Heiko & Helge.
Dicke Hose & Beleidigte Leberwurst

Die neue Normalität der SPD

Erdolf, der Fromme, Erbauer der Hagia Sophia und anderer Moscheen, Herrscher über das Osmanische Reich von Libyen bis Köln, hat mit Allahs Hilfe – wie sonst? – ein riesiges Erdgasfeld gefunden, das weitere Moscheen-Bauten auf Jahrzehnte sicherstellt. Die Sache hat nur einen klitzekleinen Haken: Ein Großteil des Gasfeldes gehört zu Griechenland. Aber wo ein Haken ist, da ist auch ein deutsches Häkchen der Weltgeschichte nicht fern, und schon sind wir bei Heiko Maas...

Unser Heiko, die dicke Hose, hat sich nun der Sache angenommen und will seinem ziemlich besten Freund Erdolf (Erdolf zu Maas: „Was willst Du, Dilettant?“) in der Angelegenheit helfen. Fünf Stunden saß er beim griechischen Außenminister – vergeblich natürlich – und nun erhält er drei Stunden Audienz in der Türkei, wo der Präsident, kompromissbereit, wie er nun mal ist, gleich sagte, dass sein Land „keinen Schritt zurückweichen“ werde.

Sowieso sprechen alle Argumente für den Herrscher vom Bosporus: Kriegsschiffe, plus ein paar Millionen als „Syrer“ verkleidete Invasoren stehen bereit.

 

Deutschlands Wirrologe Nummer eins, Markus Söder, hat die Zeit der Ungewissheit nun beendet und die „zweite Welle“ ausgerufen. Er weiß nur noch nicht, „ab wann der Sprungpunkt zu einer exponentiellen Entwicklung entstehe”. Aber den Sprung schafft er auch noch.

 

Nachtigall, ick hör dir trapsen...
Die Lindnerpartei schaltet langsam in den Wahlkampfmodus. Fünf Prozent müssten es schon werden, sonst besteht die Lindnerpartei demnächst nur noch aus Christian Lindner. Um eine größtmögliche Unterstützung der Bild-Zeitung zu erhalten, kamen die FDP-Strategen auf eine tolle Idee. Wie wäre es mit einem „Freiheitspreis“ für Friede Springer als „visionäre Unternehmerin“ durch die Friedrich Naumann Stiftung?

Immerhin kann die alte Dame auf einen „lebenslangen Einsatz für die Pressefreiheit, sowie auf die Förderung von Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland“ zurückblicken.

 

Der wütend über die Wupper springt....
Verdammt! Jetzt werden wir uns wohl oder übel doch mit der Wuppertaler SPD-Flitzpiepe Helge Lindh beschäftigen müssen. Dabei haben wir schon mit der ersten Reihe hauptamtlicher Spezialdemokraten genug zu tun (Ralf, Sawsan, Heiko, Malu & Manu, Olaf, Franzisk...).

Aber der Bundestagsabgeordnete der früheren Denk-mal Partei SPD drängt sich mit solcher Verve und Unterstützung der Wuppertaler Behörden ins Rampenlicht, dass wir nicht umhinkönnen, die Taten des kämpferischen Lindhwurms (Wuppertaler Drache nach neuer Rechtschreibereform!) zu würdigen.

Lindh schickte nämlich gerade die Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Kommentatoren eines Helge-Lindh-Heldengesangs von Henryk M. Broder auf achgut in die Schlacht, die den Beitrag mit ihrer Wertschätzung für den Helge ergänzt hatten.

„Er (Lindh) hat bei der Wuppertaler Staatsanwaltschaft 27 Anzeigen wegen Beleidigung erstattet, worauf diese 27 Vorgänge anlegte und sie zur weiteren Bearbeitung an die Wuppertaler Polizei übergab, die sich dann umgehend bei der Achse meldete.“ Achgut veröffentlichte, dem feierlichen Anlass Rechnung tragend, die 27 Kommentare, extra ein zweites Mal.

Nun sind wir gespannt auf den weisen Ratschluss der Wuppertaler Behörden, ob man Helge, die beleidigte Leberwurst aus dem Hause Lindh, für seine „astreine ABBA-Karriere (Abitur-BAföG-Bundestag­-Altersrente)“ loben darf, oder ob der Mantel des Schweigens über die Leistungen des SPD-Abgeordneten schon Staatsbürgerpflicht ist.

Dabei fällt uns ein: Der Wupper entstieg einst sogar einer unserer Lieblinge, der Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang, der vor ein paar Monaten noch dem Helge beim Aufräumen seines Parteibüros half, das Anitfanten verwüstet hatten. Na gut, das war bevor Helges Parteichefin Saskia Esken sich zur Antifa bekannte.

Also demnächst auch in diesem Theater: Die außerordentlichen Leistungen des Spezialdemokraten Helge Lindh für Wuppertal, Deutschland und den Rest der Welt.

P.S.: Sorry für Symbolbild. In Wirklichkeit sind unsere zwei Helden natürlich viel, viel schöner!

 

8 comments

    • Putzi 25 August, 2020 at 21:56 Antworten

      Am besten gefällt mir der von Nr. 12. Das Foto dort ist aber etwas unvorteilhaft. Als hätte sich jemand im Völkerkundemuseum einen Scherz erlaubt.

  1. Max Media 25 August, 2020 at 22:06 Antworten

    Also Herr Paetow!!!! BITTE!!!
    So geht das nicht!!! Wie konnten sie in ihrer Aufzählung denn die Saskia vergessen!?!?!?!

    “Dabei haben wir schon mit der ersten Reihe hauptamtlicher Spezialdemokraten genug zu tun (Ralf, Sawsan, Heiko, Malu & Manu, Olaf, Franzisk…).”

  2. Crazyrolle 26 August, 2020 at 08:37 Antworten

    Na toll da soll einer noch politisch durchblicken. Jetzt haben wir neben der Lindner Partei = opportunistisches Umfallen in allen Lebenslagen, noch die Lindh`ner Partei = 100% Inkompetenz in allen Fragen. Er kann sich ja gerne mit Sawsan Chebli zusammentun, da diese auch gerne unsere Justiz mit Anzeigen blockiert.

  3. Richard Kaufmann 26 August, 2020 at 10:37 Antworten

    Warum reden Sie so despektierlich von der Reinkarnation einer längst untergegangenen Spezies? Herr Lind mit H, weil der Papa Finne war oder ist, hat an den Universitäten dieses Landes kaum eine Hochschule ausgelassen. Ein richtiger Homo intellectualis. Da soll man nicht spotten, sondern sich tief vor so viel Wissen verbeugen. Ich sehe ihn sogar als Kanzlerkandidat. Was Robert kann, kann Helge allemal.

  4. ETIAM SI OMNES, EGO NON 26 August, 2020 at 16:45 Antworten

    Zu den hauptamtlichen Spezi-Selbstdarstellern: Neu auf der Rampe jetzt Olaf, für anglophone Leser wahlweise Oh-Love oder Au-Laugh ausgesprochen, ich präferiere letzteres. Einer, dessen freundliche Ausstrahlung jedem deutschen Schrebergarten zur Zierde gereicht und einer, der dummerweise die Protagonisten der Hamburger Antifa-Kulturfestspiele mit den Gästen des Hamburger Hafenkonzerts verwechselte. Als generöser Hanseat hat er selbstverständlich seiner penetranten Co-Veranstalterin aus der Patsche geholfen und wurde dafür mit dem Amt des Kassenwarts im Kabinett Merkel IV belohnt. Seitdem zunächst als aufrechter Verfechter der Schwarzen Null, neuerdings als hemmungsloser Erfinder der Roten Billion in Erscheinung getreten.

    Der Unternehmerin Friede Springer, Intima unserer hexadezimalen Kanzlererscheinung, einen Preis für die Förderung von Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie Gedöns zuerkennen zu wollen, zeigt die Verkommenheit unserer Politikkaste. Ein Medienkonzern, auf dessen Methoden der Film “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” abhebt und der zuerst rechts blinkt, um dann links abzubiegen, hat mit diesen Werten so wenig zu tun wie die Liberalen mit einem Rückgrat.

  5. N. Schneider 27 August, 2020 at 14:49 Antworten

    KORRIGIERTER KOMMENTAR
    Jetzt wird er übermütig, jetzt hebt er ab, der Helge. Ob’s nun daran liegt das er eine Hohlbirne sei, wie kolportiert wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Hier Klarheit zu verschaffen wird nun Aufgabe eines unabhängigen Gerichtes sein. Zum Wohle aller sollte er während des schwebenden Verfahrens sein politisches Mandat ruhen lassen.

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