Annalena lacht zuerst,
aber wer zuletzt lacht...

Kanzleranwärterin Baerbock, Söder & Laschet, Karriere nach Maas

Heute hat Corona mal Sendepause, auch wenn Dr. Wieler wieder neue Erkenntnisse hat. Also nicht wirklich neue, sondern nur, dass dieses Corona immer bleiben wird. Aber jetzt wollen wir eigentlich nur wissen, ob der Markus oder der Armin um Annalena freien darf.

Umfrage-Genosse Forsa-Güllner von der SPD ist überzeugt, dass Laschet als Kanzlerkandidat die Union ein Drittel ihrer derzeitigen Anhänger kosten würde. Damit hätten knapp 100 Unionistas im neuen Bundestag keinen Job mehr. Aua. Zu dieser rechtzeitig hereingeschobenen Angstkulisse passt, dass auch der SPD ein Söder lieber wäre als ein Laschet, weil mit Olaf Scholz haben sie ja selber so einen. Außerdem hätte es die Abteilung Attacke gegen einen Populisten leichter als gegen ein Stück Seife.

Maggus selber führte zuletzt einen seiner politischen Tanzschritte vor: Zwei vor, eins zurück. So sagte er „ausdrücklich“, dass „wir als CSU und auch ich“ die Entscheidung der CDU überlassen. Das hatte er zwar auch früher schon gesagt, aber vielleicht hatte er es vergessen.

Bis zur Tagesschau (dieser und der anderen) lag kein Ergebnis der CDU-Entscheidung vor. So gilt weiterhin der Gassenhauer: In der Nacht bei der CDU/ da gibts kein Tabu/ bei der Wahl des Kakadu (nach Wolfgang Herles: Kanzlerkandidtat der Union)

 

Hat der Robert eine Einsicht gehabt? Hat er geweint? Oder sich mannhaft gefügt, damit nicht irgendwann des Nachts die Claudi und die Göring über ihn kommen? Wir wissen es nicht, und es ist auch nicht von Bedeutung. Der Staatsfunk und die rotgrüne Presse sind jedenfalls begeistert. Annalena ist jetzt die Kandidatin.

Der Spiegel fasst seine Begeisterung in kluge Worte ein: „Sollte jemand, der noch nie ein Schiff geleitet hat, Kapitän auf einem Flugzeugträger werden? Nein, zu gefährlich“, findet der Spiegel-Autor. Aber natürlich weiß der gute Mann, dass das „auf dem maritimen Gebiet“ gilt, aber doch nicht in der Politik, da kriegt auch ein Postkartenmaler seine Chance. Außerdem hat Baerbock „zum Beispiel durch couragierte Auftritte in Talkshows bewiesen, dass sie dem manchmal hochgradig verschwurbelten Habeck in der Selbstdarstellung einiges voraus hat“. Das spräche dann auch eindeutig für Karl Lauterbach als besseren Olaf Scholz.

Dass mit Annalena der wissenschaftliche Kurs der Merkel-Regierung fortgesetzt würde, hatten wir ja bereits notiert. Aaaaber...

 

Propaganda, die ins Leere läuft

Zwar behauptet Forsa-Chef Güllner, SPD, (ach, der schon wieder!) steif und faktenfest, Annalena „spricht stärker die weiblichen und jungen Wähler an“, und die Journaille will das sicher gerne glauben, aber wir wagen einen leisen Einspruch, wenn selbst der rotgrüne Herold aus Hamburg schreibt: „Mehr als die Hälfte der Jugendlichen gab an, weder Robert Habeck noch Annalena Baerbock zu kennen.“ Da haben Staatsfunk und die grüne Lehrerschaft offensichtlich versagt.

Übrigens wissen auch mehr als 30 Prozent der Befragten weder, wer Armin Laschet noch wer Markus Söder ist, oder hatten keine Meinung zu ihnen. Das dürfte vor allem den Markus schmerzen. Kleiner Scherz am Schluss: „50 Prozent gaben an, Scholz nicht zu kennen.“

(Daten: PR-Agentur fischerappelt in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Appinio)

 

... und noch ein Frauenschicksal...

Schön für Katharina Stasch, dass sie nun ständige Vertreterin für Deutschland bei den Vereinten Nationen wird. Der Posten in Genf gehört zu den höchstdotierten Auslandsposten, den das Auswärtige Amt zu vergeben hat. Nur einige maulen, dass die Katharina „eine Juristin ohne diplomatische Erfahrung sei“. Entschuldigung! Die Frau war mal Büroleiterin von SPD-Außenminister Heiko Maas – und der hat auch keinerlei diplomatische Erfahrung oder Befähigung. Und damit können wir sicher sein, dass Frau Stasch „ideale Voraussetzungen“ mitbringt, „um uns in Genf gut zu vertreten“. Sagt Staatssekretärin Antje Leendertse. Auch ein Maas-Gewächs.

 

Humorvolle Überschrift beim Spiegel: „So könnte Deutschland seinen Langzeitarbeitslosen helfen.“ Mit Foto von Hubertus Heil? Dem ist doch schon geholfen...

 

Illustration: adborsche

19 comments

  1. Stefano 19 April, 2021 at 20:38 Antworten

    Nach der ,hoffentlich,nur 4 jährigen Herrschaft der Grünen gibt es auch wieder den neuen alten „Beruf“ der Trümmerfrau bzwTrümmermann.

    • W. Hoffmann 20 April, 2021 at 09:00 Antworten

      Ihre Hoffnung in Gottes Ohr. Nachdem die Wege zur Monarchie, das muss nicht königlich sein, geebnet sind (morgen ist es soweit!) kann die Alte das Szepter an die junge Regentin weiterreichen. Parlament und Föderalismus sind dann bereits in der Mülltonne. Vier Jahre? Da brauchten andere länger bis zum vollständigen Scheitern. Obwohl – mit den Grünen, ohne Chemie und ohne Physik. Könnte vielleicht klappen.

      • caesar 20 April, 2021 at 14:16 Antworten

        Mit den Grünen wird es sicher klappen.Am Ende wird es diesmal allerdings nur Trümmer aber keine Trümmerfrauen mehr geben.

        • Tizian 20 April, 2021 at 16:23 Antworten

          Zumindest keine Frauen mehr, die anpacken können und wollen. Geht ja auch nicht bei vollem Selfie-und Instagrameinsatz. Da müssen dann wieder mal die Türken ran, schließlich haben die ja bekanntermaßen Deutschland wiederaufgebaut, wie neuzeitliche Legenden und Heldensagen bekunden und verbreiten.

  2. Hannes 19 April, 2021 at 20:38 Antworten

    “Mehr als die Hälfte der Jugendlichen gab an, weder Robert Habeck noch Annalena Baerbock zu kennen“.

    Das ist sicher ganz normal für Jugendliche, denn die interessieren sich in ihrer Mehrzahl nicht für Politik. Das war auch in früheren Zeiten nicht viel anders. Und welcher Jugendliche schaut denn schon ARD und ZDF oder liest die Alpenprawda oder die Zeit oder die BILD?
    Also, woher sollen Jugendliche dann Robert und Annalena kennen?

    Wenn sich Jugendliche für die Klimarettung interessieren, hat das noch lange nichts mit Interesse an Politik zu tun, sondern mit der Zugehörigkeit zu einer Ersatzreligion.

    • Barbara Blume 20 April, 2021 at 00:32 Antworten

      …dannn sollten sie auch nicht wählen dürfen !

      Bei den anstehenden Kanzler-Kandidaten handelt es sich im übertragenden Sinne um die Pest, Cholera, Ebola und die Pocken – mit und ohne Kobolde !

    • G. Morning 20 April, 2021 at 10:42 Antworten

      “Und welcher Jugendliche schaut denn schon ARD und ZDF…”

      Stimmt das? Das wäre aber sehr enttäuschend, wo man sich doch so viel Mühe gibt, die Jugendlichen zu erreichen. Ich dachte, dass man die abendlichen/nächtlichen Ausgangssperren extra deshalb inszeniert, damit die Jugend aus lauter Langeweile in die staatlichen Propaganda-/Haltungssender reinzappt und sich dort das nötige Wissen abholt, wen man zu wählen hat (also grün oder wenigstens rot). Aber das wissen die Jugendlichen auch ganz von selbst (bzw. aus der Schule und von Greta): natürlich die alternativlosen GRÜNEN, was sonst. Denen kommt es doch gar nicht darauf an, wie die grünen Indianerhäuptlinge alle heißen, Hauptsache sie haben ein nettes, harmloses Äußeres, sind weiblich, jung und für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

  3. Reinhard Westphal 19 April, 2021 at 21:43 Antworten

    Jeremia 15,10.15-21: “Der Überbringer schlechter Nachrichten wird geköpft”.

    Davon möchte ich, lieber Herr Spaet, gerne absehen, doch die Kosten der Flasche Rotwein, die ich jetzt noch trinken muß, um diese schrecklichen Tagesereignisse zu verkraften, gehen auf Sie.

    Vielen Dank, möge der Himmel uns mit der Kanzlerin Annalena gnädig bleiben! Prost!

  4. Emmanuel Precht 19 April, 2021 at 22:09 Antworten

    Es klopft an Annlenas Tür. Draußen steht ein buckliger blauer Zwerg mit giftig grünem Haar. “Was willst denn Du Kobold hier?” “Ich bin Deine Heimsuchung, man nennt mich die Physik”, zischelt der Zwerg und hüpft von einem Bein auf das andere. Wohlan…

  5. Geilomat 20 April, 2021 at 01:17 Antworten

    Natürlich wurde es Annalena. Wie ich es vorhergesehen habe. Die Herrschaft der Dummen funktioniert wirklich sehr einfach und vorhersehbar. Können sich manche Leute, die schon mal mehr als gar nichts in ihrem Leben geleistet haben, gar nicht vorstellen, daß sowas installiert und tatsächlich gemacht wird. Wer nicht zur Kaste der Extrablöden gehört und trotzdem noch in Schland lebt, sollte gut aufgestellt und vorbereitet sein für den Weg, der längst beschritten und durch die einheimische Bevölkerung nicht mehr zu stoppen sein wird… Häßliche Zeiten wollen überlebt werden…

  6. Hotte Schlag 20 April, 2021 at 08:11 Antworten

    Wenns mit GRR nicht klappen sollte,was seit heute unwahrscheinlich ist, passen die beiden (grenzdebilen) Dauergrinser doch zusammen wie A…. auf Eimer.
    Dazu noch die Kerosina Schulze aus Bayern holen und fertig ist die unfreiwillige Lachnummer.
    Erinnert mich an Monty Python, die in der Schlacht einen Witz erzählten ,und der Feind lachte sich tot.
    Könnte für den Rest der Welt gefährlich werden, wenn die Witzfiguren zum Antrittsbesuch kommen.

  7. 89 erlebt Horst Schlömmer 20 April, 2021 at 09:51 Antworten

    So oder so oder noch ganz anders – der Zug ist abgefahren. Dieses Land mit Markenkernen wie einer starken Industrie, einem weltmeisterlichen Mittelstand, einer vertrauten, selbstverständlichen inneren Sicherheit einem uneingeschränkt für alle geltendem Grundgesetz und und und … märchenhaft, es war einmal. Die Grü satteln die veganen Pferde und reiten das Werk der grünen Merkel ins vorbestimmte Ende. Auf widersehen im Steinzeit Dorf – der Rest der Welt lacht sich kaputt über so viel Realsatire.

  8. ETIAM SI OMNES, EGO NON 20 April, 2021 at 11:18 Antworten

    Ich denke, dass genderpolitisch korrekt nicht fälschlicherweise von Baerbock, sondern von Baerziege gesprochen werden sollte. Schließlich erhalten bei Bären, Schafen und Ziegen nur eindeutig männliche Tiere das entsprechende Attribut Bock und es nicht bekannt, dass sie einen irgendwie gearteten Anspruch auf Diversität erhebt. Im übrigen würde dies auch eher mit ihrer überragenden Kompetenz in den Bereichen Physik und Chemie sowie ihrer charmanten Ausstrahlung, die leider nur von Talkshows bekannt ist, korrespondieren.

    Damit der Bock als grünes Markenzeichen weiterhin zum Gärtner gemacht werden kann, sollte Robert zu einer minimalen Namenskorrektur bewegt werden. Habock statt Habeck – merkt doch keiner!

  9. Klauspeter 20 April, 2021 at 12:12 Antworten

    Die Statistik, die zeigt, dass mehr als die Hälfte der Jugendlichen Annalena nicht kennt, ist ein Weckruf für die Medien, die grüne Propaganda hochzufahren. Von nun an Anna-Lena auf allen Kanälen und in allen Gazetten. Bunte, Gala und Bild der Frau werden zu politischen Leitmedien und Erscheinungen mit blauen Haaren zu Herolden der neuen Gottheit, ups. Blödheit. Leute, kauft Kämme, es kommen lausiger Zeiten!

  10. Dobbi 20 April, 2021 at 12:12 Antworten

    „Mehr als die Hälfte der Jugendlichen gab an, weder Robert Habeck noch Annalena Baerbock zu kennen.“
    Ja, wie auch? Die sind ‘alman’. Und das ist ein Schimpfwort unter heutigen Kindern, ähnlich dem ‘spießig’ der 70er. Also mit Vollpfosten übersetzbar…

  11. Krufi 20 April, 2021 at 17:38 Antworten

    Heute hat Corona mal Sendepause. Herr Paetow, Sie sind mir ein Spaßvogel. Einige von den aufgeführten Themen sind aus meiner Sicht doch eindeutig die Ergebnisse vom Befall des Hirns mit dem Coronavirus.

    Übrigens, zu Annlena gibt es auf den Nachdenkseiten einen aufschlussreichen Artikel.

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