„Möglicherweise schuldunfähig“

Unser politisches Personal und der Mörder von Würzburg

Was haben Sie denn erwartet bei dem Personal? Vier Tage Vorwarnzeit, doch die zuständigen Ministerpräsidenten oder Innen- und Umweltminister reagierten nicht, und der oberste Katastrophenschützer Schuster weilte im wohl verdienten Urlaub. Tritt irgendjemand zurück? Oder sind die alle „möglicherweise schuldunfähig“?

Armin Katastrophen-Schuster behauptet nach wie vor, alles habe funktioniert, „aber die Leute hätten nicht reagiert“ auf die Warnungen. Welche Warnungen? Beim WDR lief Schlagermusik. Andererseits könnte was dran sein. Wer täglich hört, das Ende sei nah (Corona, Atomkraft, Ozonloch, Klima…), für den ist alles dieselbe Schlagermusik.

Wiederum andererseits widerspricht sich Katastrophen-Schuster selbst, wenn er sagt, derzeit werde „für 90 Millionen Euro ein Sirenen-Kataster“ aufgebaut, um zu sehen, wo in Deutschland noch Sirenen vorhanden seien. Offenbar weiß der Mann einfach nicht Bescheid.

Da kommt der junge Herr Scheuer von der modernen digitalen CSU zur Hilfe, der vorschlägt, eine SMS-Benachrichtigung für Krisensituationen einzuführen. Tolle Idee, wäre wohl weltweit einzigartig in Ländern, die rotgrüne Datenschutzaktivisten beherbergen.

 

Apropos: Obwohl sich UN, Merkel, Laschet und der Spiegel einig sind, dass „der Klimawandel“ zur Katastrophe führte, stehen die lokalen Versäumnisse in Rheinland-Pfalz und NRW bei seriösen Ursachenforschern im Mittelpunkt.

*Zuständige Umweltminister der letzten zehn Jahre in Rheinland Pfalz:

Von 2011 bis 2020 Umweltministerin Ulrike Höfken (Die Grünen), nach Studium der Volkswirtschaft und Romanistik am Ende Agraringenieurin.
Dann folgte Anne Spiegel (Die Grünen), arbeitete nach Studium von Politik, Philosophie und Psychologe zwei Jahre als Sprachtrainerin.

*Zuständige Umweltminister der letzten zehn Jahre in NRW:

Von 2010 bis 2017 Johannes Remmel (Die Grünen), Lehrer ohne Abschluss.
Seit 2018 Ursula Heinen-Esser, CDU, Volkswirtin, aber auch nicht besser.

 

Die Verblödungsmaschinerie läuft indes gnadenlos weiter, schließlich ist Wahlkampf. Für Spiegel online ist nach einer Umfrage Olaf Scholz mit 41 Prozent bester Krisenmanager. D e r Scholz? Wirecard? G20-Gipfel in Hamburg als Bürgermeister? Schamlos hilft vielleicht. Für 24% soll sogar laut Spiegel die nicht mal ihre eigenen Krisen managende Baerbock die beste Krisenmanagerin sein. Jetzt nicht aufgeben...

 

Herbert Reul, der alte Sheriff vom Homeland NRW warnt. Nicht vor Hochwasser, da wäre er noch später dran als die politische Konkurrenz, sondern vor Hilfsaktionen „von sogenannten ‚Querdenkern’ und Neonazis“. Kurz, der Partei der Schwefelbrüder, die schon 2018 im Landtag gefordert hatte „für Hoch- und Niedrigwasser Rückhaltebecken an geeigneten Standorten zu bauen“. Was die schon wissen!

Also, Wahlschafe, so der alte Reul eindringlich, Spenden nur an bekannte Organisationen entrichten. So seriöse wie die AWO und der Laden vom Bedford-Strohm.

Wieder müssen wir die Bild loben. „Das Protokoll des Versagens beim Katastrophenschutz“ lässt keine Fragen offen.

 

„Möglicherweise schuldunfähig“

Der Mörder von Würzburg „kommt in die Psychiatrie“. Da war er schon. Einziger Unterschied, diesmal kann er sich nicht selbst entlassen. Obwohl, wer weiß das schon?

Bei seinen früheren Aufenthalten in der Psychiatrie hatten die Behörden nach eigenen Angaben keine Hinweise darauf, dass der Mann andere Menschen gefährden könnte. Haben sie sich halt geirrt, die Behörden. Nun hören wir bereits, der Mörder sei „möglicherweise schuldunfähig“. Der Pflichtverteidiger sagt, „zuletzt hat er wie apathisch gewirkt“. Vielleicht weil es ihm im Knast nicht gefällt.

Und was machen nun die Psychiater? Gibt’s ne Therapie gegen Islamismus?

 

Ein 27-jähriger Niederländer wurde von acht „jungen Männern“ an der Playa de Palma auf Mallorca totgeschlagen. Sowohl in Spanien, den Niederlanden und bei uns ist nur von „Jugendlichen aus den Niederlanden“ als Täter die Rede. Komisch. Eine Horde junger Männer, die grundlos unterlegene Einzelpersonen zusammenschlägt – Piet und Willem heißen die eher nicht, wie unsere gefühlte Statistik nahelegt. Fortsetzung folgt.

 

Wo bleibt das Heitere? Hier!

Dr. Angela-Merkel-Themenabend beim Bertelsmann-Sender RTL (Sauer sucht Frau). Natürlich haben wir uns das nicht angetan, aber Frank Lübberding von der FAZ fasst die „ungewollte Parodie auf eine Kanzlerinnenbiografie“ so trefflich zusammen, dass das auch nicht nötig war. Zwei Perlen der RTL-Berichterstattung sind Erkenntnisse für die Ewigkeit.

Für die medizinische Ursache des Zitterns wurde der frühere Präsident der EU-Kommission, Schonklod Juncker, als medizinischer Sachverständiger aufgeboten. Er machte ihre permanente Übermüdung dafür verantwortlich. Hahaha. Oder „Rücken“. Die Therapie war dann wohl die gleiche wie bei ihm, oder?

Die Moderatorin Inka Bause (Bauer sucht Frau) befragte Merkels frühere Russisch-Lehrerin Erika Benn, und beschrieb Merkel schon mal wegweisend als „freundlich und aufgeweckt“. Frau Benn trocken: „Aufgeweckt lassen wir erst einmal weg.“ Köstlich.

 

7 comments

  1. Ich inkognito 20 Juli, 2021 at 20:41 Antworten

    Apropos köstlich. Nach einer kurzen Gedenksekunde ob verlesen, musste ich bei “Sauer sucht Frau” so laut lachen, daß die Nachbarin schon komisch guckte.
    Ein echter Paetow !

  2. Krufi 20 Juli, 2021 at 20:52 Antworten

    Also, wenn ich den Herrn Herbert Reul richtig verstehe, hängt es von der politischen Einstellung ab, ob man helfen darf. Ob die Hilfesuchenden das auch so sehen?? In manchen Blogs äußern sich Feuerwehrleute und Rettungskräfte, was in den Unwettergebieten so abgeht. Man kann es nicht glauben. Kurz gesagt: man will helfen und darf nicht! Deutschland ist definitiv am Ende!!!

    Als Ergänzung zu den Schwelfelbrüdern. Jetzt steht es ja endgültig fest, dass die AfD schuldig an der Flutkatastrophe ist . Diese Partei hat nämlich im LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN mit der Drucksache 17/4295 u.a. Folgendes beantragt: „ 2. alle Finanzmittel für den „Klimaschutz“ und alle Fördermaßnahmen, welche aus „Klimaschutzgründen“ gewährt werden, sofort zu streichen und in angemessener Höhe in den Schutz von Menschen, Sachgütern und Einrichtungen im Sinne eines adaptiven Bevölkerungsschutzes zu investieren. 4. für Hoch- und Niedrigwasser Rückhaltebecken an geeigneten Standorten zu bauen, solange sie nicht öffentlichen Belange entgegenstehen.“ Bei so einen Antrag von der AfD bleibt den anderen Parteien ja gar nichts anderes übrig als dagegen zu sein. Gemeinsame Sache mit der AfD geht ja gar nicht!!!

    Jetzt mache ich einen Gedankensprung. Auf TE erschien heute ein Beitrag von Herrn Hahne: „Medien werden wach – Endlich Investigation zum Versagen des Katastrophenschutzes!“ Was passiert, wenn die Presse jetzt bundesweit auf die AfD verweist, und die Bürger wachen auf?? Ich vermute, der Kampf gegen rääächts muss noch mehr verstärkt werden. Hierfür sind bestimmt noch irgendwo ein paar Milliarden Euro aufzutreiben. Die kann man zumindest bei den Hochwasseropfer ja einsparen!

    • Krufi 20 Juli, 2021 at 22:17 Antworten

      Nach Durchsicht der Kommentare ist mir aufgefallen, dass ich meinen eigentlich wichtigsten Kommentarpunkt „unterschlagen bzw. vergessen“ habe (war ich vom Rotwein schon vollgelaufen??). „Lauterbach endgültig vollgelaufen: Fluthelfer sollen sich gefälligst impfen lassen und Maske tragen!“ Für weitere Infos einfach „Lauterbach endgültig vollgelaufen“ googeln.

    • reinerB. 21 Juli, 2021 at 00:56 Antworten

      …und 1960 wurden dort sogar schon die entsprechenden Bedingungen geschaffen, gleich noch mit den besten “Glückwünschen an alle Regenzapfer”. Diese Schwurbler-Presse-Nachfragen damals, welchem Bundesland gehören wohl die Wolken?:
      https://ibb.co/p1Fk0QL

  3. randy andy 21 Juli, 2021 at 05:34 Antworten

    Ja ja der arme am Rücken geplagte Juncker….2016 hab ich seine “Rückenschmerzen” im Foyer des EU-Parlaments schon gerochen, bevor er überhaupt noch um die Ecke gekommen war 😉
    Uhrzeit 10:30 / muss ein spezielles Rücken-Frühstück gewesen sein ^^

  4. Hotte Schlag 21 Juli, 2021 at 08:31 Antworten

    “Ohne Messer ist ein Mann nackt” , sagte mir vor langer Zeit ein aus dem Kosovo stammender Herr,ohne mir damit drohen zu wollen.Schon die Jungen Albaner gingen nie ohne Taschenmesser aus dem Haus,so wachse man dort eben auf.
    Dann soll ein entwaffneter , noch von weiter südlich Stammender nicht apathisch werden, wer er “entmannt” wurde?
    Der Typ versteht nicht, was er falsch gemacht haben soll,die Frauen waren nicht verschleiert, also für ihn Huren, die laut Scharia zum Abstechen frei gegeben sind.
    Nach dieser Logik müssten eigentlich in der BRDDR Millionen seiner Glaubensbrüder in vorsorglich Klappse kommen,weil durch ihr Weltbild der Griff zum Messer irgendwann nicht zu vermeiden ist.
    Oder es bleibt , wie es ist, Gesetze gelten nur für die, die sie auch anerkennen.
    Die Kartoffel bekommt lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung, Muselmann kommt ins Krankenhaus, und irgendwann wieder raus, wofür man ihnen auf unsere Kosten die gewieftesten Anwälte spendiert.

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