„In fröhlicher Penetranz“

Lindner-Partei

Bei Wahlen oder großen Parteiveranstaltungen ist es Sitte, aufmunternde Sprüche für die Gefolgschaft zu plakatieren. So wie „Ohne Olaf geht es nicht“, „Breit, weil ihr es seid“ oder „Deutschland. Aber normal“. Die FDP hat sich beim diesjährigen Dreikönigstreffen für „Die Zukunft glaubt an uns“ entschieden, was man auch beim dritten Lesen nicht wirklich versteht, aber wer versteht die FDP noch in diesen Zeiten?

 

Die Partei versammelte sich diesmal im Stuttgarter Opernhaus – wohl um das Bürgerliche zu betonen –, hier sollte Chef Lindner den Delegierten Mut zusprechen für die Landtagswahlen in Berlin, Bremen, Bayern und Hessen. „Die Zukunft glaubt an uns“, behauptete ein anderer plakatierter Slogan, die Zukunft vielleicht, Demoskopen und FDP-Landtagskandidaten eher nicht.

Denn inzwischen hat sich der berühmte Lindner-Satz aus dem Jahre 2017 als wahr erwiesen: „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“ Ansätze liberaler Politik sind jedenfalls beim bunten Regierungstreiben nirgendwo zu erkennen, gelbe Minister chargierten ins Grüne oder Rote, ohne Twitter würde man nicht mal mehr ahnen, wofür FDP-Politik steht. Nur beim US-Kurznachrichtendienst tauchen gelegentlich Vorschläge von Liberalen auf, die zur Realität passen, und daran, also „Vorschläge unterbreiten, die zur Realität passen“, „werden wir festhalten in fröhlicher Penetranz“, so Lindner.

Eher pflichtschuldig berichten die großen Medien vom Treffen der immerhin den rotgrünen Unsinn erst möglich machenden Regierungspartei. Schlagzeilen machte nur Lindners Replik auf ein paar singende Klima-Spinner: „Klebt Euch fest, nehmt viel Kleber, denn wenn ihr hier klebt, könnt ihr niemanden behindern.“

Sprüche wie 2023 werde ein „Gestaltungsjahr“, das Dreikönigstreffen sei eine „Kundgebung der Freiheit“ werden am Ende mit dem Binsenbesen ausgefegt.

 

Hat Medwedew, dieser Lümmel, unsere Annalena tatsächlich als „ungebildetes Weib Baerbock“ bezeichnet? Weiß er denn nicht, dass sie Völkerrechtlerin ist? Unerhört.

 

Im Homeland NRW hat man ausgerechnet, dass bei 41.027 Straftaten Jugendliche (14-17 Jahre) die Täter waren. Müsste da dann nicht logischerweise das Wahlalter auf 14 herabgesetzt werden? Wer Verbrecher sein kann, muss auch wählen dürfen.

 

Schönes Wochenende!

 

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