Franziska & das Guter-Doktor Gesetz

Die Blinzen des Tages

Heute ausnahmsweise mal im Sauseschritt über die aktuelle Lage. Ein Professor der FU-Berlin fordert SPD-Gedönsministerin Giffey auf, ihren Doktortitel zurückzugeben – und dann Schwamm drüber.

 Wegen ihres Großwerks „Europas Weg zum Bürger“. Giffey habe „vom Handwerk wissenschaftlichen Arbeitens nur einen blassen Schimmer“. Hat sie ja auch nie anders behauptet, sie hat nur immer mit Frau Doktor unterschrieben, wenn es hübsch aussah.

Außerdem müsste vor allem der Doktorvater (m/w/d) seine Papiere abgeben, denn derdiedas kann von wissenschaftlichem Arbeiten auch keinen Schimmer haben. Dann wird der Kritiker aber ein wenig gemein: „Giffey demonstriert ein oft naives, fehlerhaftes und verantwortungsloses Verhältnis zu ihrem Fach.“ Da kann sie nun wirklich nichts dazu, sie ist halt naiv, fehlerhaft und verantwortungslos, sie ist schließlich in der SPD!

Franziska hat aber eine tolle Idee aus der Affäre mitgebracht: Das Guter-Doktor-Gesetz.

Der Grindel

Der Grindel, der geschulzt hatte, ist nun wie der Schulz, der gegrindelt hatte, aus der ersten Reihe ausgeschieden. Deutsch: Nix mehr DFB-Boss. Schulz und Grindel sind wie Bruder und Schwester. Grindel: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nicht geldgierig ... bin.“ Herrlich. Übrigens kennt er erst seit dem Wochenende den Wert der Uhr (6.000 Euro), die ihm ein ukrainischer Oligarch schenkte. (Er dacht immer höchstens 5.900!) Und außerdem hat der Oligarch gar nichts mit Fußball zu tun, der hat ihm die Uhr einfach so geschenkt, weil der Grindel so sympathisch ist. Oligarchen sind eben so.

Jedenfalls hat nach Theo Zwanziger (2012) und Wolfgang Niersbach (2015) nun auch Reinhard Grindel seinen Platz in der DFB-Hall of Shame. Und deren Vorgänger waren auch keine lupenreinen Westen. Gut, dass der DFB nur noch eine „Mannschaft“ hat, die nicht so viel Aufmerksamkeit auf Gagaland zieht...

Peter & the Big Bang

+++ Altmaier warnt im Falle eines ungeregelten Brexits vor dem „ganz großen Crash“. Für Europa? Die Welt? Deutschland? Bislang hieß es etwa beim „Blödel“ (der sich selbst „Spiegel“ nennt) immer, die britischen Inseln gingen unter ohne die fürsorgliche Führung von Schonklod, Merkel und Macron. Und dann schwätzt das Peterlein im „Bild“-Interview: „In Deutschland wird sich wenig ändern.“ Ja, was denn nun, Peter? Crash? Oder nicht Crash, das ist hier die Frage! Und wo.

Upps.

Noch mal „Spiegel“: Erst schreiben sie mit Fake News den Untergang (Decarbonisierung, De-Industrialisierung) herbei, dann machen sie sich auch noch über ihre Opfer lustig: „Was wird eigentlich aus der Liebe der Deutschen zur Arbeit, wenn immer mehr Jobs verschwinden?“

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