- Geschichte, gebogen wie die heutige Wirklichkeit
Söder und Habeck schieben sich im Kampf ums beste Hochwasserbild aneinander vorbei, Landräte in Thüringen senden die Botschaft aus, Bezahlkarten könnten ausreichen, um den Asylirrsinn in den Griff zu kriegen, und dass damit eine AfD nicht nötig sei.
- Frohsinn, während alles in Scherben fällt
Vielleicht sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen an den Spezialdemokraten, die auf der MS Havel Queen in den Tegeler See stachen, um Spargel zu essen (mit Besonnenheitsrede von Chef Olaf als Beilage), und um all das Elend um sie herum mal zu vergessen. Das schlechteste EU-Wahlergebnis aller Zeiten (freimütige Prognose zum kommenden Sonntag) – davon geht die SPD nicht unter, sie wird ja noch gebraucht.
- Die Baerbock-Verschwörung
Joachim Gauck, Horst Köhler und Christian Wulff, oder wie sie auch heißen, die Brüder Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, haben dazu aufgerufen, am kommenden Sonntag wählen zu gehen, obwohl es ganz schön kompliziert ist.
- Sie wollen partout nicht dazulernen
Extremistische Täter „von links wie von rechts sollten sich fürchten müssen“, drohte Bundeskanzel Olaf Scholz, den offenbar niemand informiert hatte, was sich in Mannheim zugetragen hatte. Auch (der ruhende) Parteifreund Steinmeier hielt eine ähnlich danebenliegende Ansprache für nötig, in der es um Demokratie ging.
- Beliebt sind sie nicht
Vernichtendes Urteil der Deutschen über die Arbeit der Ampel-Regierung, titelt die Welt. „Arbeit? Welche Arbeit?" würden wir da als Erstes fragen. Zudem glauben 80 Prozent der Befragten nicht, dass eine „eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung die anstehenden Aufgaben und Probleme in Deutschland besser lösen“ könne. Ja warum wählen die Leute denn immer wieder die dieselben Politpromis, obwohl sie wissen, dass die es nicht können?
- Nur eine Stimme zählt
Eigentlich dürfte kein vernünftiger Mensch, der das Treiben Ursula von der Leyens als Verteidigungsministerin und als Kommissionspräsidentin auch nur oberflächlich verfolgt hat, ernsthaft erwägen, ihr bei der Europawahl seine Stimme für eine zweite Amtszeit zu geben. Starrköpfige Unionswähler haben einen Trost: Ihr Gewissen würde trotzdem keinen Schaden nehmen, denn ihre Stimme spielt in der Angelegenheit keine Rolle.