind bei der Corona-Forschung in Deutschland noch nicht die richtigen Fragen gestellt worden, und daher gibt es keine sinnvolle Ergebnisse. Ich lese immer bei Statistiken Zahlen für männlich und weiblich. Wo sind die Zahlen für Diverse und den anderen über 60 Geschlechtern??? Auch diese Zahlen müssen jetzt langsam auf den Tisch!!

  2. Franck Royale 15 September, 2021 at 21:54 Antworten

    Ja, mei. Martin Brudermüller soll nicht so viel rum mosern, sondern sich Dresden und Wiesbaden anschließen. Die Städte üben die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl ganz pragmatisch mit dem “Blackout” zu leben – der wird schließlich so endemisch werden wie Bruder “Covid”.

  3. NYX 16 September, 2021 at 00:08 Antworten

    Mali oder nicht Mali, das ist hier die Frage.
    Man könnte die Spieltheorie bemühen, etwa Strategie und Entscheidungen bei unvollständigen Informationen, Literatur zuhauf.
    Man könnte auch einfach sagen und entscheiden, die Mission ist gescheitert wie AFG und den Abbruch und Rückzug befehlen.
    Ohne Rücksicht auf irgendwen, NATO, EU, UNO etc pp.
    Würde eine klare Position bedeuten, Erkennen der Realität, Selbsterkenntnis, nur dem eigenen Gewissen folgend, mit allen Konsequenzen, Krach, Krawall, Rauswurf, Schimpf und Schande.
    Abschied vom Größenwahn, Weltverbesserungsutopien und Weltrettungsphantastereien und wer hier meint man kann die Wirklichkeit ändern, der landet im Bürgerkrieg.
    Im übrigen, wann endlich schafft es die BRD eine eigenständige Politik zu betreiben, ohne dauernd irgendwem hinterherzudackeln.
    Tip: Öfter einfach Nein sagen, Estragon und Vladimir je ne veux pas, parce que je ne veux pas und everybodys darling is everybodys fool.

    Off Topic

    Zu Jahresbeginn 2022 tritt ein extrem verschärftes Reichsfluchtsteuergesetz inkraft, als Vorbild diente China für Hong Kong. Die BRD als Gefängnis mit Sklavenarbeit und Sklavenlohn.

  4. Spottdrossel 16 September, 2021 at 09:18 Antworten

    “…„unter ihnen“, verspricht die Welt, „sind Künstler, Wissenschaftler und Journalisten“.”

    Oh, wunderbar! Die können ja dann mit den bereits eingetroffenen Fachkräften wie Chemielaboranten, Gynäkologen, Zahnärzten und Chirurgen bei Tee und Gebäck schöne Gesprächskreise bilden und über dies und das philosophieren.

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