- Alles schön bunt hier
Das neue Jahr fängt doch gut an. Die Berliner Polizei spricht „von einer verhältnismäßig ruhigen Silvester Nacht“, der Irgendwie Regierende Bürgermeister, CDU, meint, das sei „vor allem dem hervorragenden Einsatzkonzept der Berliner Polizei und Feuerwehr“ zu verdanken.
BLACK BOX BÜCHER
- Wieder einmal hätten wir das alles nicht erfinden können
Dänemark ist jetzt auch raus bei der Nord-Stream-Untersuchung, nun muss BND-Chef Bruno Kahl den Anschlag ganz allein mit ARD, Süddeutscher Zeitung und der Zeit aufklären. Wird schon.
- Bundestag
Am heutigen Freitag klotzte der Bundestag noch mal so richtig rein. Die wichtigsten Probleme, die der Reihe nach angegangen wurden: Menschliche Prostitution, Cannabisgesetz und der Schutz der Meinungsfreiheit vor staatlichen Übergriffen.
- oder auch nicht.
Deutschland ist ein zutiefst gespaltenes Land, in dem ein gepflegter Meinungsaustausch nicht nur mangels Sprachkenntnissen inzwischen unmöglich geworden ist. Historiker wird dereinst am meisten verblüffen, dass die mutmaßlich freie Presse ein Hauptgrund der Zerrissenheit gewesen ist.
- H.-G. Maassens "Premium-Partner"
Unsere Annalena hat Moral und Prinzipien im Gepäckraum verstaut und sich auf die Reise nach Brasilien gemacht, wo die Welt, beziehungsweise die Vertreter der G-20 Staaten, auf ihre neuesten Vorträge warten.
- Wer sie erhebt, braucht ein schnelles Pferd
Für RTL (Stern, Dschungelcamp, n-tv, Bauer sucht Frau) ist die Gefahr bereits gebannt, die AfD nur noch knapp vor SPD und Grünen, und sogar ein Kanzler Habeck ist wieder in greifbarer Nähe. Das heißt bei RTL „Trendbarometer“, und wird von Forsa (Chef SPD-Genosse Güllner) liebevoll ausgerechnet.
- Und: Keine Witze über Robert Habeck!
Natürlich ist das „Demokratiefördergesetz“ der Internationalsozialisten (SPD und Grüne) nicht mit dem „Heimtückegesetz“ der Nationalsozialisten zu vergleichen. Wo denken Sie hin!
- Sicherheit & Dividende
Gerührt schreibt Bild „So sehen Freunde aus“ unter ein Foto von Scholz, Baerbock und Selenskyi in Berlin und bejubelt eine „bilaterale Vereinbarung über Sicherheitszusagen und langfristige Unterstützung“, die Chef Olaf unterzeichnet haben soll. Der Inhalt der Vereinbarung bleibt den Bild-Lesern allerdings gänzlich verborgen.
- Wähler-Verhöhnung
Messermann macht Jagd auf Passanten (Köln), „Krawallmacher jagen Ricarda Lang“ (Bild), Einmann in Graben-Neudorf „attackiert mehrere Personen und flieht mit gestohlenem Auto" (harmlose Pressebeschreibung, deutlichere hier) – business as usual, oder mit dem Dichter Remarque gesprochen: Im Westen nichts Neues.
- Von wegen Am Aschermittwoch ist alles vorbei...
Noch ist ungeklärt, ob das neue Verhöhnungsverbot auch an Aschermittwoch gilt, hier müssen Faeser, Paus und Haldenwang nacharbeiten. Außerdem ist offen, ob Tatsachenbehauptungen als Verhohnepiepelungen gelten. Also etwa diese hier: „Was unterscheidet meinen Hund Molly von Kevin Kühnert und Ricarda Lang? Mein Hund hat eine abgeschlossene Ausbildung.“
- Demokratie abschaffen, um Demokratie zu schützen?
Da sitzen sie, die Großen Drei der Spezial-Demokratie, IM-Nancy Faeser, Geheimdienst-Haldenwang und BKA-Münch, und drohen jedem, der sich nicht zu SPD, FDP, CDU/CSU, Grünen, BSW oder FFF bekennt – (vulgo Rechtsextreme) – ein schreckliches Ende an.
- Damit mal was vorangeht
Karneval im Rheinland, oder wie es in München heißt: „Lichtermeer für Demokratie“, das Motto überall das gleiche: Fröhliches Bekenntnis zu unserer segensreichen Führung.
- Russlands Wlad und Baerbocks Waldemar
Können Sie sich vorstellen, verehrte Leser, einem Habeck, einer Baerbock, einem Scholz, einem Merz oder einer Dings-Dingensmann zwei Stunden lang zuzuhören? Wohl kaum. Das letzte Gespräch, bei dem es sich lohnte, eine Stunde dranzubleiben, war das zwischen Sandra Maischberger (tatsächlich!) und Helmut Schmidt.
- Deutschland, wo (Steuer-)Geld keine Rolle spielt
Chef Olaf muss wieder in die USA reisen, weil da doch einiges zu klären ist. Zum Beispiel, ob wir, jetzt da das US-Parlament die Finanzierung der Ukraine gestoppt hat, den gesamten Ausfall übernehmen müssen, und ob wir auch in Raten zahlen können.
- Fritze Merzens neue Freunde, ein Schneeflöckchen und der alte Joe
Friedrich Merz sah in den Grünen noch im letzten Sommer den „Hauptgegner“, für Grün & Rot war der Freizeit-Pilot aus Brilon „rassistisch“ und Kapitalist (kleiner hamses nicht) – nun ist Schwarz-Grün für „Kanzler Wendelin Merz“ eine Option.
- Tucker Carlson, Akif Pirinçci
Die Kaffeesatzleser sehen nichts Gutes am Boden ihrer Tassen. Schwarz-grün schimmert die Pampe am Boden und erlaubt nur dieses eindeutige Urteil: Dem Land droht eine Regierung aus Union und Grünen, derselbe Mist wie jetzt, nur ohne Chef Olaf und dangerous Nancy.





