Nur Sieger im Homeland NRW

Immer mehr Fußballvereine lassen beim Kinderfußball keine Tore mehr zĂ€hlen und kĂŒren keine Sieger, damit die Verlierer nicht fĂŒrs Leben gefrustet sind. Bei der Politik war das im Grunde schon immer so. Da haben nach einer Wahl eigentlich auch immer alle gewonnen. Wie jetzt im Homeland NRW (wo schließlich auch die Kinder mitwĂ€hlen durften)


Das schöne an einer Wahl in Lalaland ist, dass es am Ende nur Gewinner gibt. Norbert Walter-Borjans (die SchlafmĂŒtze an der Seite von Antifa Esken) sagte seiner Heimzeitung VorwĂ€rts, die SPD habe „das Tal durchschritten“ (SPD minus 8%-Punkte).

Armin Laschet freut sich ĂŒber minus 2,5. Christian Lindner will sich persönlich bei den paar Hanseln bedanken, die der Lindnerpartei ein Plus von Nullkommairgendwas verschafften. Trotz Putin- und Lukaschenko-Methoden gegen die AfD verdoppelte die Partei ihre Stimmen.

Hauptgewinner aber ist zweifelsfrei der Westdeutsche Rundfunk (WDR), der noch am Wahltag Werbung fĂŒr seinen Politableger, die GrĂŒnen, machte.

Nichts verstanden hat wieder einmal Antifa Esken, die dem ZDF allen Ernstes sagte: „Es ist uns nicht gelungen, deutlich zu machen, dass es einen Unterschied macht, wo Sozialdemokraten regieren.“ Dabei ist das Gegenteil richtig. Das haben inzwischen selbst die Leute im Homeland kapiert, dass das einen Unterschied macht, wo Sozialdemokraten regieren, beziehungsweise wo sie so tun als ob.

Der kleine Unterschied

Wir schalten kurz nach Bonn, beziehungsweise zum Verwaltungsgericht Köln, wo ein denkwĂŒrdiges Urteil gefĂ€llt wurde. Die langjĂ€hrige OberbĂŒrgermeisterin von Bonn, BĂ€rbel Dieckmann, SPD, soll eine Million Euro Schadenersatz leisten. Offenbar hat das Gericht keinen Zweifel, dass die Genossin die Mio. aus dem HandtĂ€schchen zaubern kann.

Warum sie verknackt wurde? Eigentlich eine Bagatelle im Zusammenhang mit dem Bau des Bonner Kongresszentrums (Kosten von 140 Millionen – geplant – auf ĂŒber 200 Millionen). Dieckmann soll den Stadtrat hinsichtlich einiger BĂŒrgschaften nicht ausreichend informiert haben.

Bis jetzt verlassen sich gewĂ€hlte Dilettanten auf Artikel 34 GG, nachdem der Staat fĂŒr die Doofheit des Personals haftet. Außer bei „Vorsatz oder grober FahrlĂ€ssigkeit“. Aber das Urteil wird mit 100%iger Sicherheit wieder kassiert. Sonst sitzt doch bald die halbe SPD im Knast.

Verbrechen lohnt sich

NatĂŒrlich wird der Plan der Brandstifter von Moria aufgehen. Schon bald werden sie in Allemannja aufgenommen. Es sei schließlich „persönliche Christenpflicht, in einer solchen Not zu helfen“, sagte bereits der fromme Markus (siehe Söder-Evangelium Markus; 666: So nehmet die, die brandstiften, begnadigt die Vergewaltiger und Mörder, aber seid streng gegen die, die gegen die Masken aufbegehren, denn die bedrohen euer Himmelreich). „Persönlich“ heißt jetzt nicht, dass Söder persönlich noch Platz hat, aber er kennt viele, die noch Platz haben. Etwa an den Tafeln.

Bis ĂŒbermorgen lĂ€uft noch die Auktion, viele BĂŒrgermeister wollen ihre Lager fĂŒllen, denn FlĂŒchtlingsaufnahme ist fĂŒr manche das einzige GeschĂ€ft, das noch funktioniert.

Die SĂŒddeutsche Zeitung, dieser heitere Begleiter seiner Leser durch das tĂ€gliche Nachrichtendickicht, hat einen neuen â€žĂŒbergeordneten Claim“: Mut entscheidet. Denn als „mutiges Medium steht die SZ fĂŒr Erkenntnisgewinn bei ihren Leserinnen und Lesern“. Besonders mutig gehe der SĂŒddeutsche Beobachter an Themen wie „Alltagsrassismus, die Stimmungslage in den USA vor der PrĂ€sidentenwahl, sowie den Umgang mit der Corona-Pandemie“ heran. Sagt die Verlagsleitung, die sich den Slogan „Mut entscheidet“ bestimmt einiges hat kosten lassen.

Leider wird der Mut nicht belohnt! So soll ein baldiger „Stellenabbau ĂŒberwiegend sozialvertrĂ€glich“ umgesetzt werden.

Und sonst so? +++ Was Gender-Professorinnen schon immer wussten, setzt sich jetzt wohl auch in der noch mÀnnlich dominierten Wissenschaft langsam durch: Es gibt Leben auf der Venus. (Bild) +++ Streit unter unseren Virologen: Gibt es eigentlich noch Schweden? Oder wurden die alle von Corona hingerafft. +++ Bei der Post gilt nun ein verlÀngertes Wochenende von Samstag bis Montag inklusive. Am Montag soll keine Post mehr zugestellt werden. +++

 

Verwandte Artikel

5 Gedanken zu „Nur Sieger im Homeland NRW“

  1. Wir waren ein langes Wochenende in Tschechien zu einer „Besichtigung“ und da lief Freitagabend im TV eine Talkshow, wo es unter anderem auch um Deutschland und die Moria-Migranten ging. Da kam die Frage auf, ob auch Tschechien von einer neuerlichen Massenmigration wie 2015 betroffen werden könnte. Die Antwort war ein schlichtes Nein. Das tschechische Sozialsystem mit seiner Sozialhilfe ist nicht besonders einladend fĂŒr Migranten. Echte Asylanten kĂ€men auch weiterhin, aber Migranten machen einen Bogen um das Land. O-Ton: „Lohnt sich fĂŒr die nicht.“

  2. Die Aussage von „NoWaBo“ kann man ja auch so interpretieren: Er rechnete mit 10% minus und es waren nur 8%. Damit ist in der Tat das Tal durchschritten. Es kann jetzt nur noch aufwĂ€rts mit der SPD gehen. Ich wĂŒrde mal als Ziel 31% bei der nĂ€chsten BT-Wahl ausgeben, damit die Kanzlerkandidatur von Herrn Scholz auch gerechtfertigt ist!

    „Am Montag soll keine Post mehr zugestellt werden“. Sehr gut. Keine Reklame, keine „Bettelbriefe“ von obskuren NGO’s oder sonstigen Vereinen und keine Rechnungen! Außerdem wird die Umwelt geschont, da die Postautos in der „Garage“ bleiben. Bin auf Gegenargumente gespannt, weshalb die Post am Montag ausgetragen werden muss. NachsendeantrĂ€ge von Tageszeitungen in den Urlaubsort lasse ich nicht gelten, da die gedruckten Nachrichten eh schon veraltet sind.

    Nur so nebenbei: Die Schweden werden nicht von Corona hingerafft, sondern das besorgen schon so manche „ungebetene GĂ€ste“.

  3. Morgen sitzt eine gute Freundin vor Gericht. Was hat sie getan? Angeblich einem FlĂŒchtilantenkind die TĂŒr an die Birne geknallt. Passiert ist zwar nix (war ja auch ned so), aber verfolgt wird es doch. Irgendwie war auch von „Alltagsrassismus“ die Rede.
    Echt, das versteh ich nicht, wir diskutieren oft genug kontrovers und sie setzt sich immer fĂŒr AuslĂ€nder ein und morgen steht sie fĂŒr so einen Unfug vor Gericht?
    Facebook hat mich heute wieder mal fĂŒr drei Tage beurlaubt – fĂŒr die Wiederholung einer Pointe des Postillon. Kann denn heutzutage keiner mehr Satire?
    Es wird also schwarz- grĂŒn, schon geahnt. OKay, Danke, ByeBye!

  4. Ich erinnere da mal an die Worte unserer unfehlbaren Fr. Dr. MerkelwĂŒrdig, die doch letztes Jahr oder so immer wieder betonte, dass das FlĂŒchtlingsthema keine nationale sondern eine europĂ€ische Entscheidung sei. Jetzt wollen die anderen nicht und sie macht wieder ihren Alleingang.

    Ich finde das aber auch richtig so, schließlich mĂŒssen die verirrten CoronaWĂ€hlerstimmen, die der CDU zugute gekommen sind, vor der nĂ€chsten Wahl wieder abwandern, wenn Merkel zum wiederholten Male ganze RĂ€uberclans in unser Land holt. Merkel hat mit Deutschland noch lannge nicht fertig


Antworten Sie auf den Kommentar von Ingolf PĂ€rcher Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

SPAET-Nachrichten abonnieren

Wenn Sie bei neuen BeitrÀgen benachrichtigt werden möchten, können Sie Ihre E-Mail-Adresse hier eintragen.

Nach oben scrollen
Consent-Management-Plattform von Real Cookie Banner