So sehen wir betroffen/
Viele Fragen offen...

Biedermänner & Brandstifter und andere Fragen zur Zeit

Kennen Sie noch die Geschichte vom Bürger namens Biedermann, der zwei Brandstifter in sein Haus aufnimmt, obwohl sie von Anfang an erkennen lassen, dass sie es anzünden werden? Am Ende gibt der gute Biedermann den beiden noch die Streichhölzer. Und dann: WUMMS! War mal Schulstoff als „Ein Lehrstück ohne Lehre“. Wieder nix gelernt. Wie bei vielen anderen Fällen aus unserem unglaublichen Land...

Um 11 Uhr sollten die Sirenen heulen und die Bürger via App und Mail vor einer Katastrophe gewarnt werden. Als Übung. Drei Jahre bereitete sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) akribisch auf die Aktion vor. Stille. Vielerorts passierte nichts. Oder wie ein humorbegabter Journo aus der Hauptstadt der Wichte und Lenker berichtete: Das Einzige, was in Berlin geheult hat, war ein Kind auf dem Spielplatz. Selbst der Gehörlosenverband nahm’s mit Humor und twitterte „Wir haben nix gehört.“

Wundert es jemanden, dass Christoph Unger, der Chef der Behörde, „Präsident“ genannt, ein SPD-Mitglied ist? Nein, oder?

Wissen Sie, was eine konzertierte Aktion ist? Das ist leicht zu erklären. Wenn an einem Tag vor dem Reichstag 13.000 Stühle aufgestellt werden, am nächsten Tag in einem griechischen Lager Feuer gelegt wird und tags darauf linke Apparatschiks demonstrieren lassen und linke Politiker die Aufnahme von 13.000 „Flüchtlingen“ aus dem abgebrannten Lager fordern – das ist eine konzertierte Aktion wie aus dem Lehrbuch der Agitation, das wohl noch in so mancher Vitrine zu finden ist.

Sind linke Agitatoren nicht eher faul? Wie man es nimmt. Es sieht aber wohl so aus, dass sie zu faul waren, die 13.000 Stühle vor dem Reichstag zu besorgen und in Reih und Glied aufzustellen. Dazu wurde wohl ein Partyservice engagiert, wenn wir den Bildern trauen dürfen, die im Netz kursieren. (Dank an Leser „Tommy“ für den Hinweis.)

Was ist ein Baizou? Wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt heißt das: weiße Linke. Grundsätzlich gilt das chinesische Spottwort aber wohl auch für andere nützliche Idioten wie Norbert Röttgen. Im Prinzip für jede Art Willkommensklatscher, Agenten, die konzertierte Aktionen (s.o.) zum Schaden des eigenen Landes durchführen, und auch die, die das nicht durchschauen. Eben Röttgen. Oder seine CDU-Kollegas Roderich Kiesewetter und Andreas Nick, die in einem Brief an den Innenminister die Aufnahme von 5.000 anerkannten Flüchtlingen vom griechischen Festland gefordert haben. Aha. In Griechenland „Anerkannte“ sollen nach Deutschland geholt werden? Also nicht (nur?) aus dem mutwillig abgefackelten Lager, sondern die bereits Alimentierten? Verstehen Sie jetzt, was ein Baizou ist?

Wie ist das griechische Wort für Baizou? Keine Ahnung. Aber es müsste eigentlich eines geben! Schließlich bittet Griechenland ausdrücklich nicht um die Übernahme weiterer „Flüchtlinge“, aus Angst, dass sonst überall im Land die Lager angezündet werden, wenn das so gut klappt. Was aber die Baizou fordern. Ist es möglich, dass die Chinesen mit Baizou ausschließlich deutsche Idioten meinen?

Ist Dummheit eine Schande? Diese Frage stellt sich, weil Katharina Barley, SPD (die mit dem Basketballspieler), von einer „europäischen Schande“ spricht, womit sie wiederum meint, dass die EU nicht vorbehaltlos alle Migrationswilligen in seine Sozialsysteme aufnimmt. Wir meinen: Dummheit ist keine Schande, solange sie den Mund hält.

Was meint Reichelt nun wieder? Julian Reichelt ist Chef der Bild-Zeitung und damit wichtiger als Christian Lindner, Bodo Ramelow, Annalena Baerbock und alle Bischöfe des Landes zusammen. Julian reichelte heute angesichts der Brandstiftung:

„Die Politik kann und soll gern darüber diskutieren, bis zu welchem Alter wir ALLE Kinder, natürlich samt Eltern, in Deutschland aufnehmen.“

Hm. Genau das haben Merkel und Macron doch verabredet, oder? Sie wollen 400 aufnehmen. Das werden ja wohl nicht die Taliban sein, sondern die Frauen und Kinder.

Wissen Sie, was eine Schuldenbremse ist? Nein? Die Bundesregierung auch nicht. Also, die Schuldenbremse wurde im Mai 2009 von je einer Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat beschlossen, um die Verschuldung des Staates endlich einzudämmen.

Ach, 2009! Das Kabinett Merkel I. Finanzminister war Problem-Peer, der lustige Steinbrück, heute Kabarettist. Präsident ein gewisser Köhler. Probleme gab’s keine.

Also ausgerechnet unter einem SPD-Finanzminister wurde eine Schuldenbremse für öffentliche Ausgaben beschlossen (lustig!) – logisch, dass die Ausnahmeregelungen das entscheidende sind.

Dazu zählen etwa Naturkatastrophen (Klimawandel!) oder (selbstverschuldete) Wirtschaftskrisen. Da hätten die sich das ganze  Theater auch sparen können.

Schon pfeifen die ersten Medien-Spatzen was von Steuererhöhungen wegen Corona. Wir bleiben bei unserer These: Mehrwertsteuer ab Januar auf mindestens 21%!

Glauben Sie, dass Söder die folgenden Zahlen kennt? Und dass diese ihm schnurzpiepe sind, solange die Mehrheit der Bayern an die Große Pest und ihn als Wunderheiler glaubt?

Coronapandemie-Tote in Deutschland, September 2020:

1. September:    4
2. September:  11
3. September:   8
4. September:   1
5. September:   2
6. September:   1
7. September:   0

Michael Klonovsky kommentiert zu Recht staatstragend: „Hier kommt keiner lebend raus...“

 

15 comments

  1. Moshe Bohnenstroh 10 September, 2020 at 20:14 Antworten

    “… Was aber die Baizou fordern. Ist es möglich, dass die Chinesen mit Baizou ausschließlich deutsche Idioten meinen?…” Ich muss hier leider korrigieren. Habe lange in China gelebt und spreche ein wenig Mandarin. Baizou heisst wörtlich übersetzt: westdeutscher Provinzkasper mit Weltmannallüren und Erbschaft.

  2. Ingolf Pärcher 10 September, 2020 at 21:05 Antworten

    1. Christoph Unger, “meet el Presidente”, primo! Alter DuranDuran- Hit.
    2. “Konzertierte Aktion”? Ah geh, des war alles purer Zufall! Scheiß di ned ei!
    3. Die “Gutmenschen” waren nur spontan überfordert und brauchten externe Hilfe.
    4/5. Baizou sind simpelst auszunützende Strukturen und Menschen aus dem Westen. Faktisch.
    6. Laß’ ich aus, weil Ihnen meine Äußerungen über Barley Probleme machen könnte.
    7. Alle Kinder, bei denen der kleine Philipps- Bartrasierer genügt.
    8. Naja, ist war bloß im GG verankert, aber man kann mal schon einen Bremsstreifen in der Unterhose hinterlassen.

    Nach dem völlig hirnrissigen Corona- Tamtam mal ein Faß aufzumachen, ist eine Sache, eine Billionen Güllegrube aufzumachen und für die Füllung zu sorgen, eine andere.

  3. W. Wuetig 10 September, 2020 at 21:16 Antworten

    Das ist alles so irre… mittlerweile fehlen mir einfach die passenden Worte für diesen ganzen gottverd…n Sch…dreck. Und jeden Tag wird es immer noch schlimmer. Gottseidank scheinen Sie, sehr geehrter Herr Paetow, noch ganz munter zu sein. Bitte bleiben Sie so.

  4. Chris 10 September, 2020 at 21:22 Antworten

    Auch sehr amüsant:

    Eine Rechtsanwältin will wissen, auf welcher Grundlage die Staatsregierung in der Corona-Krise die Ausgangsbeschränkungen verhängt hat. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es, das sei nicht erfasst worden.

    • Stephan Paetow 10 September, 2020 at 21:46 Antworten

      Bei der Gelegenheit: Leser Chris hat auf die Süüdeutsche verlinkt. Den Link habe ich gelöscht. Wie oftmals auch andere obskure Quellen, die ich auf die Schnelle nicht verifizieren kann oder will, für die ich letztendlich verantwortlich wäre als Betreiber der Seite. Ich bitte um der Kommentatoren Verständnis…

      • Philipp Zappel 11 September, 2020 at 10:20 Antworten

        “.. auch andere obskure Quellen…”

        Hihi… ich denke, ehemalige SZ-Leser, die von der “Süüdeutschen” (ujd/oder von anderen obskuren Quellen) zu den “alternativen Medien” geflüchtet sind, wissen Ihre Formulierung sehr zu schätzen. Ich gehöre auch dazu. 🙂

  5. Luisa 10 September, 2020 at 21:35 Antworten

    Danke Herr Bohnenstroh. Mandarin scheint eine lehrreiche Sprache zu sein – ein Wort kenne ich nun. Ein Wort – ein Satz. Deutlich und offen. Diese Transparenz hätte ich nicht vermutet.

    • Tobi K. 10 September, 2020 at 22:36 Antworten

      Ich würde das nicht unbedingt als Dummheit bezeichnen. Eher als Dekadenz, vom Wohlstand verwahrlost und geschichtsvergessen. Die heutige Jung-Generation kann sich nicht vorstellen, dass es nach 75 Jahren Frieden auch wieder einmal sowas wie Krieg im Land geben könnte. Doch wer die deutsche Geschichte der letzten Jahrunderte kennt, findet zahlreiche Parallelen zu den heutigen Verhältnissen. Und man muss gar nicht so tief in die Materie einsteigen, um zu begreifen, wie Diktaturen entstanden sind. Hitler, Stalin und Mao fielen ja auch nicht von einem Tag auf den anderen vom Himmel. Und ob Sozialisten oder Kommunisten, jedes Regime begann immer mit Propaganda, Einschüchterung, Ausgrenzung und Mundtotmachen. Aber eines stimmt: Die Deutschen scheinen für Dikataturen besonders anfällig zu sein.

  6. Tobi K. 10 September, 2020 at 22:08 Antworten

    Erich Honecker hätte seine wahre Freude an diesem 80-Millionen-Volk. So akzeptiert es freiwillig betreutes Denken, zahlt immer mehr und bekommt immer weniger, muckt nicht groß auf und es wählt immer wieder voller Stolz die gleichen Blockparteien. Die Volksdressierer ARD und ZDF haben die Aktuelle Kamera ins neue Jahrtausend gerettet, statt dem verstaubten Eduard Schnitzler gibts jetzt den modernen Diffamierer Georg Restle im Schwarzen Kanal und das Neue Deutschland hat auf alle Zeitungen im Land rot abgefärbt. Ich glaube, wenn der Erich noch leben würde, er würde der Angela um den Hals fallen und sagen: “Hast du gut gemacht, meine Kleine.”

    • Libkon 11 September, 2020 at 10:44 Antworten

      Ich schließe mich Ihrer Anicht an, habe aber dennoch ein Problem: Wie ist es zu erklären, dass nicht nur die Deutschen freiwillig sich “hinter die Fichte führen lassen”, sondern auch viele Bürger der USA, Kanada, Australiens, Neuseelands und nicht zu vergessen, fast ganz Westeuropas? Die politischen Wirrungen finden ja – auch das ein Phänomen – fast zeitgleich überall statt. Der Sozialismus ist für eine demokratisch organisierte Gesellschaft schädlich, da nach der erfolgten “Übernahme” stets der Abstieg folgt. Dennoch findet diese Ideologie starken Zulauf. Ein irrationales Verhalten.

      Scheinbar unabhängig davon, aber auch nur scheinbar, las ich kürzlich in den freien Medien (ScienceFiles), dass durch den Mangel an ausreichendem Vitamin D die Feminisierung der Männer ursächlich sein könnte. Männer verlieren Teile ihrer Libido und damit ihrer Männlichkeit, was so einiges erklärt. Vielleicht erklärt das das irrationale Verhalten so mancher Leute.

      Zudem schützt das Vitamin auch noch vor einer Corona Erkrankung, wenn man älter ist. Das ist kein Scherz. Durch meine Schilddrüsenerkrankung habe ich erst von der Wichtigkeit und Wirksamkeit des Vitamins erfahren. Vor allem davon, was es bedeuten kann, wenn es daran mangelt.

      • Tobi K. 11 September, 2020 at 18:54 Antworten

        In Bezug auf Corona hat das Problem einen Namen: WHO. Die meisten Länder dieser Erde vertrauen den Einschätzungen und Empfehlungen dieser “Organisation” blind. Doch auch die WHO ist wie andere Tochtergesellschaften der UN längst auf links gebügelt. Der UN sagt man sogar nach, spätestens unter Guterres die Bruthöhle des neuen Kommunismus zu sein. Und wenn man jetzt bedenkt, wo die UN überall weltweit ihre Finger im Spiel hat (Migration, Entwicklung, Währung, Wirtschaft, …), dann erstaunt es mich wenig, dass es dadurch in vielen Ländern jetzt zu politischen Spannungen kommt. Die zahlreichen linken NGO mit ihren stinkreichen Hintermännern tun ihr Übriges. Ich würde sogar sagen, sie sind die treibenden Kräfte was die Unterwanderung von Politik, Medien und Verwaltungen in den Ländern betrifft.

  7. Horst Schlämmer 11 September, 2020 at 08:25 Antworten

    In Berlin und München konnten gar keine Sirenen heulen, die haben sie angeblich abgeschafft, gestern gelesen.
    Rumplärrende Sirenen gibt es dort schon, aber die sind nicht auf dem Dach, die sitzen in den Rathäusern und Parlamenten und hören auf die Namen Claudia, Katrin, Saskia, Kerosina..
    Die sind im Dauerbetrieb,würde denen gern den Saft abdrehen.

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