Alte Liebe rostet nicht


Unsere Annalena hat Moral und Prinzipien im GepÀckraum verstaut und sich auf die Reise nach Brasilien gemacht, wo die Welt, beziehungsweise die Vertreter der G-20 Staaten, auf ihre neuesten VortrÀge warten.

 

Sollte der Russe Lawrow womöglich wieder den Raum verlassen, bevor ihm die Leviten gelesen wurden, hat ihr Amt und die treue Presse alle wichtigen KernsĂ€tze des Vortrags schon mal vorab verbreitet. Weil unsere Artikel nicht in der Pressemappe des russischen Außenministeriums vorgelegt werden, können wir uns hier Einzelheiten ersparen, schließlich wissen unsere Leser, dass Annalena stets „geradlinig und idealistisch agiert“, wie der Regierungs-nahe RND extra noch einmal meint, betonen zu mĂŒssen.

Außerdem ist zuhause mehr los. Gerade erst hatte H.-G. Maassen seine Werte Union auf den Weg gebracht, schon hat diese prominente AbgĂ€nge zu verzeichnen. Die umtriebigen und eigenwilligen Herren Krall & Otte sagen zum Abschied leise „Servus“, und wenn wir es richtig verstanden haben, machen sich bei der WU zu viele „abgehalfterte“ und intrigante Apparatschiks von CDU und FDP breit. Außerdem soll ausgerechnet die CDU, die sich ĂŒber den Ausstieg der Werteunionisten gerade erst „erleichtert“ gezeigt hatte, fĂŒr die AbtrĂŒnnigen nun „Premiumpartner“ sein, inklusive Brandmauer.

Zwar beeilt sich ein gewisser „TM“ unter dem X-Account von H.G. Massen einzuwenden, die Werte Union sei „die einzige Partei, die explizit bereit ist – wenn die gemeinsame Grundlage stimmt –mit allen zusammen zu arbeiten, auch mit der AfD“. Aber ohne die Trommler Krall & Otte kriegt das kaum mehr jemand mit.

Nicht nur weil die eine Opposition keine ist und die andere mögliche KoalitionĂ€re verliert, glauben die Herren Lindner & Habeck felsenfest, dass irgendwann mal ein Wunder geschehen wird. Deshalb verkĂŒndet der eine einen „Turbo-Plan fĂŒr den Aufschwung“ (Lindner laut Bild) und der andere legt einen optimistischen „Jahreswirtschaftsbericht“ vor. Einzelheiten des Turboplans bleibt Bild leider schuldig, und Robert glaubt, dass „steigende Löhne die Wende bringen“.

Ohne staatliche Förderung wĂ€re die hiesige Filmwirtschaft lĂ€ngst den kĂŒnftigen Weg der deutschen Industrie vorausgegangen, seit sie nur noch quasi cineastische Elektroautos und filmische Tofu-Schnitzel produziert. Um sich der Förderung wĂŒrdig und dankbar zu erweisen, wurde schon vor vielen Jahren in der Branche die Stiftung „Cinema for Peace“ gegrĂŒndet, bei deren jĂ€hrlicher Gala verdiente Filmschaffende und Politikschaffende unter Blitzlichtgewitter zueinander finden. „Ein Abend mit Hillary“ am Vortag der Gala mit der FriedensfĂŒrstin von Libyen, Hillary Clinton, war dann vielleicht doch ein wenig zu gewagt fĂŒrs sensible Berliner Publikum


Und jetzt zum Sport. Seit Uli Hoeneß unter die Politiker gegangen ist – unvergessen seine Polit-Predigt bei der Kaiser-Beerdigung – hat seine Nachfolger an der Bayern-Spitze jede Entscheidungskraft verlassen: Tuchel raus, bleibt er aber noch bis zum Ende der Saison?

WĂ€re das nicht auch was fĂŒr die SPD? Chef Olaf raus, aber bis zum Ende der Legislatur darf er noch bleiben? Eine Lame Duck ist er ja jetzt schon


Die Bauern haben ja durchaus ihre Erfolge gehabt mit Traktor und GĂŒlle, aber wie wĂ€re es mit TennisbĂ€llen gegen grĂŒnen Mist? Nach mehreren Fast-SpielabbrĂŒchen hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) nun plötzlich „einstimmig beschlossen: Kein Investor in der DFL“.

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7 Kommentare zu „Alte Liebe rostet nicht
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  1. Annalena auf den Weg nach Brasilien. Ist bekannt, ob sie mit der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung unterwegs ist oder ist sie wegen der hÀufigen Pannen in letzter Zeit diesmal Linie geflogen ist??

    Und sonst so??

    Ups, die Gemeinschaft der Krimdeutschen fordert die Russische Föderation auf, den 1990 abgeschlossenen 2+4-Vertrag, der den Beitritt der DDR zur BRD möglich machte, aufzukĂŒndigen. Eine entsprechende Petition ist im Oberhaus des russischen Parlaments eingegangen und hat offenbar die UnterstĂŒtzung einiger Senatoren. BegrĂŒndung: „Deutschland ignoriert eindeutig die Bestimmungen des 2+4-Vertrages.“ Jetzt wird es gefĂ€hrlich, sollte der Vertrag gekĂŒndigt werden. Strack-Zimmermann und Kiesewetter werden bestimmt ihr Bestes tun, dass der Vertrag auch gekĂŒndigt wird!

  2. Es war wohl von vorneherein klar, dass der Dr. Maaßen es nicht leicht haben wĂŒrde. Und dass er was gegen den Schwefelgeruch unternehmen musste, gegen den ihm bei noch weiterem Rechtsrutschen auch Chanel 5 nicht helfen konnte.
    Aber wer, wie ich, vor seinem Austritt bei Dr. Krall investigativ (ohne Gummiboot, Nachtsichtglas und Abhöruhr) reingehört hat, dem war schon klar, dass sein Radikalumbau der gefÀserten Demokratie zu einer Krallschen mit einem gestandenen Juristen und Realisten, wie HGM, keine Chancen hatte.
    Zu aufgekommenen Beobachtungen zu Eitelkeiten abgehalfterter Ex-CDU-Kleinheiten kann ich nichts beitragen. Genau solche Motive gibt es bei uns halt allĂŒberall!
    Der Duden wird neue Wortbildungen ins Programm nehmen mĂŒssen: FĂ€sern, Pausen, Habecken, BĂ€rbocken, Scholzen. Sorry, habe gerade entdeckt, dass ich Schildkröte Olaf an letzter Stelle genannt habe! Entschuldigung! Der war wohl zur Zeit meiner Schriftniederkunft gerade mal wieder im HĂ€uschen.
    Da hat die Svenja Schulze GlĂŒck! Schulzen oder Svenjen hab ich noch nirgends aufgefunden. Und „Lauterbachen“ wĂŒrde das ganze Konzept wohl endgĂŒltig sprengen!
    Die Bundeswehr, auch „unsere“ wehrhafte Demokratie genannt, hat parallel zur SEK eine neue, gleichzeitig mit defensiv- und OffensivkrĂ€ften besetzte Truppe aus dem Taufbecken gehoben: „FrĂŒherkennungseinheit Desinformation.“ Ich werde mich bei denen bewerben! Meine Referenzen sind umfangreiche, gesicherte Erkenntnisse aus dem öffrechtlichen TV.
    Die Fertigstellung meines Bewerbungsschreiben allerdings dĂŒrfte etwas lĂ€nger dauern, so etwa wie das FĂ€sserschieben eines gewissen Tantalos.
    Da fĂ€llt mir ein TĂŒnnes/SchĂ€l-Witz ein: TĂŒnnes zum Hergott: „Een SekĂŒndsche is doch bei dich wie dausend Joaar!“ Der Herr: „So issett!“ TĂŒnnes: „Dann jif mich doch emol eein Penning.“ Der Herr: “ Jo, mach ich, aber waadens een SekĂŒndsche!“
    Ahhh, warum fÀllt mir dazu so der Wirtschafts- und Klimavorstand der BRD ein?

  3. Unser Bundesabwirtschaftsminister glaubt auch, daß „die grĂ¶ĂŸte Herausforderung der ArbeitskrĂ€ftemangel sei“. Wer erklĂ€rt einem Kinderbuchautor, daß nicht zuletzt die massenhafte Einwanderung von Analphabeten und Unqualifizierten den ArbeitskrĂ€ftemangel in einem Industrieland massiv verschĂ€rft? Wo frĂŒher ein Arzt, ein Handwerker, ein Techniker und ein Bankangestellter gereicht hatten, braucht man jetzt eben doppelt und dreifach so viel – ohne Gegenleistung, und das auf lange Sicht. Was aus den Schulen kommt ist auch kaum noch zu gebrauchen. Und dann verlassen auch noch diejenigen, welche was können und leisten, wegen dem regierenden Elend das Land in Scharen. Das muss das grĂŒne Wunder sein, was uns versprochen wurde.

  4. Eine WerteUnion, die die Werte der vor Merkel Ära vertritt, also eine CDU 2.0 ist das Ziel.
    Die AfD ist erfolgreich, da sie bis jetzt die einzige Opposition ist und damit die Alternative fĂŒr alle die mit der Politik Vorstellung von der Merz CDU bis zu BSW nicht einverstanden sind.
    Und auch die Vielen, die vielleicht zu NichtwĂ€hlern wurden, aber die drohende Katastrophe die Dank der GrĂŒn-Roten auf uns zurollt befĂŒrchten.
    Es gibt viele Menschen die den Zielen der AfD Politik nicht ĂŒber den Weg trauen, trotz der intelligent und seriös auftretenden Frau Weidel, aber Höcke als advocatus diaboli sehen.
    Und nach 2 Tagen der plötzliche Herztod der WU. Was bleibt jetzt noch nach der Beerdigung der Dahingerafften?
    Allenfalls das ersehnte Ende der FĂŒhrung der Merz CDU. Aber leider ist ein nicht unbetrĂ€chtlicher Teil der alten CDU Mitglieder zu SchlafmĂŒtzig und die agilen Jungen wollen auf der Welle des Zeitgeistes Karriere machen. Ob die jungen Menschen aber weiter der GrĂŒnen MĂ€rchenwelt des Herrn Habeck folgen ist fraglich

  5. Die bunte Spitze – nach Hörensagen – legt neuerdings bei ihren spiritistischen Kabinettssitzungen eine alte Schallplatte zum Mitsingen auf:
    Zarah Leander – „Ich weiß es wird einmal ein Wunderrrr geschĂ€hn
.“ Das wĂ€rmt die verzagtesten Herzen.

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