Migranten: Rein? Raus? Ja? Nein?
Was war denn da im Bundestag los?

Machen die Abgeorneten, was sie wollen?

Es ist wohl ein wenig untergegangen zwischen Frank-Walters Traueransprache in Hanau und Bodos Rüpelauftritt in Erfurt, aber der deutsche Bundestag hat tatsächlich gegen einen Gute-Menschen-Antrag der grünen Naivia Annalena gestimmt. 

Annalenas Partei wollte, dass Deutschland „5000 unbegleitete Kinder, Schwangere, alleinreisende Frauen oder schwer Traumatisierte“ aus griechischen Flüchtlingslagern aufnimmt. Wer kann denn da dagegen sein bei der SPD, der SED, der Merkel- oder der Lindnerpartei?

Erklären können wir das auch nicht, warum die Abgeordneten des deutschen Bundestages, die doch eigentlich gewohnt sind auf Pfiff zu reagieren, Dinge durchzuwinken, von denen sie nicht die Spur einer Ahnung haben, Kriegsbeteiligungen abzunicken, obwohl sie nicht mal wissen, wer gegen wen kämpft, mit 495 zu 117 Stimmen ausgerechnet diesen gebenedeiten Antrag ablehnten. Hatten die Parlamentarier Einsicht in die Polizeiakten der bisher schon eingeholten Traumatisierten genommen? Gab es einen Geheimbefehl von oben? Zahlreiche Spezialdemokraten hatten natürlich für die Abholung gestimmt, Seehofer fühlte sich missverstanden, aber nun ist es trotzdem passiert. Auch Merkel wollte bislang noch nichts rückgängig machen.

Nun kommt die Lösungsansatzmappe des Grenzproblems mit Erpresser Erdolf in den Aktenschrank mit der Aufschrift „Europäisch, zeitnah“.

+++ Der Jensemann ist imagemäßig schon so gut wie weg vom Fenster. Bild zitiert Berliner Angestellte, die „empört über das Corona-Krisenmanagement“ sind und schimpfen: „Es herrscht absolutes Chaos. Niemand weiß, wer zuständig ist.“ Eifrige Soziologen und Kaffeesatzleser (Forsa, etc.) haben schon Zahlen für die Zeile „Deutsche sehen Krisen-Management skeptisch“. Klingt nach Spahnscher Grippe. (Hadmut Danisch)

Selbst die Tagesschau hat Jens ab-, jedenfalls aber umgeschrieben...

 

Die Strategie der SED

Die wunderliche Frankfurter Altenzeitung (FAZ) beruhigt ihre paar verbliebenen einigermaßen vermögenden Leser beim Gerechtigkeits-Strategie-Ansatz der SED („Ein Prozent erschießen“) mit dem Zusatz: „Linke scherzen über Reiche“. Also, liebe Reiche, nur ein Witz. Das mit dem Arbeitslager auch. Den „wissenschaftlichen Mitarbeiter“ eines MdB der SED mit Namen Tim Fürup lernen die Leser der FAZ gar nicht erst kennen, obwohl der auch interessante Einsichten in die Strategie der Linkspartei liefert. Fürup findet, dass die SED-Kader „Staatsknete im Parlament abgreifen, Informationen aus dem Staatsapparat abgreifen, den außerparlamentarischen Bewegungen das zuspielen“ sollen. „Und dann braucht man natürlich noch das Parlament als Bühne[...] Aber alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir nicht unbedingt.“ Welche Typen Merkel in Erfurt an die Macht putschte, können Sie hier en Detail genießen.

 

Der Jurist im Wandel der Zeiten

Die Welt schreibt: „Um junge Richter für die Fehler ihrer Vorgänger zu sensibilisieren, unterhält das Land NRW eine Dokumentationsstelle zur Justiz in der NS-Zeit. Richter Stephan Wilms erklärt, welche Konsequenzen die Justiz heute daraus ziehen muss.“

Also, meine Damen, meine Herren Advokaten, nicht den rechten Arm hoch, sondern die linke Faust. Klappt im Homeland schon ganz gut...

 

Weil „Nazi“ so gut läuft...

Wir lesen von einem „spektakulären Fund“ in Argentinien. Eine Liste mit 12.000 Nazis sei aufgetaucht. Nein, Horst und Heiko, die könnt ihr jetzt nicht alle verhaften, die Nazis. Das waren die echten, und die sind längst tot...

 

6 comments

  1. V. Fiedler 5 März, 2020 at 19:45 Antworten

    „Staatsknete im Parlament abgreifen, Informationen aus dem Staatsapparat abgreifen, den außerparlamentarischen Bewegungen das zuspielen“ sollen. „Und dann braucht man natürlich noch das Parlament als Bühne[…] Aber alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir nicht unbedingt.”

    Klingt so wie das, was man der AfD immer vorwirft.

  2. Tobi K. 5 März, 2020 at 21:32 Antworten

    Die Abstimmung über die Aufnahme der 5000 Auserwählten hätte man sich schenken können. Spiele für’s Volk. Die kommen sowieso still und heimlich (wie viele andere) mit dem Flieger. Läuft doch jetzt auch schon seit Jahren so.

    Thüringen war doch für Merkel ein Glücksfall. Besser und nachhaltiger konnte sie CDU und FDP durch ihren Putsch nicht zerstören und so künftige Nichtwähler produzieren. Viele werden den Christdemokraten zukünftig an der Urne den Rücken kehren, aber nicht alle werden im Gegenzug die AfD wählen. Unterm Strich spielt das den beiden roten Parteien und den Grünen in die Karten. Die können noch Wähler mobilisieren auf dem Weg zu einer bundesdeutschen Mehrheit. Garant dafür ist auch die linksverseuchte Presse. Und eine FDP, die nicht mehr über 5 Prozent kommen wird, sowie CDU und AfD mit etwa 15 Prozent werden die Triple-SED nicht mehr an der Machtübernahme hindern. Ich bin fest davon überzeugt, nichts anderes hat das Merkel auf der Agenda. In ihr fließt immer noch kommunistisches Blut unter ihrem blauen FDJ-Hemd.

    Apropos Liste mit 12.000 Nazis aufgetaucht. Viele Vorfahren von Politikern und “Personen des Zeitgeschehens”, die sich so gern als Antifaschisten geben, haben eine lupenreine Nazi-Vergangenheit. Ich nenne hier keine Namen, aber es betrifft viele der Grünen, der SPD, der SED und sogar jemand bei Fridays for Future. Kann man alles googlen. Also ich würde die Liste gern mal sehen, wer da so auftaucht und wo man Verbindungen knüpfen könnte 😎

  3. Frank Danton 5 März, 2020 at 22:42 Antworten

    Diese Scherzkekse von der einzigen Satirischen Einheitspartei Deutschlands. Nur in Berlin haben sich ein paar Reiche vorsorglich von der Brücke gestürzt. Man munkelt das es arabische Clanchefs waren. (Lamborgini Ali, Dukaten Ömer) Im Westen bringt man den rheinischen Humor mit und rechnet sich einfach arm. Hoffen wir, dass sich keiner Totlacht bis zur nächsten SED Parteitag.

  4. Volker Kleinophorst 6 März, 2020 at 01:23 Antworten

    Klasse wie immer Herr Paetow, auf den Punkt und doch witzig.

    Tobi K. “Thüringen war doch für Merkel ein Glücksfall. Besser und nachhaltiger konnte sie CDU und FDP durch ihren Putsch nicht zerstören und so künftige Nichtwähler produzieren.”

    Ich stimme zu, das ist der Merkel-Plan, den Parlamentarismus zu zerstören und das Land “Wenn die Krise groß genug ist, werden sich die Menschen schon beugen” (frei nach Schäuble) Diktaturreif zu schießen. Was ihr wirklich gut gelingt mal aus der Weltkommunistinnensicht betrachtet. Auch Märchenonkel Habeck hat ja schon Stalin entdeckt: Demokratie ist nicht effektiv genug.

    Nur wenn der Demokratie Korrupte und Spinner vorstehen, würde man da gerne ergänzen.

    Die Nazis (NationalSOZIALISTEN) waren nie weg und sind als internationale Öko-Nazis wieder voll im Trend. Thälmann tanzt den Adolf Hitler. (Oder wars der Mussolini) Dreh dich nach rechts, dreh dich nach links, und tanz gegen Faschismuss, ja tanz für Islamismus…

  5. Herbert Priess 6 März, 2020 at 06:36 Antworten

    Die Richter in Klausur schicken und lernen vom Nazirichter “Sie sind ja ein schäbiger Lump” Freisler? Oder besser von der “rote” Hilde Benjamin? Beide zwei Seiten einer Medaillie die kannten sich mit Todesurteilen gut aus. Vielleicht sollen unsere Richter schon mal trainiert werden wie man mit Abweichlern und Andersdenkenden umgeht. Bin gespannt wann, ob der Anzahl der zu verurteilen Personen die ja in die Hunderttausende gehen dürfte, wieder Schnellgerichte eingeführt werden. Die Deliquenten dann zu Tode foltern dürfte kein Problem sein, genügend Fachkräfte haben wir ja importiert, man muß die nur reaktivieren dann können sie sich an den Ungläubigen richtig austoben. So kann man deren Potenzial auch nutzen. War das Sarkasmus? Satire? Ich hoffe, sonst wäre das bitterer Ernst.
    Migranten? Kommen so oder so, das Resettlement Programm machts möglich also kein Grund zur Veranlassung.

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