Der Prüffall SPD

Ja, das muss sein!

+++ Aufmerksame Leser dieser Seite wissen, dass wir den Prüffall SPD sehr ernst nehmen, gerade und besonders im Hinblick auf unser aller Zukunft. Außerdem kann Thomas Haldenwang auch nicht alles alleine machen! Also...... Seit Monaten lesen wir die Meldungen. Steuereinnahmen... auf hohem Niveau..., legen weiter zu...., stark angestiegen – und nun das: Olaf Scholz fehlen fast 25 Milliarden. War es Franz Josef Strauss, der mal gesagt hatte, man soll nicht den Hund auf die Wurst aufpassen lassen?

++ Sogar der „Spiegel“ mault an des Ministers Heil Plan von der „Respekt-Rente“ herum. Wer Jahrzehnte gearbeitet hat, muss mehr haben als jemand, der nie gearbeitet hat - Heils Grundrentenvorstoß löst das nicht ein.

++ Nur der eitle Heiko lässt sich durch nichts irritieren. Das Unwissen der jungen Deutschen sei gefährlich, so der Amtsgockel in einem Interview, das des Lesens nicht wert ist. Dabei zählt er doch selber zu den unwissenden jungen Deutschen – das wollte er wohl nur noch mal von den Interviewern hören, der Komplimentenhascher...

++ Nun warten wir voller Freude auf schöne Spötterfunken, dass Andrea Nahles den Europawahlkampf der SPD offiziell für eröffnet erklärt, und Martin und Katharina mit den roten Fahnen endlich losrennen (auch die Wetten haben wir bereits platziert), da verwirrt Gerd Schröder – oder wie das US-State-Department sagen würde –, der Putin-Spion, der aus der Kälte kam, mit Störmanövern die fest geschlossenen Reihen. Wie die überhaupt aussehen!, schimpfte der Brioni-Kanzler über die Wahlkampfschar, „Schlampigkeit auch im Kleidungsstil kann außerordentlich kontraproduktiv sein!“ Stegner, Lauterbach, Schwesig, Maas (mit Abstichen) und Scholz nahmen Andrea Nahles daraufhin in Schutz, obwohl Gerd schwörte, die habe er gar nicht damit gemeint... ++

+++ Die Jusos aus Schröders Heimatstadt Hannover sind schon viel, viel weiter in ihren Überlegungen zur Zukunft. „Kein Gott. Kein Staat. Kein Patriarchat“ schreien sie in den Gassen, und „Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne“. Könnte den Kiddies nicht mal einer der Altvorderen erklären, dass sie sich ohne Staat und Vaterland spätestens mit 35 eine richtige Arbeit suchen müssten? Die Partei hat auch nicht bezahlten Platz für alle. Außerdem gäbe es ohne Deutschland logischerweise auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands nicht mehr. Also gemach, Kinder-Genossen, eure "Vorsitzende" Silke (muss es nicht gendergerecht heißen, euer "Vorsitzendes" Silke?) ist doch auch ganz vernünftig geblieben mit ihrem Aufruf „Eine Frau ist auch Mensch, ohne Mutter zu sein“. Das stimmt doch! Wie „Ein Mann ist auch Mensch ohne Tattoos“, oder „Ein Auto ist auch Auto ohne Reifen – nur nicht mehr so mobil“. Das kann man doch unterschreiben! +++

+++ „Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Besetzer des Hambacher Forsts aufgefordert, das Gebiet zu räumen.“ Warum wir das berichten? Na, wir wollen mal sehen, ob dem Armin einer seiner neuen Freunde zuhört.... +++

+++ Der tragische Fall des 11-jährigen Mädchens, das sich in Berlin-Reinickendorf das Leben nahm, erschüttert kurz die Republik. Irritierend ist die Berichterstattung, die das Mädchen als „Mobbing-Opfer“ bezeichnet. Mobbing ist ein weites Feld. In Nebensätzen lesen wir dann, dass „das Gewaltproblem“ bekannt sei. „An der Schule sind Schläge an der Tagesordnung“. Die Schule spricht einerseits von „Einzelfällen“, andererseits gebe es „alle sechs Wochen eine Polizeisprechstunde“. Komisch, dass kein Berichterstatter merkte, dass da irgenetwas nicht zusammen passt und das Wort "Mobbing" kaum passend sein kann. Die Schulleitung hat die Zustände, obwohl bekannt, „kleingehalten und totgeschwiegen“, sagt jemand aus dem Elternbeirat. Kann es sein, dass nach Relotius kein Reporter mehr verfügbar ist, der die Zustände mal unter die Lupe nimmt?

Jetzt aber ist die Schulleiterin aufgewacht und will „nach den Ferien einen Trauerraum einrichten“. So ist Berlin. +++

 

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