Selenskyj war da…

Da schau her, der Selenskyj war mal wieder in Berlin. Ja, der Rubel, Entschuldigung, Euro und Hrywnja müssen rollen für den Sieg. Borissimus Pistorius ließ seine Kapelle aufmarschieren, Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) machte Versprechungen. Aber der Mann der großen Worte war natürlich wieder unser Fritz.


„Russland hat keine Chance, den Krieg zu gewinnen“, so der Kanzler mit der Weisungskompetenz über die großartigste Bundeswehr aller Zeiten. Das war schon mal nicht schlecht, aber doch nur ein halber Trump. Der hätte noch was von Auslöschung der Zivilisation und ein Ultimatum hinzugefügt. Selenskyj ging es aber nicht um hehre Worte, sondern „vor allem um weitere Hilfen für die Ukraine“, so unsere Ukraine-Presse, die aufdröselte, dass 60 der 90 EU-Milliarden (bald von Ungarn freigegeben) in die ukrainische Armee investiert werden sollen. Der Rest, na, Sie wissen schon. Oder wie es bei der SPD immer heißt: Die gehen in Infrastruktur und Schulen. Hauptsächlich Schulen.

Die nächste Dienstreise dürfte unseren Kanzler ins Westjordanland, sprich nach Israel, führen. Denn Israels Finanzminister Bezalel Smotrich verlangt, der „deutsche Bundeskanzler solle sein Haupt neigen und sich tausendmal im Namen Deutschlands entschuldigen, anstatt es zu wagen, uns Moralpredigten darüber zu halten“! Das Haupt neigen ist eine Unterwerfungsgeste ähnlich dem Gang nach Canossa. Aus TV technischen Überlegungen wäre daher eine dreimalige Umrundung der frisch besetzten Dörfer im Westjordanland durch Fritz – barfuß natürlich – vorzuziehen.

Lasst Brian frei! Wir haben keinen Brian? Dann Maja! Ja, lasst Maja frei! Und schon kümmert sich unser Wadephul „hochrangig“ um die Überstellung der linksterroristenden Maja, formerly known as Simeon T aus Ungan. Sie verstehen den Scherz? Aus „Das Leben des Brian“?

Gestern war es uns zu dumm, aber nachtragen wollen wir es doch: „Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt: Die Bevölkerungszahl ist 2025 um 100.000 auf 83,5 Millionen gesunken. Bis 2045 rechnet das Institut mit einem weiteren Rückgang um 2,9 Prozent auf rund 81,1 Millionen.“ Deshalb brauchen wir weiteren qualifizierten Nachschub für die bereits importierten Fachkräfte. Hoffentlich verstehen sie beim IW mehr von Wirtschaft als von Demographie. Es gibt seit den 80ern keine Volkszählungen mehr (Angst vor Linksextremisten). Alle, sprich alle Zahlen, sind geschätzt und unsinnig.

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5 Gedanken zu „Selenskyj war da…“

  1. So, so, Selenskyj war mal wieder in Berlin und hat „gebettelt“. Wenn er als Tourist in Berlin war, könnte der Besuch erfolgreich gewesen sein. Denn Berlin hat einen neuen Plan gegen das Müllproblem der Stadt geschmiedet: Touristen sollen künftig während ihres Urlaubs Abfall einsammeln. Dafür soll es Belohnungen geben. Ach, Selenskyin war nicht zum Urlaub hier??

    Die Bevölkerungszahl ist 2025 um 100.000 auf 83,5 Millionen gesunken. Na das sind doch mal positive Nachrichten. Da ist doch massenhaft Wohnraum frei geworden, oder wo haben die 100.000 Bürger gelebt??

    1. Es handelt sich vermutlich um 100000 deutsche Fachkräfte, die a u s g e w a n d e r t sind, weil sie sich nicht mehr von Merz und Klingbeil zugunsten eingewanderter Bürgergeldempfänger ausbeuten lassen wollen…

  2. „Selenskyj“ – absolut geistreich, wie Sie, Herr Paetow, die blasierte Konstruktion einer nationalen ukrainischen Identität bloßstellen! In Baiern beispielsweise gibt es für „schießen“ drei ganz unterschiedliche Varianten (mindestens): „schiaßn“ in ObB, „schuißn“ in NdB und „schejßn“ (nicht scheißn!) in der Oberpfalz. Also mindestens drei „nationale Identitäten“ allein in Baiern (ohne Franken)! Das wird ein Hauen und Stechen beim Unabhängigkeitskampf geben!

  3. „Merz und Selenskij vereinbaren Strategische Partnerschaft“: Da haben sich ja zwei überaus kompetente Strategen zusammengeschlossen. Das kann für Deutschland nichts anderes als eine glänzende Zukunft bedeuten.

  4. Am lustigsten finde ich ja: „Der Rest, na Sie wissen schon.“ Klammheimlich hat der eine oder andere wohl ein Wort vor Augen, das mit Ko anfängt und mit ion aufhört. Wie kann man in dem Zusammenhang nur auf die SPD kommen. Grübel.
    An Ostern habe ich zum wiederholten Male Das Leben des Brian im TV gesehen. An Ostern! Man stelle sich einen ähnlichen Film über einen gewissen…. sage ich lieber nicht… vor. Da wäre der Filmemacher doch längst einen Kopf kürzer.
    Wenn einem so viel Gutes widerfährt, ist das doch einen Trinkgeld wert. (Ich kann halt nicht so gut dichten wie Kater Moritz)

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