Frau ohne Eigenschaften

Die Kandidaten, die kein Schwein kennt

Jeder zweite Bürger kennt keinen der deutschen Spitzenkandidaten! Da ist es unsere demokratische Pflicht, die zu beleuchten, die nach der Wahl wieder im Dunkeln munkeln. Nach CSU-Mampfred* ist heute Katarina Barley an der Reihe, eine Frau, die glaubt, dass E-Books im Reisekoffer das Höchstgewicht beim Fluggepäck beeinflussen könnten.

 

Durch die nun schon recht lange anhaltende personelle Dürre der Sozialdemokratie kam auch so manches Sediment zum Vorschau, wo der Politforscher sagen musste: Da schau her! Mehr kann man eigentlich auch zu Katarina Barley nicht sagen. Sie selber beschreibt sich so: „Feministin, Sozialdemokratin, Spitzenkandidatin für Europa, Bundesministerin Justiz und Verbraucherschutz, MdB.“ In der Reihenfolge.

Obwohl wir uns viel Mühe gegeben haben, sind wir bei dem Versuch, einen einzigen klugen Satz von Katarina Barley zu finden, grandios gescheitert. Wie auch. Sie ist Jahrgang 68 und damit so blitzblank gehirngewaschen, wie es sich ihre linken Lehrer und Professoren nur wünschen konnten. Eine Frau ohne Eigenschaften. Ohne sich persönlich zu weit aus irgendeinem Fenster zu lehnen. Enteignungen? Im Prinzip ja. Nazis? Alle, außer wir. Elektroautos? Super (nur ihr Oldtimer Cabrio würde sie schon noch gerne ein wenig fahren). Und wenn sie sich fragen, warum in der deutschen Justiz Juristen so schreckliche Urteile fällen – Katarina war eine von ihnen, Richterin an den Landgerichten Trier und Wittlich.

99 Prozent der verzweifelten sozialdemokratischen Deligierten gaben Barley ihre Stimme als Europa-Spitzenkandidatin. Erstens, weil sie nicht Martin Schulz ist. Zweitens, weil sie eine Frau ist. Widerspruchslos ließ sie sich vom Ministerposten nach Brüssel quatschen. Wird bestimmt auch nicht schlechter bezahlt.

Gerne wird ihre Weltläufigkeit als besondere Qualifikation für Europa betont. Vater Brite, Mann halb Spanier, Lover Holländer, Wohnort nahe an der französischen Grenze.

Von den Briten hat sie den Namen, leider nicht den Humor. Bei einer Spaßordensverleihung machte sie sich als Miss Liberty zum Obst, bei einem TV-Scherzkeks „scheute sie nicht davor zurück, über sich und ihre Parteikollegen zu lachen“. Doll. Parteien sollen nur noch zur Wahl zugelassen werden, wenn sie eine Frauenquote erfüllen, sagt die Justizministerin! Und Kinder müssen wählen dürfen. Eigentlich ganz lustig, aber das hat sie ernst gemeint.

Bei dem folgenden Quote sind wir nicht sicher, ob das vielleicht doch ein Scherz war: „Ich finde es gut, dass auch für E-Books bald der verminderte Mehrwertsteuersatz gilt. Meine Lieblingsbücher Herr der Ringe lassen sich so auch leichter auf Reisen mitnehmen.“ Weil mit voller Mehrwertsteuer wären die pdf-Dateien beim Transport viel schwerer, oder?

 

 

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