Berlin – Das Böse (m/w/d) schläft nie

Die rote Barbara tritt nach, Geisel & Genossen sind stolz auf sich, Kölner zweite Welle

Barbara Slowik, Berlins Polizeipräsidentin, die extra zur politischen Neuausrichtung der Berliner Polizei eingestellt wurde (Wikipedia!), tritt erwartungsgemäß noch mal nach.

Im Tagesspiegel wird sie zitiert mit den Worten: „Das Potenzial und die Brutalität der Gewalt am Mittwoch waren immens. Einzelne Stimmen haben mir gesagt, sowas haben wir in Berlin seit Jahrzehnten nicht erlebt.“

„Einzelne Stimmen“ haben der Roten Barbara also was gesagt. Bevor jetzt Neurologen und Kollegen verwandter Fachbereiche aufmerken – es handelt sich wohl nur um das übliche Summen in der linken Blase, das die Barbara da gehört hat, nicht um Stimmen aus dem Jensseits, die ihr befehlen, Unsinn zu reden. Die studierte Juristin kann sich halt nicht so klar ausdrücken.

Diesen, unseren Befund belegt schon ein anderes Slowik-Zitat vom Tage: „Ich würde heute nicht mehr akzeptieren, dass Menschen sagen, ihnen ist nicht klar, dass sie dort mit Rechtsextremisten auf dem Platz stehen.“ Na also, dieses Lied hat ihr der Wind, der aus der linken Ecke weht, erzählt.

Der Polizei-Twitterling gab indes bekannt:
„Wir ziehen Bilanz: 19 Versammlungen 2.500 Einsatzkräfte 365 Festnahmen 257 Strafermittlungsverfahren 77 verletzte Kolleginnen und Kollegen.“

Die Videoaufnahmen, die wir gestern verlinkten, zeigen von einer Gewalt, die von Demonstranten ausging, nichts. Niente. Rien.

 

Vollends zum Obst machte sich die Berliner Polizeiführung unter der Roten Barbara, als die Brainer-Truppe versuchte mit 1.638 Mann (m/w/d) hoch – inklusive GSG 9 – fünf (ja, 5) polizeibekannte Mitglieder der ehrenwerten Berliner Gesellschaft festzunehmen. Wegen des Juwelenraubs von Dresden.

Der rote Tagesspiegel berichtet stolz:
„Neben Einsatzkräften aus Sachsen waren am frühen Dienstagmorgen auch Spezialeinsatzkräfte des Bundes und der Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angerückt“ – und die verhafteten dann am Ende ganze 3 Clanmitglieder. Zwei Remmo-Brüder haben wohl aus dem (politischen) Milieu einen Tipp bekommen.

Übrigens: Wer sich die Berliner Remmo-Polizei-Aktion am Wochenende in aller Ruhe zu Gemüte führen will, dem sei die Film-Serie „Police-Academy, Teil I bis unendlich“ dringend empfohlen. (Einzige Einschränkung: Barbara wird da von einem Mann gespielt, alte Zeiten halt.)

Vor Stolz kaum laufen über die Aktion kann der Innensenator Andreas Geisel (SED, dann SPD).

Der Rechtsstaat sei das Maß der Dinge, so der Genosse, der es wissen muss. „Er allein setzt die Ordnung durch. Er tut das entschlossener und klüger als manch Krimineller glaubt.“ Da lacht der ganze Remmo-Clan.

Ein SPD-Genosse namens Hikel kriegt sich auch nicht mehr ein:
„Der heutige Tag ist ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Strategie funktioniert. Das macht Mut.“ Nein, der Tagesspiegel-Reporter, der diese Zeilen notierte, hat keinen Smiley dazugesetzt.

Durch die Säuberungsaktionen der grünen SED sitzen auch bei den Behörden und Gewerkschaften die richtigen Leute. So stimmt der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Norbert Cioma, in den Genossen-Chor ein: „Der heutige Großeinsatz ist unglaublich professionell und sehr akribisch vorbereitet worden.“ Es sei ein entscheidender Beitrag dazu geleistet worden, „Täter in der organisierten Kriminalität nicht ungeschoren davonkommen zu lassen“. Also bis auf die zwei Remmos halt.

Hahahahha.... Det is Berlin.
Und dette ooch:
„Knochen von Monteur im Wald entdeckt. Kannibale fand sein Opfer im Internet.
Berliner Mathe-Lehrer verhaftet.“ (aus der Boulevard-Presse)

 

Offensichtlich haben die Leute so langsam die Nase voll von der Staatspropaganda, für die sie auch noch Zwangsgebühren zahlen müssen. Das in einer besseren Zeit sicherlich als Vorbehaltsfilm eingestufte Machwerk „Ökozid“ erreichte zur besten Sendezeit (20.15 Uhr, ARD) weniger Zuschauer als Kai Pflaume am Vorabend („Wer weiß denn sowas?“). Da muss eine Schippe draufgelegt werden. Wie wär’s mit einem Ökokrimi mit Kai Pflaume und (wenn etwas zusammengerückt und gespart wird) Günther Jauch als Hauptdarsteller?

 

Jaja, Kölle jibbet auch noch

Leser E. H. schickt ein Fundstück aus dem Kölner Stadtanzeiger, damit wir nicht so Berlin-lastig sind. Auch am Rhein kann man schließlich aus Kraut und Rüben einen feinen Medienbrei zusammenrühren.

Ein Kölner Arzt jammert: „Wir stehen hier kurz vor dem Zusammenbruch.“ Er werde von Patienten „überflutet“, die morgens nur ein Kratzen im Hals spüren und schon zu ihm in die Praxis wollen. Seine Mitarbeiterin hat allein in den ersten 90 Minuten des Tages 70 Anrufe gezählt. Die Warteschlange vor seiner Tür werde immer länger, die Stimmung sei teilweise aggressiv.

Des Doktors Vorschlag: Vor jeder Praxis müssten eigentlich Soldaten stehen und in den Schlangen für Ordnung sorgen. Oder besser: Die Bundeswehr sorge gleich dafür, dass die Menschen nicht alle in die überlasteten Hausarztpraxen kommen. „Warum gibt es nicht beispielsweise im Stadion ein großes Zelt, in dem die Bundeswehr Abstriche organisiert?“

Dass es im Moment einen solchen Auflauf gibt, ist für den Doktor keine Überraschung: „Jedem der rechnen kann, war klar, dass es so kommen musste. Die zweite Welle ist ein Tsunami.“

Entweder der Doktor hat sich verrechnet, oder der Journo hat’s nicht verstanden: Die zweite Welle der Verunsicherten ist ein Tsunami.

Der Corona-Tsunami (offizielle Zahlen laut bundesweitem Intensivregister vom gestrigen 19.11.):
In intensivmedizinischer Behandlung: 3.588
Veränderung zum Vortag: + 27

 

14 comments

  1. Chris 20 November, 2020 at 20:20 Antworten

    Hier ein bisschen Hilfe für die Berliner Staatsanwaltschaft: ich möchte einen Massenmord anzeigen.

    Ich habe beim Statistischen Bundesamt recherchiert und festgestellt dass im ersten Halbjahr in Deutschland praktisch keine Übersterblichkeit existiert “laut “Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020” . (Wo ist denn die Pandemie?) Aber es gab eine temporäre Übersterblichkeit während des Lockdowns von ca. 8000 (die durch Untersterblichkeit davor und danach in etwa wieder ausgeglichen wurde).

    Eine aktuelle deutsche wissenschaftliche Studie weist nun nach, dass etwa die Hälfte der während des Lockdowns in Deutschland zuviel gestorbenen kein covid19 hatte. (“Corona-Independent Excess Mortality Due to Reduced Use of Emergency Medical Care in the Corona Pandemic: A Population-Based Observational Study”). Das sind Menschen, die es wegen lockdown-Chaos nicht (rechtzeitig) ins Krankenhaus schafften oder eben gleich alleine zu Hause gestorben sind (Herzinfarkt etc.).

    Frau Merkel hat also mit dem ersten Lockdown vermutlich etwa 4000 Menschen umgebracht?

    • Frank Danton 21 November, 2020 at 07:58 Antworten

      Das die kommunistische Revolution Menschenleben kostet war schon der RAF, Mao und Stalin klar. Fanatismus und Ideologie stehen gemeinhin in einem Bad aus Blut. Das Ziel von all dem ist ja die Entmenschlichung, die Zerstörung des Intellekts und die Errichtung einer Diktatur des Neids und der Mißgunst. Zumal wenn Politiker und Revolutionäre behaupten das ihr Tun dem Wohle des Volkes dient, da spührt man schon die Schlinge um den Hals. Wenn man nicht mehr hinterher kommt mit den zählen der Toten die auf das Konto dieser Regierung gehen stellt sich nur noch die Frage: wann bin ich dran.

  2. Armin 20 November, 2020 at 21:46 Antworten

    Ich glaube dieses Mal hat es Geisels Barbara mächtig übertrieben, mit der Polizeigewalt.
    Leider können es die Wähler nächstes Jahr nicht gebührend honorieren, denn Wahlen wird es wohl nur per Brief geben. Wenn überhaupt?
    Die Gewinnerin steht jedenfalls jetzt schon fest.

    • Reinhard Westphal 21 November, 2020 at 00:50 Antworten

      Da unsere Regierung weltoffen, tolerant und vielfältig ist, wird sie statt Briefwahl (igittigitt, hat doch schon der böse weiße Mann Bismarck benutzt) eher das Wahlsystem Dominion mit der jetzt gerade in Amerika so bewährten Smartmetic-Software einführen.
      Nicht nur kann man so mal wieder ein paar Milliarden Euronen verbrennen, nein, man kann damit auch einfach und unkompliziert ein haltungsgerechtes Wahlergebnis, bis auf die zweite Kommastelle genau, seriös und datensicher erstellen.
      Und Briefporto spart man auch noch!

  3. Emmanuel Precht 20 November, 2020 at 22:09 Antworten

    Also ich hab Covid-19 hinter mir. Ein sogenannter milder Verlauf. Abends ein Kratzen im Hals, soweit hat der Doc recht. Aber zum Arzt am nächsten Tag. Niente. 4 Tage wie im Koma, an die ich mich nicht erinnern kann, kaum fähig einen Fuß vor den anderen zu setzen, um das notdürftigste zu erledigen. Trockener Husten der derart schmerzhaft war, dass ich danach am ganzen Leib zitterte. Nach 8 Tagen konnte ich wenigsten wieder gehen und die erste Mahlzeit einnehmen. Geschmack und Geruchssin hatten sich für 4 Wohen verabschiedet, völlig. Auch kein salzig, sauer, süß oder bitter mehr. Völlig weg! Salzig kam so nach 2 Monaten wieder. Jetzt nach 5 Monaten kann ich wieder richtig Atmen. Wer also am nächsten Tag das Gefühl hat zum Arzt gehen zu können, der kann beruhigt daheim bleiben. Das ist nichts Nennenswertes. Wohlan…

      • Frank Danton 22 November, 2020 at 09:10 Antworten

        Ging mir auch so vor 4 Jahren. Jeden Tag, so dachte ich, kam Gevatter Tod vorbei und fragte wie lange ich denn noch am Leben hängen wolle. Ich hatte aber keine Kraft ihm zu antworten. Einziger Unterschied: es dauerte 12 Tage bevor ich sicher sein konnte noch unter den Lebenden zu weilen.

  4. Max Media 20 November, 2020 at 22:37 Antworten

    “Die Warteschlange vor seiner Tür werde immer länger, die Stimmung sei teilweise aggressiv.”
    Ein weiteres Indiz dafür, dass die wahre Coronalage noch nicht sooooo schlimm sein kann.

    Jeder hat sie schon massenhaft gelesen, die Wahrheit was in den Krankenhäusern abgeht an
    Drohungen und Gewalt von einem gewissen Klientel.
    Wäre Pandemie Notstand mit massenhaft ernsthaft kritisch Erkrankten, die Clans würden den
    Schwestern, Ärzten und Pflegern in und vor den Krankenhäusern die Hölle heiß machen,
    wenn der Großururururuonkel Behandlung bräuchte, aber nicht mehr bekommen kann.

    Hört man davon was? Nein?
    Beweisführung abgeschlossen.

  5. Roland Müller 21 November, 2020 at 17:07 Antworten

    Zustände in Berlin wie einst in Sizilien, als der Giulio Andreooti und der Toto Rina ihre innige Freundschaft gepflegt haben. Ja, das macht wirklich Mut. Vor allem den Mitgliedern vom Remmo-Clan.

  6. Chris 22 November, 2020 at 08:27 Antworten

    Die Finanzkünstler in Berlin:

    1500 Milliarden Euro ausgegeben für den Kampf gegen die Grippe..

    Am 16.10.2020 schätzt das deutsche Finanzministerium 1500 Milliarden an Corona-Kosten allein für 2020 und 21.

    “Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Bewältigung der Coronakrise die öffentlichen Kassen in diesem und im nächsten Jahre mit 1,446 Billionen Euro belasten wird. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine schriftliche Frage des Linken-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.”

  7. s.Braun 22 November, 2020 at 11:32 Antworten

    Unsere Tochter hatte sich vor ein paar Wochen mit Covid 19 angesteckt. ( leichte Grippeerscheinungen, nach einer Woche war alles gegessen ) Aber, WAS für ein Drama ! Ich habe sie ein paar Tage zuvor besucht, und sie trainiert mehrere Tanzgruppen. 40 Kinder mußten in Quarantäne ! Die Eltern der betreffenden Kinder gingen aber weiterhin arbeiten, obwohl sie im gleichen Haushalt leben ?? Mich, als Dialysepatient hat man 2 Wochen lang mit Krankenwagen abgeholt, die beiden Sanitäter waren komplett mit einem Ganzkörperkondom bekleidet, Handschuhe und Mundschutz, als hätte ich Ebola. Bei der Dialysestation angekommen, mußte ich warten bis die Flure leergeräumt waren, bevor ich eintreten durfte. Bevor ich nicht die Tür zu meinem Einzelzimmer geschlossen hatte ließ sich niemand blicken. Das ging 2 Wochen so, – und das obwohl mein Test negativ war ! Auch von den 40 Kindern war niemand positiv getestet !

    In meinen Augen ist dieses Corona die größte Volksverarsche ever ! Es sterben viel weniger daran als an den jährlichen Grippeepedemien, soviel steht fest. Ich habe mir auch die Livestreams der “Corona – Tour ” angeschaut und was die Ärzte und Anwälte da von sich geben, ist absolut plausibel. Der ganze Maskenhumbug ist unnötig !

  8. Franck Royale 23 November, 2020 at 06:29 Antworten

    Das mit der zweiten Welle der Verunsicherten kann ich aus meinem Umfeld bestätigen, der totale Wahnsinn. Seit zwei Monaten herrscht sofort der Ausnahmezustand wenn jemand erkältet ist, wenn ein Kleinkind erhöhte Temperatur hat, wenn jemand über drei Ecken jemanden kennt, der positiv getestet wurde (aber nicht krank ist). Arbeitsausfälle, Teststress, Familienstress, und am Ende: nichts.

    Mich würde wirklich mal interessieren, wieviele kerngesunde Leute sich beim Testabstrich bzw. in den Warteschlangen mit COVID-19, Influenza und anderen Krankheiten überhaupt erst abstecken.

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